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Thema

Fußball

Es gibt ein Leben nach dem Fußball – im Park, auf der Straße, auf dem Flugfeld Ein Überblick über Berlins ungewöhnliche Sportarten

Von Sebastian Leber

Eine Alternative zum derzeit allgegenwärtigen Fußball bietet das Hans Otto Theater: Für die Vorstellungen „Onkel Wanja“ am heutigen Dienstag und Sonntag, jeweils 20 Uhr, in der Orangerie Sanssouci, sowie für „Was ihr wollt“ am Sonntag um 16 Uhr, hält das Theater für alle interessierten Zuschauer ein Kontingent von ermäßigten Eintrittskarten bereit. Diese Karten sind im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich.

Herr Schiphorst, worüber haben Sie sich in dieser Woche am meisten geärgert? Normalerweise verschlinge ich Medien, diese Woche war nur Fußball, Fußball, Fußball.

Allein auf einer Bank am Schlachtensee: Du verweigerst dich der Welt, die Fußball guckt. Deutschland spielt – du trotzt der allgemeinen Aufregung.

Ist Lehmann jetzt der bessere Kahn? „Meine Frau sagt, ich sei ihr fremd, wenn ich Fußball spiele.

Von Michael Rosentritt

Ab Sonntag treten am Mariannenplatz in Kreuzberg Mannschaften aus 22 Ländern zur Streetfootball-WM an Für viele Teilnehmer ist Fußball auch ein Ausweg aus dem sozialen Abseits. Israelis und Palästinenser spielen in einem Team

Von Anna Kemper

Es sind die magischen Momente des Sieges, die eine Fußball-WM so emotional machen. Gewonnen hat der Fußball aber erst, wenn der Verlierer das Spiel mit einer fairen Geste adelt.

Von Armin Lehmann

Es gab mal eine Zeit, da bestand das Programm des deutschen Fernsehens nicht ausschließlich aus Fußball, sondern aus anderen Dingen, Dingen, die man nicht benennen konnte, englische Bezeichnungen mussten aushelfen, aber ich weiß zum Beispiel bis heute nicht, was eine Panel-Show ist. Bei der Weltmeisterschaft aber, da verstehe ich das Programm, auch den Programmauftrag, da macht das, was gesendet wird, immer Sinn, denn es gibt ein Ereignis und einen Grund, und das ist zwingend, um gutes Fernsehen zu machen.

Von Matthias Kalle

Der deutsche Fußball steht in der Wertschätzung der Holländer nicht besonders weit oben. Er gilt unseren Nachbarn als bieder, uninspiriert, defensiv und ergebnisfixiert.

Wie New Rain bei ihrem Auftritt im Waldschloss gegen den Fußball verlieren – und dennoch gewinnen

Von Henri Kramer

Vom Fußball heißt es ja so schön, dass er ein schnelllebiges Geschäft sei. Das mag stimmen, auf den ersten Blick.

Von Michael Rosentritt

„Ich interessiere mich für die dunkle Seite des Fußballs“, sagt Mihir Bose und meint Dopingskandale, Bestechung, krumme Geschäfte und Gewalt durch Hooligans. Der Engländer schreibt seit elf Jahren für den „Daily Telegraph“, recherchiert Skandalgeschichten und deckt üble Machenschaften auf – nicht nur im Sport.

Er sei kein Fußball-Experte, das sagt Harald Martenstein von sich selbst, denn: „Fußball kann sich komplett dem Expertentum entziehen – anders als die Physik.“ Nur so ist es auch zu erklären, dass der Tagesspiegel- und Zeit-Kolumnist auf die Ukraine als Weltmeister gesetzt hat.

Sie hätten es tun können. Sie hätten einen Fußball aus Zuckermasse formen und Fähnchen draufsetzen können, sie hätten lauter kleine Zucker-Fußballerchen drum herum aufstellen können, sie hätten werbewirksam einen Zuckerhut ins Schlosshotel Grunewald schicken können – Zucker, der Energiespender schlechthin!

Von Dorothee Nolte

Politik ist nicht langweilig, und Europa erst recht keine Sache für alte Männer. Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler waren gestern auf Einladung des Europäischen Parlamentes und des Tagesspiegels in der Bundestagsarena mit Abgeordneten zusammengetroffen.

Über eine Woche lang läuft die WM jetzt schon: bunt, heiter, schön. Das ist gut so, aber man kann ja mal fragen: Was haben wir bisher für einen Fußball gesehen?

Von Armin Lehmann

„Die Flanke ist das Allersinnloseste“ vom 11. Juni 2006 Die Wahrheit ist: Beim Fußball geht es nicht ums Toreschießen.

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