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Thema

Polizei in Potsdam

Gülle verschüttet, Autos blockiert, AfD-Anhänger mit Bier und Limo bespritzt: Etwa 100 Linksextreme protestierten gegen ein AfD-Treffen in der Berliner Vorstadt. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Landfriedensbruch, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Nötigung und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.

Von Henry Klix
Protest mit Folgen. Die OSZE-Gegner brachten ein Banner an der Nikolaikirche an. Die Gemeinde prüft nun eine Anzeige.

Zahlreiche Gegenproteste werden zum OSZE-Treffen der Außenminister am 1. September in Potsdam erwartet. Den ersten Vorgeschmack gab es jetzt an der Nikolaikirche. Für die Sicherheitsbehörden steht mit dem Treffen der nächste Großeinsatz bevor.

Von René Garzke
In Potsdam wurde eine AfD-Veranstaltung gestört.

Zehn AfD-Anhänger nahmen an einer Parteiveranstaltung in Potsdam am Montagabend teil. Mehr als 100 Personen aus der linken Szene protestierten dagegen. Sie blockierten Autos und verschütteten Gülle.

Von
  • Henry Klix
  • René Garzke
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD, r.) und Rudolf Zeeb.

Nach einem Streit mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke reichte Staatskanzleichef Rudolf Zeeb sein Rücktrittsgesuch ein. Nach einem Gespräch sei der Konflikt beigelegt worden und Zeeb werde den Dienst nun wieder aufnehmen, hieß es zuletzt. Doch nun steht die Frage im Raum, wie lange noch.

Von Thorsten Metzner

Bei der Polizei ging am Donnerstagabend ein Notruf ein, dass der Potsdamer Hauptbahnhof gesprengt werden soll. Der Anrufer mit Brandenburger Dialekt ließ islamistische Äußerungen fallen. Kurz darauf schnappten Beamte die beiden benebelten und polizeibekannten Männer, die mittlerweile von einem "schlechten Scherz" sprechen.

Von Christine Fratzke
Bei einem Workshop "Schöner leben ohne Nazis" wurde am Mittwoch auf dem Bassinplatz fleißig gegen Rechts gesprüht.

Am Samstag findet eine Demo des Pogida-Nachfolgers, eine Gegenkundgebung von "Potsdam bekennt Farbe", das erste DFB-Pokalspiel des SV Babelsberg und die 18. Schlössernacht statt. Es gibt zahlreiche Straßensperrungen. Und die Polizei wird mit mehreren Hundert Einsatzkräften vor Ort sein.

Von
  • Peer Straube
  • Alexander Fröhlich
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