• "Zeit"-Neujahrsempfang in Berlin: AKK will CDU als stärkste Partei in allen Landtagen

"Zeit"-Neujahrsempfang in Berlin : AKK will CDU als stärkste Partei in allen Landtagen

Dieses Jahr lud die Zeit Verlagsgruppe nicht nach Hamburg, sondern in die Hauptstadt. Ehrengast war die neue CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesvorsitzende der CDU, sprach mit Giovanni di Lorenzo über ihre Ziele für 2019.
Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesvorsitzende der CDU, sprach mit Giovanni di Lorenzo über ihre Ziele für 2019.Foto: Kay Nietfeld/dpa

Guter Rat für 2019: „Man soll nicht immer auf die Ecke schauen, hinter der die nächste Unbill lauern mag.“ Mit solchen für Berlin ungewöhnlich optimistischen Worten begrüßte der Geschäftsführer der Zeit Verlagsgruppe, Rainer Esser, am Montagabend seine Gäste im Soho House. Zum ersten Mal hatte die „Zeit“ zum Neujahrsempfang nicht ins angestammte Hamburg, sondern nach Berlin geladen. Wer weiß, wie viel hanseatische DNA Deutschlands führendes überregionales Wochenblatt in sich trägt, wird die Bedeutung dieses Schritts nicht unterschätzen. Ein weiterer Umzug ist trotzdem nicht in Sicht. Schließlich existieren längst zwei Standorte. Die Hauptstadtredaktion sitzt sowieso an der Spree. Vor allem aber hat das Zeit-Magazin als Instanz in Sachen Lifestyle und Mode in den letzten Jahren viel Furore gemacht in Berlin und hat, wie zuletzt in der vergangenen Woche, mit innovativen Konferenzen zur Fashion Week spannende Debatten angestoßen.

Gespräch über die Zukunft der CDU

Als Ehrengast begrüßte Chefredakteur Giovanni di Lorenzo die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Mit ihr sprach Tina Hildebrandt, die Leiterin der Hauptstadtredaktion, über die Zukunft der CDU unter ihrer Führung. Obwohl sie sich „mitten im Transformationsprozess“ sieht, gab „AKK“ dabei auch kleine private Geheimnisse preis: Im Auto singt sie schon mal laut „Highway to Hell“ mit. Ihr Ziel ist dagegen strikt aufwärts gerichtet: „Dass die CDU in allen Landtagen die stärkste Partei wird.“ Der stellvertretende Chefredakteur Moritz Müller-Wirth hatte sich mit dem Geschäftsführer des infas Instituts für angewandte Sozialwissenschaft, Menno Smid, die „Fragen des Jahres 2019“ in der Arbeitswelt vorgenommen. Bei einer Umfrage unter rund 1000 Erwerbstätigen war herausgekommen, dass 80 Prozent sich am Arbeitsplatz wohlfühlen wollen. Die quirlige Atmosphäre im Politbüro des Soho House nutzten unter anderem Steffen Seibert, Renate Künast, Sawsan Chebli und Jette Joop für gute Gespräche und neue Netzwerke.

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