Michael Schanze zum Ende der Kindheit : „Wie konnte er mich so im Stich lassen?“

Bei „1, 2 oder 3“ entschärfte er die Regeln, knuddelte Kandidaten. Dabei wollte Michael Schanze nur geliebt werden. Ein Gespräch über das Ende seiner Kindheit.

Eine Karriere auf der Showbühne, ein Leben mit Licht und Schatten: Michael Schanze.
Eine Karriere auf der Showbühne, ein Leben mit Licht und Schatten: Michael Schanze.Foto: Uwe Zucchi/dpa

Michael Schanze, 72, moderierte seit den 70er-Jahren Fernsehshows – meistens traten darin Kinder auf. Darunter waren „Flitterabend“ und „Kinderquatsch mit Michael“. Das Kinderquiz „1, 2 oder 3“ hat er mit dem charakteristischen „Plopp“ versehen – einem schnalzenden Geräusch, das entsteht, wenn man den Zeigefinger aus dem gespannten Mundwinkel zieht. Schanze ist Sohn eines Orchesterleiters, den Song zur Sendung hat er selbst geschrieben. Vor seiner Fernsehkarriere war Schanze als Schlagersänger erfolgreich, inzwischen hat er Musicals wie „Heidi“, „Scrooge“ und „Bambi“ komponiert. Außerdem spielt er Theater. Zuletzt war er im „Zerbrochenen Krug“ zu sehen oder in „Kiss me, Kate“.

Schanze wuchs in Tutzing am Starnberger See auf, wo er zum leidenschaftlichen Sportler wurde. 1976 erzielte er den 7. Platz bei der Windsurfing-WM auf den Bahamas. Er hat zwei Söhne und ein Enkelkind. Zum Gespräch lädt der Entertainer in sein Münchner Haus – doch niemand öffnet, Schanze ist zu vertieft in sein Klavierspiel. „Gehen Sie einfach rein“, rät die Nachbarin. Schanze springt auf, kocht Kaffee und bittet an seinen gemütlichen Küchentisch. Und schon nach wenigen Minuten fragt die aus der Kindheit vertraute Stimme: „Ich darf Sie doch beim Vornamen nennen?“

Herr Schanze, Sie haben die erste Kindershow im deutschen Fernsehen erfunden und moderiert, später „Kinderquatsch mit Michael“ – Sie müssen es wissen: Wie redet man richtig mit Kindern?
Als Erstes muss man die Uralt-Showregel vergessen: Die Pointe muss dir gehören! Pointengeilheit im Zusammenspiel mit Kindern darf nicht sein. Wie man wann mit ihnen spricht, muss man erfühlen. Einmal habe ich mich ganz gewaltig „verfühlt“: Ein Mädchen war so was von präpotent. „Ich kann alle Lieder, natürlich weiß ich das …“ Unerträglich. Ich spürte, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen war, dem Kind etwas für sein Leben zu sagen. „Hast du viele Freunde und Freundinnen?“ – „Nein.“ – „Vielleicht machst du’s den anderen manchmal ein bisserl schwer.“ Ich will gerade loslegen, so was sagen wie: Freundschaft hat auch mit Geben zu tun, da meint das Kind: „Ich hab keine Freunde, wir sind umgezogen, weil die Mami und der Papi, die kriegen das nicht miteinander geregelt.“ Mir wären fast die Tränen gekommen. Das Benehmen der Kleinen war reine Schutzhaltung. Da fällt mir gleich noch was ein.

Erzählen Sie.
Ein Kind berichtet von seinem Vater, einem Totengräber. „Hast du da keine Angst, wie ist das in dieser …“, fragte ich. „AUSSEGNUNGSHALLE!!!“, unterbrach es mich. „Alles so friedlich“, sagte das Mädchen und hat ganz Deutschland davon überzeugt, dass man vor dem Tod keine Angst haben muss. Und dann, am Schluss: „Aber manchmal, da träume ich schon schlecht.“

Hat Ihnen der ständige Kontakt mit den Kindern irgendwann gereicht?
Ich wollte immer der Showheuler sein, um mich herum sollte es glitzern und funkeln. Aber Schanze und Kinder, das hat einfach gut funktioniert, also hat man mir selbst beim „Flitterabend“ Blumenkinder zur Seite gestellt. Einmal tippte mich ein Junge an, er wollte einen Witz erzählen, der ging so: Im Schallplattenladen kauft ein Kunde eine Platte mit einem Kochkurs auf der einen Seite und einem Aerobic-Kurs auf der anderen. Zu Hause zerbricht die Platte, er klebt sie neu zusammen, da hört man: „Und nun die Beine spreizen und jetzt die Eier kräftig durchrühren.“ Das Publikum wieherte. Unser Produzent sagte immer, da beschäftigen wir Heerscharen von Autoren – und hier sind nur Kinder, und 2000 Menschen sind bestens unterhalten. Hinterher hieß es allerdings: Der Schanze brieft die Kinder und macht mit denen schmuddelige Sachen aus. Natürlich wusste ich von nichts.

