
Die Verweigerung von Ungarn und Polen ist nur ein Streitpunkt beim Gipfel in Brüssel. Kritik gibt es auch an der geplanten Zusammenarbeit mit Tunesien in der Migrationspolitik.

Die Verweigerung von Ungarn und Polen ist nur ein Streitpunkt beim Gipfel in Brüssel. Kritik gibt es auch an der geplanten Zusammenarbeit mit Tunesien in der Migrationspolitik.

Bei der Nato-Norderweiterung scheint sich Viktor Orban mit dem türkischen Präsidenten Erdogan abzustimmen. Ungarn billigt den Beitritt wohl nicht mehr vor dem Herbst.

Ungarns Ministerpräsident bekräftigte in einem Interview, dass sich sein Land nicht an der Verteilung von Flüchtlingen in der EU beteiligt. Zudem wolle es keine Ausgleichszahlungen leisten.

Prigoschin in Weißrussland eingetroffen, Tschechien liefert schwere Waffen, Russland nutzt Jahrestag für Raketenangriff auf Zivilisten. Der Überblick am Abend.

Viktor Orban stellt sich klar hinter Putin. Er sei durch den Wagner-Aufstand nicht geschwächt. Einen militärischen Sieg der Ukraine gegen Russland hält Orban für „unmöglich“

Zsuzsanna Szelényi war eins der frühen Mitglieder der Fidesz-Partei. Sie beschreibt, wie ihr einstiger Mitstreiter und heutiger Regierungschef seine Macht auf alle Bereiche der Gesellschaft ausdehnte.

Silvio Berlusconi bekam am Mittwoch ein Staatsbegräbnis. Über manche der Ehrungen, die ihm die Regierung in Rom zuteilwerden lässt, streitet Italien seit Tagen heftig.

Im Mailänder Dom steigt der Trauergottesdienst für Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Das Event zu Ehren des umstrittenen Polit-Strippenziehers stößt aber auch auf Kritik.

Ungarn, das 2015 noch Europas Paria war, hat sich durchgesetzt. Mit den Beschlüssen von Donnerstag schafft Europa das Recht auf Zuflucht praktisch ab.

Die EU-Staaten haben sich auf ein schärferes Asylverfahren geeinigt. Dabei sind nicht alle Länder mit den neuen Regeln einverstanden.

Die Regierung von Premier Orban soll einem Medienbericht zufolge eine Landkarte mit der Krim als Teil Russlands gezeigt haben. Die Ukraine reagiert brüskiert.

+++ Den Mund aufmachen +++ Zahl der Woche: 30.000 +++ Spanien muss über seinen Rassismus sprechen +++ Rassistische Sprache in Estland weiterhin ein Problem +++ Spiel, Satz und Diskussion +++

Terror, Finanz- und Flüchtlingskrise: Drei Ereignisse haben bei einem Teil der Bürger das Vertrauen in den Staat zerstört. Reparieren lässt es sich nur schwer.

An diesem Dienstag müssen sich die beiden Rechtsstaats-Sünder Ungarn und Polen einer Anhörung stellen. Die Bundesregierung beklagt, dass der Abbau der Demokratie in Ungarn weiter fortgeschritten ist als in Polen.

Das offizielle Wahlergebnis der Stichwahl in der Türkei war noch gar nicht verkündet, da gab es bereits Gratulationen für Erdoğan. Von der Taliban-Regierung bis hin zu Orban.

Das EU-Parlament will verhindern, dass Ungarn 2024 die Ratspräsidentschaft übernimmt. Grund dafür sind „rechtliche Verfehlungen“ der Orban-Regierung.

Die ungarische Denkfabrik MCC, vom Premier fürstlich ausgestattet, übernimmt jetzt auch eine Wiener Privatuni. Ziel, so meinen Kritiker: Die Herrschaft von Orbáns Partei und Politik auf Dauer zu sichern.

Erdogan und seine Seelenverwandten – von Trump über Orban bis Netanjahu – sind nur so stark, wie ihre Gegner es zulassen. Leider lassen sie vieles zu.

Zwei Jahre nach dem Ende von Donald Trumps Amtszeit als US-Präsident sind die internationalen Verbindungen der Rechtskonservativen stark wie nie zuvor. Eine Analyse aus der „No Woke“-Zone.

