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Thema

Bundesverfassungsgericht

Berlins Innensenator Frank Henkel will keinen Alleingang der Länder in Sachen NPD-Verbot.

In der NPD-Verbotsdebatte drängt Horst Seehofer auf einen Alleingang des Bundesrats - und stößt damit in Berlin auf Skepsis. Unterdessen kommt es, wie viele Experten befürchtet haben: Welche V-Männer und V-Frauen als Delegierte an Parteitagen teilgenommen haben, bleibt geheim.

Von Frank Jansen
FDP-Chef Philipp Rösler ist bei der Gleichstellung homosexueller Paare vorangeprescht, was in der Partei nicht alle gut finden.

FDP-Chef Philipp Rösler ist bei der Gleichstellung homosexueller Paare vorgeprescht. Er erhält zwar Unterstützung, aber die Fraktionsführung ist wenig begeistert. Und die SPD legt nach.

Von Christian Tretbar
Heiß diskutiert wird die Gleichbehandlung lesbischer und schwuler Paare – nicht zuletzt nach mehreren Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts.

Die Bundesregierung streitet offen über die Frage, ob homosexuelle Paare steuerlich mit heterosexuellen Paaren gleichgestellt werden sollen. FDP-Chef Philipp Rösler preschte mit vor. Doch nun gibt es bei den Liberalen Widerstand.

Von Christian Tretbar
Entscheidet Bundeskanzlerin Angela Merkel über den Fortbestand des Euros oder der Euro über ihren?

Die Eurokrise spitzt sich zu, Europa steht vor einem Herbst der Entscheidungen. Die deutsche Innenpolitik wird dies fundamental verändern, doch die Regierung ist nicht mehr handlungsfähig. Kanzlerin Merkel kann sich auf die Opposition mittlerweile mehr verlassen als auf die Regierungsparteien.

Von Christoph Seils
Grundlage des Glaubens. Ludovico Mazzolinos „Beschneidung Christi“ von 1526, Kunsthistorisches Museum Wien.

Kindeswohl, Elternsorge, Religionsfreiheit: Die Familienrechtlerin Susann Bräcklein vermutet in der Debatte um die Beschneidung, dass es in den nächsten Jahren mehr Ersatzrituale und weniger Beschneidungen geben wird.

Von Caroline Fetscher
Schönes Brandenburg: Doch ohne die finanzielle Unterstützung aus dem Länderfinanzausgleich würde es der Mark ungleich schlechter gehen. Allerdings gibt es gute Gründe dafür, dem Land zu helfen.

Ohne Gelder aus dem Länderfinanzausgleich ginge nichts mehr. Doch nun klagt Bayern gegen die Transferzahlungen. Und da ist noch der Tropf des Bundes.

Von
  • Ulrich Zawatka-Gerlach
  • Alexander Fröhlich

Grundsteuerhebesätze: Berlin ist bereits Spitze und muss die Berechnungsgrundlagen korrigieren.

Von Klaus D. Voss
Das letzte Wort gesprochen. Die Bundesrichter verlassen am Dienstag nach der Abweisung der Klage den Saal.

Die Gemeinde hätte laut Bundesverwaltungsgericht schon bei der Planfeststellung klagen müssen. Jetzt wird der Gang vor das Bundesverfassungsgericht geprüft.

Von
  • Christian Tretbar
  • Kevin P. Hoffmann
  • Hagen Ludwig
In der Kritik: Heribert Prantl, bekannter Autor der „Süddeutschen Zeitung“.Foto:picture alliance

Edelfeder Heribert Prantl beschrieb für ein Porträt eine Szene, die er selbst gar nicht erlebt hatte - und sorgte damit für Entrüstung in der Branche. Nach einer Entschuldigung auf der Seite Drei der „Süddeutschen Zeitung“ stellen sich Fragen zum Wesen der Reportage.