Auf Augenhöhe: Schanze bei „Kinderquatsch mit Michael“ im Jahr 2000 im Berliner Friedrichstadtpalast.
Auf Augenhöhe: Schanze bei „Kinderquatsch mit Michael“ im Jahr 2000 im Berliner Friedrichstadtpalast.Foto: Jens Kalaene

Sie sind insgesamt sehr ungezwungen mit Kindern umgegangen, haben sie mal umarmt, „Schatz“ genannt. Ginge das heute noch so?
Man hätte damals auch schon in Schwierigkeiten geraten können. Bereits bei „1,2 oder 3“ hat der Redakteur gesagt, ich darf die Kinder nicht anfassen. Schmarrn! Ich hab’ Kinder immer geknuddelt. Wir dürfen uns durch vorauseilenden Gehorsam nicht irgendwelchen kranken Geistern unterwerfen. Es gibt heute nach den vielen Missbrauchsskandalen einen nachvollziehbaren Vertrauensverlust, gleichzeitig aber ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis.

Was meinen Sie?
Wir haben früher auch demonstriert, uns ’68 auf die Gleise gesetzt, mit Plakaten gegen unseren Bildungsminister protestiert: „Haut den Huber in den Zuber!“ Heute kann man nur drüber lachen. Was ist das für eine Gesellschaft, in der Ewiggestrige beim Thema Flüchtlinge unbehelligt skandieren dürfen: „Dann lasst sie ersaufen!“ Menschlichkeit? Fehlanzeige. Mir nimmt das den Atem.

Das amerikanische Original von „1, 2 oder 3“ haben Sie erst menschlich gemacht.
Im Original flog raus, wer eine Frage nicht wusste. Unsere Kinder sind aber keine kleinen Erwachsenen. Ich habe die Regeln kindgerechter gemacht, bei mir hieß es nur eine Runde aussetzen.

Sie selbst wollten immer ins Rampenlicht. Welche Sehnsucht steckte dahinter?
Mein Vater hat das Streichorchester am Bayerischen Rundfunk geleitet. Manchmal durfte ich kleiner Pimpf bei Konzerten mit dabei sein. Bei diesen „Bunten Abenden“ konnte man die Künstler aus dem Radio plötzlich auf der Bühne im Scheinwerferlicht bewundern. Das hat mich unglaublich fasziniert. Ich hatte damals auch schon Zugang zu Swing-Musik von Duke Ellington oder Count Basie. Wahrscheinlich habe ich deshalb in der Schule geschrieben, dass ich weißer Dirigent von einem „Negerorchester“ werden will! Mal unabhängig davon, dass man heute das Wort „Neger“ nicht mehr sagt, den lässigen Rhythmus hab’ ich als Junge bei weißer Musik vermisst.

Es scheint, Sie hatten eine glückliche Kindheit.
Ja – das war sie nicht. Alles war überschattet vom Freitod meines Vaters. Die Zeit davor, die war einmalig. Wir wohnten in einer Villa am Starnberger See mit lauter Flüchtlingsfamilien, jeder Menge Kinder. Mein Vater baute mit uns Bobbahnen, ging mit mir skifahren, segeln ... Ein Aufwachsen in der Natur! Immer wieder hat man mich gefragt, wie ich mir in der Haifisch-Branche des Showgeschäfts meine Menschlichkeit bewahrt habe. Ich glaube, es liegt an meiner tollen Kinderzeit.

Ihr Vater war Ihr Held?
Und gleichzeitig hatte ich Bammel vor ihm. Er war groß, hat mich auch übers Knie gelegt. Ohrfeigen habe ich nie bekommen, außer in der Schule. Eines Tages ist mein Vater hinmarschiert und sagte: „Sie schlagen meinen Sohn nicht mehr ins Gesicht! Der Junge braucht seine Ohren noch, der wird mal Musiker!“ Ich glaube, ich war der Einzige in der Klasse, dem fortan der Hosenboden versohlt wurde. Oft hieß es, du musst still sein, der Papi arrangiert. Dann gab es den Vater, der am Flügel saß, ich lag drunter und habe mich volldröhnen lassen. Manchmal war eine Sängerin dabei, ich habe nur die Füße gesehen. Tja, und dann sollte mein Vater das Rundfunkorchester in São Paulo übernehmen. Meine Mutter hatte bereits Portugiesisch-Unterricht. Ich hab’ mich schon gefreut. Brasilien! Ich wollte einen Affen als Spielgefährten. Eine Bossa-Nova-Kindheit wäre nicht schlecht gewesen.