Mit einer Kampfansage an den „progressiv-liberalen Virus“ begann am Donnerstag in Budapest das größte internationale Treffen von Konservativen und Reaktionären. Differenzen werden ausgeblendet. Es geht um Macht.

In der Flüchtlingsfrage liegen der Papst und Ungarns Ministerpräsident weit auseinander. Doch viel Kritik hat Orbán nicht zu befürchten – seine Regierung und die katholische Kirche sind Verbündete.

Neue Regeln aus Brüssel sollen Regierungen daran hindern, Medien an die Leine zu legen. Doch sie führt am Kern der Probleme vorbei – korrupten Regierungen.

Immer mehr greift Ungarn in das Leben von LGBTIQ-Personen ein. Die Staatspräsidentin blockiert nun ein Gesetz für anonyme Anzeigen gegen gleichgeschlechtliche Paare.

Die Ukraine darf ihr Getreide zollfrei in die EU importieren. Das belastet aber die Landwirtschaft der Nachbarländer. Die verweigern jetzt die Einfuhr.

Das Verhältnis Ungarns zur EU ist seit Jahren von Streit geprägt. Doch ein Austritt kommt für Ministerpräsident Orban nicht infrage – er hätte zu viel zu verlieren.

Karoline Edtstadler von der konservativen ÖVP beharrt auf der militärischen Neutralität Österreichs. Im Interview spricht sie über den Vorwurf der „Trittbrettfahrerei“ und Bankgeschäfte in Russland.

Nach einer längeren Schwächephase lief es bei RB im Pokal gegen Dortmund blendend. Im Spiel bei Hertha BSC wollen die Sachsen in der Liga nachlegen.

Das Kino dient der ungarischen Regierung als Feigenblatt gegenüber dem Ausland. Der Regisseur Ádám Császi hat genug von der Gängelung durch staatliche Institutionen.

Soll sich Deutschland einer Klage gegen ein umstrittenes ungarisches Anti-LGBTIQ-Gesetz anschließen? Die Frage ist zwischen Auswärtigem Amt und Kanzleramt umstritten.

Bei der Verleihung an den Ungarn György Dalos kommt eine beliebte Formel zum Einsatz. Trifft sie die politischen Verhältnisse?

Finnlands Präsident Niinistö hat die Gesetze für den Nato-Beitritt seines Landes bereits unterzeichnet. Das ungarische Parlament ratifizierte nun ebenfalls.

Kritische Presse ist der rechten Regierung Italiens unter Ministerpräsidentin Meloni ein Dorn im Auge. Die Journalistin Francesca De Benedetti über Schikanen für die Medien.

RB Leipzig muss im Bundesliga-Spitzenspiel gegen den 1. FC Union Berlin möglicherweise auf Willi Orban verzichten. Der 30-Jährige spendet Stammzellen.

+++ Protest-Winter +++ Kämpferische britische Gewerkschaften +++ Nichts wie raus aus Frankreich +++ Zahl der Woche: 132 +++ Die vergessene Macht der Massen +++

Ruth Ben-Ghiat erforscht die Strategien von autoritären Politikern. Sie erklärt die Methode von Meloni, Orban und Trump – und wie man sich dagegen wehrt.

Wir verstehen Ungarn ein wenig besser, wenn wir uns an den verstorbenen Philosophen erinnern.

Weltweit sind Rechtspopulisten eine dominante Kraft. Das liberal-demokratische Ordnungsmodell wird von außen und von innen heftig attackiert.

Die Übernahme ist eine der größten in der ungarischen Wirtschaftsgeschichte. Rechtsexperten appellieren an die EU, die Transaktion zu unterbinden.

Viktor Orbán tänzelt zwischen der EU und Russland. Der Ukraine-Krieg offenbart jedoch Risse in seiner Strategie und könnte das Ende seiner Machenschaften einläuten.

Inmitten zahlreicher Krisen übernimmt Schweden den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Zum Antrittsbesuch ging es für Regierungschef Ulf Kristersson am Dienstag nach Paris. Kann er dort europäische Bedenken entkräften?
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