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Thema

Bundestagswahl

Sicherheit, Stabilität, Konstanz – das dürften, im krisendurchwobenen Bundestagswahljahr 2009, die drei Grundbedürfnisse vieler Deutscher sein. Keine Experimente. Die große Koalition, oft geschmäht und nie geliebt, wirkt auf sehr desillusionierende Weise als kleinstes Übel.

Von Malte Lehming

Brandenburgs Linkspartei beschädigt im Superwahljahr 2009 weiter ihr Führungspersonal: Nach der verpatzten Kür von Landtagsspitzenkandidatin Kerstin Kaiser wurde am Samstag der Linke-Landesvorsitzende Thomas Nord bei der Aufstellung der Brandenburg-Liste für die Bundestagswahl von der Basis abgestraft.

Von Thorsten Metzner
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Klaus Wowereit sieht Frauen in der SPD gut aufgehoben, ist nicht amtsmüde und steht zu Rot-Rot. Nach der Bundestagswahl am 27. September wünscht er sich aber eine rot-grüne Bundesregierung.

Von
  • Ulrich Zawatka-Gerlach
  • Gerd Nowakowski

Die FDP ist in Hannover zu ihrem Parteitag zusammengekommen. Dort soll die Führungsspitze neu gewählt und das Wahlprogramm für die Bundestagswahl verabschiedet werden - und Guido Westerwelle will die großen Tiere zähmen.

Von Armin Lehmann
Angela Merkel

Am Montag kündigt die Bundeskanzlerin noch Steuersenkungen an, schon am Mittwoch nimmt sie das Wahlkampfversprechen zurück. Wie sehen Sie das? Müssen die Steuern runter? Kann man reformieren, ohne den Staatshaushalt zusätzlich zu belasten? Diskutieren Sie mit!

Bei der Berliner SPD ist der Kampf um die Listenplätze voll entbrannt. Während die ersten vier Plätze fest stehen, gibt es um Platz fünf und sechs heftiges Gerangel. Vor allem die Kampfabstimmung zwischen Klaus Uwe Benneter und Björn Böhning wird spannend.

Angesichts gewaltiger Löcher, die die Finanz- und Wirtschaftskrise in den nächsten Jahren in den Staatshaushalt zu reißen droht, schlägt nun auch FDP-Chef Guido Westerwelle moderatere Töne zu Steuersenkungen an.

Sachsens Regierungschef Tillich öffnet sich für neue Koalitionen – und verärgert so die FDP. Die Grünen sehen das Thema zwiespältig.

Von Matthias Schlegel

Demoskopen sind skeptisch, ob die Lafontaine-Truppe bis zur Bundestagswahl aus ihrem Umfragetief herauskommt.

Von Cordula Eubel

Die Atomlobby hat bei ihrer Jahrestagung am Dienstag in Dresden erneut einen Ausstieg aus dem Ausstieg der Atomenergie gefordert. Die kaum regelbaren Atomkraftwerke sollen demnach kein Gegensatz zu erneuerbaren Energien sein, welche aber nach Expertenmeinung als Ergänzung flexible Kraftwerke benötigen.

Von Dagmar Dehmer

Die FDP geht auf Distanz zu ihrem Wunschkoalitionspartner Union. Die ostdeutschen Abgeordneten der FDP im Bundestag kritisierten massiv die ablehnende Haltung der ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten zu möglichen Steuersenkungen nach der kommenden Bundestagswahl.

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Die Grünen machen vor der Bundestagswahl keine Koalitionsaussage. Auf ihrem Parteitag im Berliner Velodrom gab es aber eine Debatte über die Öffnung zur Linken.

Von Stephan Haselberger

Wenige Tage vor der mit Spannung erwarteten Steuerschätzung für die Jahre 2009 bis 2013 rechnen Haushaltspolitiker der großen Koalition mit einer zweistelligen Milliardenbelastung aus der Wirtschafts- und Finanzkrise für die öffentlichen Haushalte in diesem Jahr und für die kommenden Jahre.

Von Antje Sirleschtov

Durchgeplant: Brandenburgs SPD lässt sich von Frank-Walter Steinmeier in den Bundestagswahlkampf führen und zeigt damit auch, wie man aus einem Politikangestellten „einen von hier“ und einen der Parteibasis macht. Eine Draufsicht.

Am 7. Mai 1989 wurde die letzte Kommunalwahl der DDR inszeniert – und erstmals wurde von Betrug gesprochen. In den 20 Jahren danach gab es viele freie Wahlen, aber betrogen kommt man sich in einigen Orten immer noch vor – zum Beispiel in Zuchau in Sachsen-Anhalt

Von Nadja Klinger

In der SPD will niemand vorzeitige Neuwahlen. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit nicht, der SPD-Landes- und Fraktionschef Michael Müller auch nicht. Und für die Parteibasis ist das ebenfalls kein Thema.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Weil der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle nach der Bundestagswahl im September Außenminister werden will, trat er am Montagabend vor die gestrenge Versammlung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin.

Von Antje Sirleschtov

Überrascht von der Rekordverschuldung in Deutschland kann tatsächlich niemand mehr sein, da hat Finanzminister Peer Steinbrück recht. Abwrackprämie, Steuersenkung, Bankenrettung: Die Quittung dafür – 70 bis 80 Milliarden Euro neue Schulden – muss die Regierung noch vor der Bundestagswahl präsentieren.

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