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Thema

Nina Warken

Ein Jahr lang hat er verdeckt in Pflege- und Altenheimen gearbeitet und recherchiert. Er hat erlebt, wie die alten Patienten unter Drogen gesetzt, zwangsgefüttert und absichtlich vernachlässigt wurden. Nun hat Markus Breitscheidel ein Buch geschrieben – eine Geschichte aus unserer Zukunft

Berlin - Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die Pläne der FDP zur Privatisierung der gesetzlichen Krankenversicherung als „völlig verfehlt“ kritisiert. Rechtlich sei die Abschaffung der gesetzlichen Kassen „mehr als zweifelhaft“, sagte sie dem Tagesspiegel.

Von Rainer Woratschka

Berlin Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat eine Reform der Pflegeversicherung als „eine der ersten Aufgaben der nächsten Legislaturperiode“ bezeichnet. Sie reagierte damit auf die Kritik von Caritas und Diakonie, die den großen Parteien im „Tagesspiegel“ vorgeworfen hatten, politisch verantwortungslos gehandelt und die dringend nötige Reform viel zu lange aufgeschoben zu haben.

Kassenärztliche Vereinigung warnt: Weil im Osten Ärzte fehlen, ist die ambulante Versorgung in Gefahr

Von Cordula Eubel

Berlin – Die Bundesregierung will die Biotechnologie in Deutschland durch Forschungsförderung und einfachere Zulassungsverfahren weiter stärken. Kleine und mittlere Unternehmen sollten gezielt unterstützt werden, sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Montag bei der Vorstellung eines Berichts zum Pharmastandort, der gemeinsam mit Industrievertretern erarbeitet wurde.

Von Cordula Eubel

Berlin Zwischen Kassen und Ärzten ist ein Streit über die drastisch steigenden Arzneimittelkosten ausgebrochen. Nach einem ergebnislosen Gespräch am Mittwoch warfen die Spitzenverbände der Krankenkassen den Kassenärzten vor, ihre Verantwortung bei der Dämpfung des Ausgabenanstiegs nicht wahrzunehmen.

Die EU verklagt Deutschland, weil ein Gentechnikgesetz noch nicht gilt

Von Dagmar Dehmer

Potsdam/Berlin - Um sich auf einen möglichen Ausbruch einer weltweiten Grippe-Epidemie vorzubereiten, kaufen Brandenburg und Berlin noch in diesem Jahr für zusammen 4,1 Millionen Euro einen Vorrat an antiviralen Medikamenten. Die Arznei soll für die Behandlung von 426 000 Menschen in beiden Ländern ausreichen.

Von Ingo Bach

Potsdam Brandenburgs Landesregierung prüft die Anschaffung eines Medikamentes gegen die tödliche Vogelgrippe, die sich nach Warnungen der Weltgesundheitsorganisation von Südostasien nach Europa ausbreiten könnte. „Das Risiko einer weltweiten Influenza-Epidemie (Pandemie) ist nach Einschätzung der WHO derzeit sehr hoch“, heißt es in einer internen Dringlichkeits-Vorlage von Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD), die am Dienstag im Kabinett beraten wurde.

Als Andrea Fischer gestern Mittag auf der TipiBühne für einen guten Zweck aufs Pult klopfte, klang das anfangs noch etwas zaghaft. Assistiert von Schauspieler Wolfgang Völz bemühte sich die ehemalige Gesundheitsministerin redlich und mit zunehmendem Witz und Humor, mehr als 60 gespendete zeitgenössische Kunstwerke zu Gunsten der Berliner Aids-Hilfe unter den Hammer zu bringen.

Der Bundesrat hat am Freitag fast einstimmig der EU-Verfassung zugestimmt. Darüber hinaus beschäftigte sich die Länderkammer mit einer Reihe weiterer wichtiger Themen. Wiederum gingen mehrere rot-grüne Gesetze in den Vermittlungsausschuss:

Berlin Auf Drängen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) werden Apotheker und Krankenkassen bei einem gemeinsamen Treffen am Freitag in Bonn versuchen, den Streit um Ausgleichszahlungen doch noch gütlich beizulegen. „Wir sind optimistisch, dass eine Einigung gelingt“, sagte eine Sprecherin des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) am Donnerstag.

Oliviero Toscanis Fotos für die Benetton-Werbung lösten einen Skandal aus. Jetzt ist er wieder da

Von Elisabeth Binder

Für viele Menschen wird die Krankenversicherung per Gesetz am 1. Juli teurer. Damit wollen sich einige Kassen nicht abfinden

Von Heike Jahberg

Berlin – Für den Bundeskanzler ist es eine Erfolgsgeschichte: Fast 20 Millionen Menschen hätten bereits mit einer Riester- oder einer Betriebsrente privat für ihr Alter vorgesorgt, sagte Gerhard Schröder in seiner Regierungserklärung am Donnerstag. Doch jetzt lässt die Bundesregierung Arbeitnehmer, die eigenfinanziert für ihre Betriebsrente sparen, im Regen stehen, kritisieren Versicherer, Opposition und die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba).

Von
  • Cordula Eubel
  • Heike Jahberg

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt verstärkt den Druck auf die Krankenkassen, ihre erzielten Überschüsse auch für niedrigere Beiträge zu verwenden. Wenn nötig würden auch gesetzliche Regelungen in Betracht gezogen.(10.03.2005, 13:50 Uhr)

Berlin – Vor dem Hintergrund der Weigerung vieler Krankenkassen, ihre Beiträge zu senken, hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die Steigerung der Gehälter einiger Kassenchefs scharf kritisiert. „Die Selbstverwaltung kann nicht zu einer Erhöhung der Vorstandsgehälter ja und zu einer Beitragssenkung für die Versicherten nein sagen“, sagte sie am Dienstag in Berlin.

Ministerin Ulla Schmidt will die „technische Lösungsarchitektur“ für die Gesundheitskarte vorstellen

Von Cordula Eubel

Angesichts der Milliardenüberschüsse der gesetzlichen Krankenkassen hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt die Kassen zu Betragssenkungen aufgefordert. Gleichzeitig zeigte sie sich zufrieden mit ihrer Politik: Die Reformen hätten gewirkt. (02.03.2005, 09:36 Uhr)

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