
Die Erwartungen waren niedrig. Doch selbst sie wurden nicht erfüllt. Die Ukraine und Russland wollen zwar wieder Gefangene austauschen – doch von Waffenruhe ist keine Rede.

Die Erwartungen waren niedrig. Doch selbst sie wurden nicht erfüllt. Die Ukraine und Russland wollen zwar wieder Gefangene austauschen – doch von Waffenruhe ist keine Rede.

Als einzige Kandidatin war die ehemalige Außenministerin für die einjährige Spitzenposition des größten UN-Gremiums angetreten. Ihre Wahl galt als Formsache. Doch der Weg dorthin wurde ihr erschwert.

In eine Decke gehüllt schmuggelten drei Greenpeace-Aktivisten die Figur Macrons aus dem Wachsfigurenkabinett. „Die Ukraine brennt und die Geschäfte laufen weiter“, kritisieren die Umweltschützer.

Es ist eine Woche der Wahrheit: Sie wird nicht nur klären, ob der Kanzler einen Draht zum US-Präsidenten findet. Danach wird auch an einer Wehrpflicht kaum ein Weg vorbeiführen.

Die Influencer Fidias Panayiotou und Caolan Robertson liefern sich in Brüssel ein erbittertes Rededuell über den Krieg in der Ukraine. Es wird zu einer Lehrstunde darüber, wie man Populisten stellt und ihre Lügen enttarnt.

Bisher war unklar, ob Kiew eine Delegation zu den Verhandlungen mit Moskau über eine Waffenruhe schicken würde. Jetzt teilte der Präsident mit, Verteidigungsminister Umerow werde sein Land vertreten.

Beim „Pax Terra Musica“ in Friesack werden prorussische Aktivisten auf Querdenker treffen. Das Bundeskriminalamt ermittelt gegen einen der Aussteller.

Zwei Brücken, zwei Züge, sieben Tote, Dutzende Verletzte – und ein Verdacht: Russland spricht von Terror, die Ukraine schweigt. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu den Vorfällen.

Russland hat über 134.000 Exponate aus ukrainischen Museen entwendet. Einige von ihnen sind bereits auf der annektierten Krim und in Taganrog ausgestellt, andere verschwinden auf dem Schwarzmarkt.

Die frühere CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über interessengeleitete Außenpolitik. Sie hat auch eine klare Meinung zu Wehrpflicht und Ukrainehilfe.

Am Donnerstag will Friedrich Merz (CDU) in Washington erstmals Donald Trump treffen. Transatlantik-Koordinator Hakverdi hält „im besten Fall“ eine gemeinsame Friedensinitiative für möglich.

Annalena Baerbocks will Präsidentin der UN-Generalversammlung werden. Ihre Nominierung verdrängte jedoch eine erfahrene Diplomatin. Nun versucht Moskau, die Kritik daran auszunutzen.

Tausende Ukrainer hoffen auf die Rückkehr ihrer verschollenen Liebsten durch einen Gefangenendeal. Doch die brutale russische Haft hinterlässt Spuren. Drei Angehörige berichten.

Auf der Bühne dabei sind Igor Levit, Malakoff Kowalski und Johanna Summer. Initiiert wurde das Berliner Charity-Event von der Hilfsorganisation „Cologne Cares“.

Ein Gespräch im Weißen Haus, ein Mittagessen und eine gemeinsame Pressekonferenz: Der Bundeskanzler reist zum US-Präsidenten – und will mit ihm über den Ukrainekrieg und die Zölle sprechen.

Zehn Jahre lang Nein sagen: Das russische Exilmedium „Meduza“ beleuchtet im Kunstraum Kreuzberg die eigene journalistische Arbeit. Und kombiniert sie mit Kunst.

20 angehende Pflegekräfte lernen derzeit im Werner-Bockelmann-Haus in Berlin-Wilmersdorf. Sie kommen aus Vietnam, Indien und afrikanischen Ländern. Aus Deutschland kommt keiner.

Russland erhält mehr Geld vom Westen als die Ukraine, Moskau will am Montag eine Delegation nach Istanbul schicken – Kiew reagiert abwartend. Der Überblick.

Erneut ist ein russischer Militär unter verdächtigen Umständen getötet worden. Saur Gurzijew war jüngst für die Bombardierungen Mariupols geehrt worden.

