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Kinderbetreuung wird dringend benötigt.
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Tagesspiegel Plus Update

Die Krise wandert: In diesen Berliner Regionen fehlen am meisten Kitaplätze

Der neue Kitaförderatlas zeigt: Besonders in der Innenstadt entspannt sich die Lage. In Außenbezirken und Neubaugebieten bleibt es oft schwierig. Ein Überblick.

Von Susanne Vieth-Entus

| Update:

Jede zweite Berliner Region hat keine oder kaum Kitaplatzreserven. Allerdings verlagert sich der Mangel aus der Innenstadt in Außenbezirke und hin zu Neubaugebieten. Diese Entwicklung zeigt der neue Kitaförderatlas 2022. Trotz der großen Ausbauanstrengungen der freien Träger gibt es über 40 Gebiete in der Stadt, in denen es keinerlei Platzreserven gibt und gleichzeitig der Bedarf weiter steigt. Im Jahr 2018 gehörten allerdings noch 50 Gebiete zu dieser Kategorie.

Am größten ist inzwischen das Defizit in Spandau. Der Bezirk wird von der Senatsverwaltung für Jugend in neun Kitaplanungsregionen unterteilt. So wird deutlich, dass überall – von Hakenfelde bis Siemensstadt – durchgängig Plätze fehlen: Kein einziges Spandauer Gebiet gehört zur Kategorie, die keinen weiteren Ausbau benötigt -hier lesen Sie die Reaktion des Stadtrats vor Ort.

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