
Der schwedische Staatskonzern wird in Deutschland als einziger Betreiber von Tagebauen und Kraftwerken massiv entlastet: zulasten der Verbraucher

Der schwedische Staatskonzern wird in Deutschland als einziger Betreiber von Tagebauen und Kraftwerken massiv entlastet: zulasten der Verbraucher

Der Braunkohle-Konzern Vattenfall ist als einziger von der Ökostrom-Umlage befreit. Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke ist gegen die Streichung der Privilegien.

Ein Unternehmen wehrt sich gegen die Pflicht, im Notfall das Stromnetz stabil zu halten.

Die Leistungskraft von Windenergie in Brandenburg steigt. Um die Energiewende auf Trab zu bringen, will Brandenburg jetzt nochmal eine Million Euro in die Planungsgemeinschaften pumpen.
Wirtschaftsministerin Aigner: Verbraucher sofort entlasten und Mehrkosten in einen Fonds auslagern, der später abbezahlt wird.

Die Ökostrom-Umlage treibt die Energiepreise seit Jahren. Nun kommt die CSU mit einem neuen Vorschlag zur Begrenzung der Kosten. Allerdings werden die Belastungen nur verschoben - auf später.

2014 wird spitze: Der Aufschwung kommt, die Euro-Krise geht, die Energiewende nimmt Fahrt auf und die Hauptstadt hängt alle ab.
Koalitionspläne stoßen bei Verbänden auf rechtliche und mathematische Bedenken.
Anteil Erneuerbarer steigt auf 24,7 Prozent.
Der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter äußert sich im Gespräch mit dem Tagesspiegel über Schwarz-Grün und kritisiert den Stillstand in der Energiewende, den er von der großen Koalition erwartet. Sigmar Gabriel empfiehlt er, den Koalitionsvertrag wegzuschmeißen.
Matthias Kalle ahnt es: Kommende Woche ist Berlin leer. Denn dann fahren alle „nach Hause“. Ist das nun gut? Eine leere Stadt? Das ist doch eigentlich nicht der Sinn von Berlin. Und wie unser Autor so nachdenkt, landet er bei „Wetten, dass...?“. Denn irgendwie landet man zurzeit immer bei „Wetten, dass...?“.

Matthias Kalle ahnt es: Kommende Woche ist Berlin leer. Denn dann fahren alle „nach Hause“. Ist das nun gut? Eine leere Stadt? Das ist doch eigentlich nicht der Sinn von Berlin. Und wie unser Autor so nachdenkt, landet er bei „Wetten, dass...?“. Denn irgendwie landet man zurzeit immer bei „Wetten, dass...?“.
Gut ist: Schon an Tag zwei im Amt hat die neue Bundesregierung offenbar ihre Betriebstemperatur erreicht und stürzt sich in die Arbeit. Die Kanzlerin voran.

EU-Kommissar Almunia will auch die Industrie beteiligt sehen. Bundeskanzlerin Merkel kündigt Widerstand an.
Gut ist: Schon an Tag zwei im Amt hat die neue Bundesregierung offenbar ihre Betriebstemperatur erreicht und stürzt sich in die Arbeit. Die Kanzlerin voran.

Das Umweltministerium muss die erneuerbaren Energien an das Wirtschaftsressort abgeben. Wer aber glaubt, der ewige Gegensatz in Sachen Energiepolitik wäre mit der neuen Struktur behoben, dürfte sich täuschen. Nicht nur bei der Klimapolitik sind auch in Zukunft Reibungen zu erwarten.
In der großen Koalition werden einige Ressorts neu zugeschnitten und viele neu besetzt. Die spannendsten Wechsel im Überblick.

Knapp drei Monate nach der Wahl ist die große Koalition bereit zum Regieren. Das schwarz-rote Kabinett birgt einige Überraschungen. Unter anderen wechseln vier Minister ihr Ressort.

Erst wollten Merkel, Seehofer und Gabriel das Ergebnis der SPD-Basis abwarten, dann gemeinsam die Regierung verkünden. Doch am Freitagabend ging plötzlich alles sehr schnell und das Kabinett zeigt erste Konturen.
Für die Öko-Wende zahlt der Verbraucher – eine Alternative gibt es nicht.

Die IHK fordert ein neues Cluster Green Economy und mehr Initiative der Wirtschaftspolitik – Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer fühlt sich bestätigt.