Der russischen Wirtschaft könnte nach Jahren des Wachstums die Wende bevorstehen. Der Staat leidet unter sinkenden Energieeinnahmen – und der Westen hat ein wichtiges Instrument in der Hand.

Putins Hauptziel ist nach wie vor die Region Donezk. Parallel dazu nehmen die Kampfhandlungen im Nordosten der Ukraine zu. Dort dürfte Russland allerdings auf Schwierigkeiten stoßen.

Kanzler Merz hat der Ukraine Militärhilfen in Milliardenhöhe und Unterstützung beim Beschaffen weitreichender Waffen versprochen. Am Abend äußerte er sich auch zu Taurus.

Bei den ersten Gesprächen über ein Ende des Kriegs blieb ein Gefangenenaustausch das einzige Ergebnis. Jetzt schlägt Moskau Ort und Zeit für eine nächste Runde vor.

Taurus-Marschflugkörper bekommt der Präsident aus Kiew auch von Scholz’ Nachfolger nicht. Dafür wird die Produktion weitreichender Waffen in der Ukraine angekurbelt – und anders miteinander geredet.

Russland zieht offenbar 50.000 Soldaten an ukrainischer Grenze zusammen, mögliche „Großoffensive“ im Sommer, Trump legt mit Kritik gegen Putin nach. Der Überblick.

Drei Insidern zufolge will der russische Präsident bei Territorialfragen nicht nachgeben. „Putin hat seine Position verhärtet“, verrät eine mit den laufenden Verhandlungen vertraute Person.

Der russische Machthaber behauptet, Frieden zu wollen. Tatsächlich aber stellt sich die Ukraine auf baldige neue Großangriffe ein.

Die USA wollen kein Helfer in der Not mehr sein. Europa könnte diese Lücke schließen. Doch es fehlt an Konzepten und Engagement. Das hat Folgen.

Selenskyj plant neue Abkommen mit europäischen Staaten, um „Kapital in die Ukraine zu locken“. Nur so könne man Russland begegnen und den Ukrainern „ein normales Leben“ ermöglichen.

Donald Trump ist unzufrieden mit Wladimir Putin, zögert aber mit Sanktionen gegen Russland. Mehrere Republikaner sprechen sich aber dafür aus und planen im Senat ein parteiübergreifendes Sanktionsgesetz.

Bei einem Treffen mit russischen Unternehmern wird der Kremlchef ungehalten. Putin fordert diejenigen Firmen zu identifizieren, die westliche Software nutzen und droht mit harten Konsequenzen.

Die Ukraine kann deutsche Waffen auch auf russisches Territorium abfeuern – das hat Bundeskanzler Merz gesagt. Doch die Raketenwerfer, Haubitzen und Drohnen reichen nicht besonders weit.

Vor dem Besuch von Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch in Berlin fordern die Grünen die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. Die SPD setzt auf ein „scharfes Sanktionspaket“.

Der Staatsanwaltschaft zufolge habe die Gruppe gezielt nach Männern gesucht, die das ukrainische Militär verlassen wollten. Gegen Geld seien sie nach Rumänien und Moldawien gebracht worden.

Insiderquellen zufolge soll Trump angesichts schleppender Verhandlungen frustriert sein und Maßnahmen gegen Russland erwägen. Der Kreml moniert derweil eine mediale Hetzkampagne gegen Moskau.

Talkshow kann Spaß machen: Bei „Maischberger“ geraten Ricarda Lang und Thorsten Frei aneinander. Auch die Kommentatoren streiten leidenschaftlich. Bierernst ist nur der Springer-Chef.

Der Juni wird zum Monat der Wahrheit: Die Nato legt den neuen Truppen- und Geldbedarf im Angesicht der Bedrohung durch Russland fest. Auf Deutschland kommt dabei mehr als ein Kraftakt zu.

US-Präsident Trump verliert die Geduld mit Russlands Staatschef. Schon am Wochenende hatte er hart gegen den Kremlchef ausgeteilt, nun legt er nach.

Merz rechnet nicht mit baldiger Deeskalation, Trump erwägt offenbar doch neue Sanktionen gegen Russland. Der Nachrichtenüberblick am Abend.

Die Flüchtlingsstadt in Tegel gilt als die größte in Deutschland. Der Standort bleibt nun länger erhalten – doch es soll sich einiges ändern.
öffnet in neuem Tab oder Fenster