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Thema

Polizei in Potsdam

Durchschnittlich fast drei Hinweise und Beschwerden über Missstände in Potsdam gehen täglich über das Internet-Beschwerdeportal Maerker bei der Stadtverwaltung ein. Das geht aus einer Auswertung hervor, die der Fachbereichsleiter für Kommunikation, Dieter Jetschmanegg, am Montag vorstellte.

Potsdam - Der Internetexperte der Brandenburger Polizei, Deutschlands bekanntester Cyberpolizist Thomas-Gabriel Rüdiger, hat sich für eine Ausweitung der Polizeiaktivitäten im Internet und besonders in den sozialen Netzwerken ausgesprochen. Rüdiger, der Kriminologe an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg in Oranienburg ist, erklärte, Seiten der Polizei bei Facebook und Twitter seien wie Polizeiwachen, zu denen die Bürger auf eigene Initiative gehen müssten.

Von Christine Fratzke
Eingebrochen. Der Innenstadt-Poststandort in der Straße Am Kanal.

Unbekannte Täter sind im Februar in das Postverteilzentrum Am Kanal eingebrochen und haben fast 100 Haustürschlüssel für Potsdamer Wohnhäuser gestohlen. Zu den Dieben gab es bisher keine Hinweise, die Ermittlungen werden nun eingestellt.

Von Jana Haase

Innenstadt – Die geplante Protestmahnwache gegen den ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag nahe des historischen Standorts des Garnisonkirche kann nun doch schon ab 9 Uhr stattfinden. Auflagen der Polizei – die die Aktion der Wählergruppe „Die Andere“ erst ab 11 Uhr hatte erlauben wollen, um den Gottesdienst nicht zu stören – seien „voraussichtlich rechtswidrig“, stellte die 3.

Von Christine Fratzke

Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut und wurde in den vergangenen Monaten in Potsdam besonders hochgehalten. Dass Garnisonkirchen-Gegner jetzt aber nicht einmal still gegen den Fernsehgottesdienst zur Zeit der Übertragung protestieren dürfen, ist nicht nachvollziehbar, meint PNN-Autor Henri Kramer.

Von Henri Kramer
Die Polizei ist bereits am Nachmittag auf dem Bassinplatz präsent.

Beim zweiten Pogida-Marsch im Januar warf ein 25-jähriger Gegendemonstrant einen Böller und wehrte sich gewaltsam gegen eine Durchsuchung durch Polizeibeamte. Jetzt muss der Pogida-Gegner eine Geldstrafe zahlen.

Von René Garzke

Berliner Vorstadt - Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Graffiti-Sprayer in der Nacht zum Dienstag in die Havel gesprungen. Die Beamten waren von Zeugen gerufen worden, die zwei Männer in der Schiffbauergasse beim Besprühen einer Hauswand beobachtet hatten.

Eine Frau entdeckte einen leblosen Mann in der Havel am Potsdamer Yachthafen, die Rettungskräfte bargen den Toten. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Berlin - Berlin ist nicht Frankfurt. Diese Erkenntnis brachten die ersten Aktionen des antikapitalistischen Bündnisses Blockupy am Freitag in Berlin-Mitte.

Von Felix Hackenbruch
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