Die große Koalition nimmt langsam Form an. Die meisten Ministerposten sind bereits vergeben. Dabei gab es bei SPD und CDU einige Überraschungen. Kanzleramtschef Pofalla wird der neuen Regierung nicht angehören.

Alle reden über die Energiewende, übers Energiesparen, über den Klimawandel. Doch kaum einer redet über unseren täglichen Lebenswandel - der aus immer weiter zunehmender Elektrifizierung aller möglicher und unmöglicher Daseinsbereiche besteht

Die Sozialdemokraten sind dabei, den ersten Wahlbetrug zu begehen. Besonders deutlich zu sehen ist das an der Befreiung der Industrie von der Ökostrom-Umlage.
Die SPD-Spitze hintergeht ihre Basis, wenn sie die Tricks bei der Ökostrom-Umlage deckt

Die CDU will eine große Koalition mit der SPD. Ein kleiner Parteitag in Berlin folgt der Kanzlerin - ohne Gegenstimme. Streit gibt es trotzdem.

Offenbar mit Billigung der SPD werden 2014 weitere 500 Betriebe von der EEG-Umlage befreit. Die Grünen protestieren nun dagegen.

Auch in Zeiten der Energiewende trägt Arnd Teiche Kohlen in Keller. Als einer der Letzten seiner Art. Immer weniger Wohnungen mit Ofenheizungen lassen seinen Beruf aussterben - doch es gibt auch neue Kunden.
Beim Ausbau der erneuerbaren Energien wollen es Union und SPD ein bisschen langsamer angehen. Verdient die Energiewende noch ihren Namen?

Ob in Buch, Mitte, Lichterfelde oder am Kraftwerk Reuter: Mit großem Aufwand modernisiert der Energieversorger seine Anlagen - und schafft damit Fakten für Jahrzehnte.

Nikolaus von Bomhard ist Chef des weltweit größten Rückversicherers Munich Re. Mit dem Tagesspiegel spricht er über Stürme, Niedrigzinsen - und den künftigen Großflughafen BER.
Energiewende und Klimaschutz stehen in engem Zusammenhang. Welche Ziele stellt sich die künftige große Koalition auf dem Gebiet der Klimapolitik?

Während der Koalitionsgespräche verhandelte Thomas de Maizière zusammen mit Frank-Walter Steinmeier in der Arbeitsgruppe Außen- und Sicherheitspolitik. Im Interview spricht der Verteidigungsminister über den Koalitionsvertrag, Visionen in der Politik und die Frage, ob der SPD-Mitgliederentscheid ein Vorbild ist.

Mehrere Tausend Demonstranten haben am Samstag in Berlins Regierungsviertel für die Energiewende protestiert. Sie kritisieren die Energiebeschlüsse im Koalitionsvertrag - und planen noch weitaus größere Proteste.

Für die Öffentlichkeit wird's jetzt schwer: Die große Koalition wird schon bald ein Sedativum werden. Die Medien werden sich daher obsessiv und beschleunigend auf alle Politiker stürzen, die Skandale liefern. Doch die Lähmungsangst der Presse hat ihr Gutes.
„Von den Medien wird die große Koalition nicht geliebt werden“
Mindestlohn, Rente, Energiewende: Die Opposition lässt kaum ein gutes Haar am Koalitionsvertrag Und Grüne wie Linke sorgen sich weiter um ihre Rechte im neuen Parlament.
Mindestlohn, Rentengeschenke, straffere Regulierung des Arbeitsmarktes - die Unternehmen sind unzufrieden mit den Plänen der neuen Regierung und warnen vor Jobabbau. Einen "riesigen dunklen Schatten" über dem Land hat das Handwerk ausgemacht.

Der Koalitionsvertrag ist unterschrieben - jedenfalls vorläufig. Denn noch müssen die SPD-Mitglieder entscheiden. Doch während der Pressekonferenz herrscht hauptsächlich gegenseitiges Lob. Lesen Sie hier in unserem Live-Ticker nach, wie sich die Drei präsentierten.

Die EU-Kommission macht offenbar ernst und will offiziell ein Prüfverfahren wegen der Befreiung der deutschen Industrie von der Ökostromumlage einleiten. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: In Berlin beginnt die heiße Woche der Regierungsbildung.
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