Ihr Vater hat sich ohne Vorwarnung umgebracht. Das Ende Ihrer Kindheit. Hat Sie die Frage nach dem Warum lange beschäftigt?
Bis heute. Erst habe ich das hingenommen, später habe ich meine Mutter leiden gesehen und war böse, dass er ihr so was angetan hat. Und wie konnte er, den ich so lieb hatte, mich so im Stich lassen? Ja, es gab eine Zeit der Wut, aber irgendwann habe ich meinen Frieden mit ihm gemacht. Das ist die seelische Seite. Die rationale: Zehn Tage vor seinem Freitod hatte mein Vater einen heftigen Autounfall mit Gehirnerschütterung. Danach hatte er das Gefühl, nicht mehr richtig zu hören. Da könnte der Grund liegen, warum er nicht mehr weiter wusste und sich aufgehängt hat.

Ihre Mutter hat Sie danach aufs Internat geschickt. Wann haben Sie ihr das verziehen?
Ich hab’ meine Mutter immer für alles entschuldigt. Dass diese Frau, die alleingelassen wurde von ihrem Mann, ohne Geld, ohne Berufsausbildung, mit zwei kleinen Kindern, auch mal drüber nachgedacht hat, die Familie auszulöschen, komplett, kann ich gut verstehen. Sie hat es nicht getan. Ihre Lebensleistung hab’ ich als großartig empfunden. Ich war so mutterfixiert, dass manche Kollegen später ein bisschen weniger besser gefunden hätten. Nach einer Sendung konnte ich mich oft erst freuen, wenn sie meiner Mama gefallen hatte.

Hat sie streng geurteilt?
Sehr. Sehr. Sehr. Wie soll ich das jetzt sagen? Meine Mutter war keine Intellektuelle, aber eine intelligente Frau. Und sie hat die ganze Verantwortung für ihre zwei Buben auf ihren Schultern getragen, hat uns ihr Leben geopfert. Vor zwei Jahren, mit 93, ist sie gestorben, während ich auf der Bühne den „Zerbrochenen Krug“ gespielt habe. Als ich sie einen Tag später so friedlich in ihrem Bett hab’ liegen sehen, konnte ich nicht weinen, sondern hatte eher das Gefühl: Mensch, Mütterchen, jetzt hast du es überstanden.

Inzwischen spielen Sie viel Theater. Müssen Sie sich da weniger verstellen?
Hellmuth Matiasek, der mich fürs ernsthafte Fach entdeckt hat, fragte mich: Können Sie sich vorstellen, in der Rolle dieses Gauklers in „Astutuli“, einem Stück von Carl Orff, etwas Diabolisches zu sehen? Zum ersten Mal hab ich nicht den himmelblauen, rosaroten „nice boy next door“ gegeben.

War das befreiend?
Es war großartig! Anfangs hatte ich Angst, dass man mir so einen Charakter nie und nimmer abnehmen würde. Am Ende hielt ich von einer Balustrade aus eine Ansprache ans Volk. Ich hatte fast ein Glücksgefühl, abgrundtief böse zu sein.

Wollten Sie denn zuvor immer gemocht werden?
Kennen Sie Alice Miller, „Das Drama des begabten Kindes“? Da habe ich mich überraschend deutlich wiedergefunden. Ich wollte immer geliebt werden. Ich komme aus einem Dorf. Das Schlimmste war, wenn meine Mutter sagte: „MAN hat mir erzählt, du seist mit nacktem Oberkörper Auto gefahren.“ Also galt für mich die Parole: Hinnehmen! Zusammenhalten war die einzige Option.

In Ihrem Dorf hat man Ihnen sogar den Freitod Ihres Vaters vorgeworfen.
Selbstmord war ein Makel. Die Leute haben die Straßenseite gewechselt. Selbst im Religionsunterricht mussten die Schanzes als Beispiel für Todsünde herhalten. Das Wertvollste, was einem der Herrgott geschenkt hat, das Leben, das wirft man ihm nicht vor die Füße.

Glauben Sie noch an Gott?
Ich würde gerne. In der Gnade des Glaubens zu sein, macht das Leben sicher einfacher. Mit meinen Söhnen habe ich trotz meiner Zweifel abends am Bett gebetet, weil ich ihnen dieses Geborgensein vermitteln wollte. Natürlich glaube ich nicht an den Gott mit dem Rauschebart, aber an eine Überordnung möchte ich gerne glauben. Ich stelle mir vor, dass ich über zwei rote Ampeln fahre, um ein Flugzeug zu erwischen, dann erwische ich es und es stürzt ab. Ich will nicht, dass das Zufall ist.

