Heimsieg gegen Bühl : Die Serie der BR Volleys nimmt kein Ende

Die BR Volleys schmettern sich in der Liga von Sieg zu Sieg. Der Erfolg gegen Bühl ist der zehnte in Folge.

Das lief einfach. Moritz Reichert BR Volleys, vor dem Aufschlag.
Das lief einfach. Moritz Reichert BR Volleys, vor dem Aufschlag.Foto: Bernd König/Imago

Ein paar Zuschauer hetzten am Samstagabend schnellen Schrittes in Richtung Berliner Max-Schmeling-Halle. Das Spiel der BR Volleys gegen die Bisons Bühl stand gleich an. Es drängte sich die Frage auf, warum so viel Eile geboten war. Schließlich hatten die Volleys aus Berlin in dieser Saison in der Liga noch kein Spiel und zuhause sogar noch nicht einen Satz verloren. Der Abend gegen den Vorletzten der Liga versprach so viel Spannung wie ein paar Stunden im Waschsalon. Aber vermutlich ging es den knapp 3200 Besuchern nicht um Spannung, sondern schlicht um hochklassigen Volleyball.

Letzteres zeigten die Volleys einmal mehr in dieser Spielzeit. Die Mannschaft von Volleys-Trainer Cedric Enard besiegte die Gäste aus Baden-Württemberg klar mit 3:0 (25:18, 27:25, 25:21) und führt damit mit zehn Siegen aus zehn Spielen souverän die Liga als Tabellenführer an.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Die Volleys spielten druckvoller, präziser und variabler. Dennoch mussten sich die Berliner in ein paar Phasen ein wenig strecken. Im ersten Satz war es vor allem Volleys-Außenangreifer Samuel Tuia, der mit raffinierten Schlägen die Berliner Anhänger laut werden ließ.

Im zweiten Durchgang hielt Bühl noch länger mit, weil die Volleys den Gegner zu dem Zeitpunkt eher so halbernst nahmen. In der Verlängerung aber fasste sich am Ende der fulminante Diagonalangreifer Benjamin Patch ein Herz und knallte den Ball zum Satzgewinn über das Netz. Durchgang drei ging dann wiederum deutlicher an die Volleys. Vermutlich wollten sie sich noch Kräfte sparen für das Champions-League-Spiel am kommenden Dienstag gegen Ljubljana.

Trotz der einseitigen Begegnung verließen die Zuschauer stimmungsfroh die Halle. Sie hatten bekommen, was sie wollten: Keinen Krimi, aber eineinhalb Stunden hochklassigen Volleyball im wunderbaren Waschsalon Max-Schmeling-Halle.

 

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