Moskau und Nato sind bei Kosovo und US-Raketenplänen verschiedener Ansicht – aber guter Stimmung
Kosovo
Auf Wunsch Serbiens sind die Gespräche in Wien über das Schicksal der abtrünnigen Provinz Kosovo um eine Woche verschoben worden.
Vor einem Treffen mit der Nato hat der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow dem Wunsch nach einer weitreichenden Unabhängigkeit für das Kosovo eine klare Absage erteilt.
Die generelle Kürzung der Sozialhilfe für geduldete, aber "nicht freiwillig ausreisende" Ausländer ist nach einem Urteil des Bundessozialgerichts rechtswidrig.
Belgrad - Serbien widersetzt sich weiter kategorisch dem von UN-Vermittler Martti Ahtisaari ausgearbeiteten Schlichtungsplan für eine Art international überwachter Unabhängigkeit des Kosovo. Der UN-Plan setze einseitig auf die Loslösung der Provinz und verstoße gegen internationales Recht, kritisierte Premier Vojislav Kostunica nach einem Treffen mit der EU-Troika den Ahtisaari-Plan.
Fünf Tage nach Bekanntgabe der UN-Vorschläge zum künftigen Status des Kosovo hat die EU Verhandlungen mit Serbien aufgenommen. Die für Mitte Februar angesetzten Gespräche könnten später als geplant stattfinden.
Serbien verlangt die Verschiebung der für den 13. Februar in Wien geplanten Verhandlungen über die Zukunft der abtrünnigen Provinz Kosovo.
Außenminister Steinmeier hat seinen russischen Amtskollegen Lawrow in Moskau besucht. Sie sprachen über das Kosovo, über ein neues Kooperationsabkommen und eine Energiepartnerschaft.
Nach der Vorstellung des Plans für die Zukunft des Kosovo zeigt die Schutztruppe Kfor erhöhte Präsenz
Der UN-Sondergesandte Martti Ahtisaari will die Gespräche über die Zukunft der nach Unabhängigkeit strebenden südserbischen Provinz Kosovo am 13. Februar fortsetzen.
Von Caroline Fetscher
Serbien hat die vom UN-Vermittler Martti Ahtisaari vorgelegten Vorschläge für den künftigen Status der Provinz Kosovo abgelehnt. Der Plan sieht einen unabhängigen Kosovo unter internationaler Kontrolle vor.
Außenminister Steinmeier hat als derzeitiger EU-Ratsvorsitzender ein umfassendes Engagement der Union im Kosovo in Aussicht gestellt.
Der finnische UN-Sondergesandte Martti Ahtisaari hat den Vertretern der so genannten Kosovo-Kontaktgruppe seinen Plan für die Zukunft der serbischen Krisenprovinz vorgestellt. Das Konzept wurde mit Spannung erwartet.
UN-Vermittler Ahtisaari macht sich für das Kosovo als eigenen Staat stark. Das Gebiet soll unter Aufsicht der Europäischen Union gestellt und die serbische Minderheit geschützt werden.
Wegen gewerbsmäßiger Hehlerei mit gestohlenen Fahrzeugen ist ein 31-jähriger Mann vom Landgericht Berlin zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
Bei der Parlamentswahl in Serbien sind die Ultranationalisten stärkste Partei geworden. Die demokratischen Parteien, die von der Europäischen Union und den USA unterstützt werden, erreichten allerdings die Mehrheit der Sitze.
Wladimir Putin hat Kanzlerin Merkel stabile Energielieferungen in die EU zugesichert. Deshalb will der russische Präsident die Abhängigkeit von Transitländern verringern. Differenzen gab es dagegen beim Thema Kosovo.
Heute stimmen die Serben über ihr Parlament ab – den Wahlkampf bestimmte der Streit um das Kosovo
Bundeskanzlerin Angela Merkel will an diesem Sonntag bei Russlands Präsident Wladimir Putin mehr Verlässlichkeit in der Energiepartnerschaft zwischen der EU und Russland einfordern. Weitere Gesprächsthemen sollen die Zukunft des Kosovo und der Nahost-Friedensprozess sein.
Frank-Walter Steinmeier hat vor der OSZE die außenpolitischen Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vorgestellt. Die Errichtung eines multi-ethnischen Kosovos bleibt weiter das Ziel der EU.
Die ganze Welt setzt auf Angela Merkel – und sitzt selbst auf der politischen Zuschauertribüne
General Roland Kather, deutscher Chef der Schutztruppe Kfor, über die Stimmung im Kosovo eine Woche vor den serbischen Parlamentswahlen
Vor den Wahlen: Kosovo, Milosevic und die Nationalisten – Serbien wird die Geister seiner Vergangenheit nicht los
Von Gerd Appenzeller
Das Militärgeschichtliche Forschungsamt Potsdam veröffentlicht Nahost-Buch für die UNIFIL-Truppen
Es weht ein frischer Wind in der serbischen Armee. Vorbei scheinen die Zeiten, als alte Generäle mit der Schnapsflasche in der Hand junge Rekruten in den Krieg hetzten.
Belgrad und Pristina finden keine Lösung - entscheiden müssen nun die Vereinten Nationen. Die Verhandlungen und ihre Konsequenzen. Von Jens Mühling
Belgrad und Pristina finden keine Lösung – entscheiden müssen nun die Vereinten Nationen
Mitrovice - Krähen kreisen über den Stahlkreuzen der Dimitrije-Kirche, Vater Milija lässt den Blick schweifen: Von hier oben sieht die Stadt fast friedlich aus. Auf den nördlichen Berghängen von Mitrovice wurde das neue orthodoxe Gotteshaus vor einem Jahr errichtet – nachdem das serbische Kloster im Süden der Stadt aufgegeben werden musste.
Herr Rücker, wie wichtig ist die Statusentscheidung für die Menschen im Kosovo? Die Erwartungen sind natürlich hoch: Nach sieben Jahren internationaler Verwaltung ist der völkerrechtliche Status quo nicht länger zu halten.
EU-Gipfel in Brüssel: Arbeit, Sicherheit, Stabilität – darum geht es Von Eckart D. Stratenschulte
Gegen den Widerstand von Menschenrechtsorganisationen hat Frankreich eine fünfköpfige Familie in die serbische Provinz Kosovo abgeschoben. Die Geschwister des Familienvaters sind in Europa als Flüchtlinge anerkannt.
Afghanistan, Bosnien, Libanon, Dschibuti, Kosovo: Rund 9000 Soldaten der Bundeswehr befinden sich derzeit im Auslandseinsatz. Bislang wurden die deutschen Kontingente von jeweils einem Truppenpsychologen begleitet – unabhängig von Einsatzgebiet und Truppenstärke.
Edith Kellner betreut als Truppenpsychologin knapp 2900 deutsche Soldaten im Kosovo
Große Ambitionen, kleine Taten: Die Nato und der Streit um den Afghanistaneinsatz
Von Clemens Wergin
Verteidigungsminister Jung strebt eine rasche Verfassungsänderung an, um einen Bundeswehreinsatz im Innern zu erleichtern. Kanzlerin Merkel äußerte sich auf dem Forum "Impulse 21" auch zu Auslandseinsätzen.
Die Vereinten Nationen wollen ihre Entscheidung über die Zukunft des Kosovo erst nach den Wahlen in Serbien präsentieren.
"Ziele und Interessen deutscher Sicherheitspolitik" lautete der Titel der Rede, die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Konferenz "Impulse 21" am 10. November in Berlin hielt. Das Redemanuskript.