Was gibt Ihnen Halt?
Ich freue mich an meinen Kindern und habe vor ein paar Jahren eine wunderbare Lebensgefährtin gefunden. Dann gibt es seit einigen Jahren verstärkt die Musik, auf meine beiden Musicals Heidi und Scrooge bin ich richtig stolz, und Bambi ist bereits in der Pipeline. Ich lese viel – querbeet – unterschiedlichste Bücher ... und HD ist toll! Wenn du dir diese Naturfilme anschaust: Es ist doch unglaublich, was unsere Erde bereithält.

Als wir reingekommen sind, haben Sie uns gar nicht bemerkt, so versunken waren Sie am Klavier.
Wenn ich zu überschäumend glücklich bin, setze ich mich ans Klavier, bin entsetzt, wie ich spiele, das bringt mich auf Normalmaß. Bin ich unglücklich, spiele ich, das hebt mich hoch. Nicht dass ich in meinem Leben nicht schon einen Psychiater gesehen hätte, aber ich spare damit viel Geld.

Trotzdem haben Sie Ihre Schlagerkarriere beendet, nachdem Sie den Hit „Olé España“ mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft aufgenommen hatten.
Ich hab’ mich immer weniger wohlgefühlt damit, in einem Fernsehstudio beim Playback-Singen Mundbewegungen zu einem Gefühl zu machen, das ich irgendwann vorher in einem Tonstudio hatte. Das Warten auf die Veröffentlichung der Hitparade im Musikmarkt war grausam. Mit „Oh wie wohl ist mir“ hatte ich allerdings einen richtigen Hit, den das ganze Oktoberfest grölte. Nur einer schämte sich: Ich fand, dass ich meine Musik verraten hatte.

Die schwarze Musik Ihrer Jugend.
Ja. Im Nachhinein hab’ ich da einen Fehler gemacht, ich hätte mehr zu meiner Musik stehen müssen. Doch wenn du als 22-Jähriger 300.000 Mark bekommst, ist es schwer, nein zu sagen.

Sie waren Schwiegermutter-Traum und Sonnyboy, der Moderator, der die Brautpaare glücklich gemacht hat – und irgendwann ging Ihre Ehe kaputt.
Dieser Wunsch nach heiler Familie hatte seinen Ursprung wahrscheinlich in meiner Kindheit. Womöglich habe ich aber die Mauern zu hoch gezogen. Wie die Welt wirklich ausgeschaut hat, habe ich erst gemerkt, als die Familie als Schutzwall weg war. Uns passiert das nicht! Plötzlich ist diese Gewissheit zerbröselt. Ich war immer ein „Bewahrer“, hab’ an Dingen festgehalten. Es fiel mir schwer zu akzeptieren, dass das Leben Veränderung ist.

Es veränderte sich dann sehr viel. 2003 hatten Sie einen schweren Skiunfall.
Ja, das war am Großvenediger. Ich bin 20 Meter tief geflogen, durch ein Fangnetz gerutscht, mit dem Rücken auf die Straße geprallt und habe mir den zwölften Brustwirbel diagonal gebrochen. Da habe ich ganz elementar begriffen, wie sehr ich mich über meine Fitness definiert hatte.

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Sie waren Siebter bei der Weltmeisterschaft im Windsurfen, 1976 auf den Bahamas, hatten als Skifahrer einen Sponsor, haben Tennis gespielt wie ein Verrückter. Heute haben Sie viele Kilo zugelegt.
Das Loch, in das ich gefallen bin, war riesig. Wenn ich körperlich was getan habe, verschlechterten sich mein Rücken und meine Knie. Wenn ich nichts getan habe, hat sich meine Seele verschlechtert. Auf die Erfahrung hätte ich gerne verzichtet.

Haben Sie in der Zeit an Ihren Vater gedacht?
Das habe ich öfters getan. Im Laufe meines Lebens sind mir viele Freitode „begegnet“. Mit 13 hatte ich Kleist gelesen, der an seine Schwester schrieb: „Möge Dir der Himmel einen Tod schenken, nur halb an Freude und unaussprechlicher Heiterkeit dem meinigen gleich.“ Als sich Jean Améry mit Mitte 60 davongemacht hat, hat mich das beeindruckt. Ich selbst sehe mich nicht als suizidgefährdet. Aber in unserer Gesellschaft sollte ein selbstbestimmtes Sterben in Würde kein Tabu sein.

Wie sind Sie aus dem Loch wieder rausgekommen?
Das ist vielleicht eine der wichtigsten Lehren in meinem Leben: über das Annehmen der Situation.

Vermissen Sie das Surfen manchmal?
Nicht wirklich. Aber wenn ich im Fernsehen Kitesurfen sehe, denke ich ab und an: Das wäre was gewesen!

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