Geschichte des Flughafen Tegel

Seite 5 von 5
Flughafen am Limit : Dank dieser Menschen funktioniert Tegel
Ralf Manteufel fotografiert seit 1959 Flugzeuge - gerne auch in Tegel. Dieses hier zeigt einen A380, den er von der Besucherterrasse erwischt hat.Weitere Bilder anzeigen
Foto: Ralf Manteufel
21.12.2012 14:59Ralf Manteufel fotografiert seit 1959 Flugzeuge - gerne auch in Tegel. Dieses hier zeigt einen A380, den er von der...

Das sechseckige Terminal des Flughafens Tegel „Otto Lilienthal“ wurde 1974 eröffnet; es entstand am Rand der Jungfernheide. Damals war es für jährlich sechs Millionen Passagiere ausgelegt. 2012 bewältigte Tegel rund 18 Millionen Passagiere bei 170 000 Starts und Landungen. Gegenüber 2011 stiegen die Passagierzahlen vor allem durch die ausgeweiteten Streckennetze von Air Berlin und Lufthansa um 7,4 Prozent. Hält der Trend an, wird Tegel bald statt Düsseldorf drittgrößter Airport Deutschlands. Auf Berlins zweitem Flughafen Schönefeld wurden dagegen im vorigen Jahr nur sieben Millionen Fluggäste gezählt. Um den Ansturm zu bewältigen, wurde Tegel seit 1992 um- und ausgebaut. Als größte Erweiterung kam 2007 das Terminal C hinzu.

Um die vielen im Laufe der Jahrzehnte entstandenen Unzulänglichkeiten wenigstens provisorisch bis zur Eröffnung des Großflughafens aufzufangen, wollen Senat und Flughafengesellschaft den Airport mit einer „zweistelligen Millionensumme ertüchtigen“, wie es offiziell heißt. Zwei Maßnahmen stehen schon fest: Der Flughafen soll eine leistungsfähigere Gepäckanlage erhalten. Und es soll mehr Personal eingestellt werden.

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!

21 Kommentare

Neuester Kommentar