Nahverkehr in Berlin : S-Bahn-Verkehr wegen Notarzteinsatz gestört

Nachdem die Ringbahn wegen eines Unfalls am Dienstagmorgen zwischen Tempelhof und Hermannstraße gesperrt werden musste, kommt es zu Verspätungen.

Die S-Bahn in Berlin - manchmal fahrplanlabil, dafür preisstabil.
Die S-Bahn in Berlin - manchmal fahrplanlabil, dafür preisstabil.Foto: dpa

Am Dienstagmorgen ist Geduld gefragt im Berliner Nahverkehr: Der S-Bahn-Verkehr ist auf weiten Strecken unregelmäßig. Grund dafür war ein Polizei- und Notarzteinsatz zwischen den Ringbahnstationen Tempelhof und Hermannstraße, weshalb die Strecke über eine Stunde in beide Richtungen gesperrt werden musste. Die Unterbrechung im beginnenden Berufsverkehr hat weitreichenden Auswirkungen auf das S-Bahnnetz, obwohl der Notarzteinsatz gegen 7.30 Uhr beendet werden konnte.

Hinzu kam ein Zugausfall an der Station Jannowitzbrücke, derzeit kommt es vor allem noch auf den Linien S3, S5, S7, S75 und S9 in Richtung stadtauswärts zu Verspätungen, die Ringbahnen S41 und S42 sollen wieder im 10-Minuten-Takt verkehren, die Linie S45 verkehrt nur zwischen Flughafen Schöneberg und Schöneweide, die S47 nur zwischen den Stationen Spindlersfeld und Schöneweide, auf der S46 soll es noch zu gelegentlichen Zugausfällen kommen.

Auch die Linie S2 verkehrt zwischen den Stationen Blankenburg und Bernau derzeit nicht, nachdem es am Montag am Bahnhof Karow zu einem Kabelbrand kam. Bis wann der Schaden behoben sein wird, konnte am Dienstag noch nicht mitgeteilt werden, ein Ersatzverkehr ist eingerichtet.

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