Nach Mittelmeer-Einsatz verschwunden : Rätselraten um vermissten Nato-Hubschrauber

Eigentlich sollte sich der Helikopter an einer Nato-Operation vor Griechenland beteiligen. Doch dann verschwand er plötzlich vom Radar.

Ein Hubscharubaer vom Typ CH-148 Cyclone auf der HMCS Fredericton
Ein Hubscharubaer vom Typ CH-148 Cyclone auf der HMCS FrederictonFoto: CORPORAL SIMON ARCAND - CANADIAN ARMED FORCES via REUTERS

Bei einem Mittelmeer-Einsatz ist ein kanadischer Nato-Hubschrauber von den Radarschirmen verschwunden. Die Suche nach dem vermissten Helikopter des Typs CH-148 Cyclone sei im Gange, teilte die kanadische Armee in der Nacht zum Donnerstag mit. Angaben zur Zahl der Besatzungsmitlieder an Bord machte sie nicht. Laut der griechischen Luftwaffe handelte es sich um eine sechsköpfige Crew.

Der Kontakt zu dem Hubschrauber sei verloren gegangen, als sich dieser an Nato-Operationen vor der griechischen Küste beteiligt habe, hieß es in der Mitteilung der kanadischen Streitkräfte. Der Helikopter gehörte zu der kanadischen Fregatte „HMCS Fredericton“. Er hatte von dem Schiff zu einem Patrouillenflug abgehoben.

Laut den Angaben der griechischen Luftwaffe verschwand der Hubschrauber nahe der griechischen Insel Kefalonia in internationalen Gewässern zwischen Griechenland und Italien vom Radar. Ersten Erkenntnissen zufolge habe sich der Helikopter zuletzt rund 50 Seemeilen von Kefalonia entfernt befunden. An der Nato-Operation zur Gebietsüberwachung sind den Angaben zufolge auch italienische, griechische und türkische Verbände beteiligt. (AFP)

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