Flying Elephant

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Inkubatoren in Berlin : Wo aus Gründern Unternehmer werden

Flying Elephant ist ein Inkubator in Gründung. Erst im Herbst sollen die ersten Teams an den Start gehen. Hinter dem Projekt steht der Risikokapitalgeber West-Tech Ventures und dessen Gründer Masoud Kamali. „Auf den Namen bin ich gekommen, weil wir etwas Schweres zum Fliegen bringen wollen“, erklärt Kamali.

Flying Elephant soll nämlich vor allem technologieorientierte Gründer aufnehmen, die sich auf die Softwareentwicklung konzentrieren. Damit wollen Kamali und sein Partner Alexander Kölpin eine Lücke in der Berliner Start-up-Szene schließen, in der sich vieles um Internetanwendungen und elektronischen Handel dreht.

Es wird kein festgelegtes Programm für die Gründer geben, viel mehr eine individuelle Förderung. „Wir suchen ja Leute, die selber Unternehmer sein wollen“, sagt Kölpin. Im Flying Elephant sollen die Gründer von der Expertise und dem Netzwerk Kamalis profitieren, der als Unternehmer mehr als 20 Jahre Erfahrung in der IT-Szene hat.

Drei bis fünf Teams sollen es werden. Die Gründer bekommen ein Startkapital von 25.000 Euro, wenn sie drei Monate im Flying Elephant bleiben, oder 50.000 Euro, wenn es sechs Monate werden. Dafür erhält Flying Elephant einen Anteil von weniger als zehn Prozent an dem Unternehmen – und wenn es passt, womöglich eine Anschlussfinanzierung von West-Tech Ventures.

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