Von
  • Markus Ehrenberg
  • Sonja Álvarez

Das Transparent an der Münchner Feldherrnhalle verkündete: „Das Kreuz bleibt – gestern – heute – morgen.“ Und wer immer noch nicht verstanden hatte, dem schallte es entgegen: „Erlöse uns, Herr, von Richtern und Politikern, die Dein Hl.

Ein demokratisches Gemeinwesen hat verschiedene Möglichkeiten, Religion zu schützen. Gottlos geben sich die wenigsten.

Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes.

Durch eine Reportage in der "Süddeutschen Zeitung" weiß die Öffentlichkeit jetzt, wie es in der Küche von Bundesverfassungsgerichts-Präsident Andreas Voßkuhle zugeht. Doch woher weiß der Autor das? Ein "FAZ"-Leitartikel belebt eine alte Mediendebatte neu.

Von Markus Ehrenberg
In einem "SZ"-Bericht konnte man Andreas Voßkuhle ganz privat erleben.

Durch eine Reportage in der "Süddeutschen Zeitung" weiß die Öffentlichkeit jetzt, wie es in der Küche von Bundesverfassungsgerichts-Präsident Andreas Voßkuhle zugeht. Doch woher weiß der Autor das? Ein "FAZ"-Leitartikel belebt eine alte Mediendebatte neu.

Von Markus Ehrenberg

Das Wahlrecht wurde Instrument vor allem großer Parteien. An denen ist es, dies zu ändern

Von Jost Müller-Neuhof
In rund einem Jahr wird ein neuer Bundestag gewählt. Es bleibt also nicht viel Zeit, um ein neues Wahlrecht zu erarbeiten.

Über Jahrzehnte ist das Wahlrecht zum Werkzeug des Machtstrebens der Parteien geworden. Dabei ist es viel mehr als das, es gehört zum Fundament demokratischer Herrschaft. Deswegen soll und muss die Politik dem Wahlrecht endlich seine Würde zurückgeben.

Von Jost Müller-Neuhof
Am deutschen Wahlrecht wird seit Langem herumreformiert. Nur die Bürger interessiert das wenig.

Wir sind beim Wahlrecht vom Hundertsten ins Tausendste geraten. Die Debatte ist zu einer bürgerfernen Diskussion unter Mathematikern, Spezialpolitologen und Fachjuristen missraten. Das Bundesverfassungsgericht ist daran nicht unschuldig.

Von Albert Funk
Gut gebrüllt, Löwe. Wenn schon nicht den Zapfhahn, so will Bayern den Berlinern doch den Geldhahn zudrehen.

Ohne Gelder aus dem Länderfinanzausgleich ginge nichts mehr in Berlin. Doch nun klagt Bayern gegen die Transferzahlungen. Und dann ist da noch der Tropf des Bundes.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach
Unter Druck. Die Lebensbedingungen für Asylbewerber haben wiederholt Kritik provoziert. So fordern Flüchtlinge und ihre Unterstützer schon lange die Schließung des Heims in der Motardstraße. Foto: Steffen Tzscheuschner

Viele Flüchtlinge wollen nach Berlin - hier bekommen sie Bargeld und keine Gutscheine. Deshalb sind die Wohnheime auch überfüllt. Über das zusätzliche Geld, dass ihnen das Bundesverfassungsgerichts zugesprochen hat, freuen sie sich. Alle Probleme lassen sich damit aber nicht lösen.

Von Jessica Tomala
Bisher mussten erwachsene Asylbewerber von 224 Euro monatlich und Jugendliche von 200 Euro leben. Nach dem Urteil stehen Erwachsenen nun 336 Euro zu. Für 15- bis 18-Jährige haben 260 Euro zu fließen.

Seit 1993 wurden die Leistungen für Asylbewerber nicht mehr erhöht - trotz Inflation. Das Bundesverfassungsgericht wertet dies als Verletzung der Menschenwürde und verpflichtet die Behörden, Flüchtlingen genauso viel Sozialhilfe zuzugestehen wie Deutschen. Wohlfahrtsverbände und Menschenrechtsorganisationen begrüßen den Urteilsspruch.

Von
  • Rainer Woratschka
  • Jessica Tomala
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