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Bei Aldi Nord gibt es Krach unter den Erben.
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Aldi, Dussmann oder Tönnies: Wenn Familien streiten, leidet das Geschäft

Ob bei Aldi, Dussmann oder Tönnies: Gibt es Streit im Familienunternehmen, steht viel auf dem Spiel – nicht selten wird der Betrieb am Ende zerlegt.

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Verschwiegenheit gehörte in der Aldi-Familie über Jahrzehnte zum guten Ton. Genauso wie Bescheidenheit. Doch damit ist es vorbei. Die Aldi-Erben streiten ums Geld – und zwar öffentlich. Wenn das Theo und Karl wüssten. Sie bauten ihre beiden Konzerne Aldi Nord und Aldi Süd im Verborgenen auf. Mit der Presse sprachen sie nicht, Fotos gibt es von ihnen nur sehr wenige. Obwohl sie zu zwei der reichsten Deutschen wurden, gaben die Albrecht-Brüder nie an. Anzüge vom Maßschneider oder einen Chauffeur lehnten sie ab.

Ihre Erben führen heute ein anderes Leben. Sie streiten erbittert darüber, wem von ihnen was zusteht. Und alle schauen zu.

Meist geht es um Geld, Macht und Liebe

Was in der Familie Albrecht passiert, ist ein Klassiker. Ob beim Dienstleistungskonzern Dussmann, bei der Fleischerei Tönnies, bei Dr. Oetker, Bahlsen oder Haribo: Wo eine Generation der anderen ihr Lebenswerk und ihre Milliarden vermacht, gibt es schnell Krach. „Dabei geht es fast immer um Geld, Macht und Liebe“, sagt Firmenberater Peter May. Bei Unternehmerfamilien sei das nicht anders als in jeder anderen Familie – nur dass es bei ihnen nun mal um besonders viel Macht und Geld gehe. Dazu kommt, dass sich Geschäftliches mit Privatem vermischt. Bekommt einer mehr Macht oder Geld ab als der andere, entsteht bei dem einen schnell das Gefühl, auch weniger geliebt worden zu sein.

Besonders kompliziert wird es, wenn die Firmenchefs in einer Patchwork-Familie lebten. So wie zum Beispiel Rudolf-August Oetker. Der Mann, der lange den Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker führte, hatte fünf Kinder aus drei Ehen. Nach seinem Tod haben die sich über Jahre darüber gestritten, wer wie viel Macht im Konzern bekommen soll. Alfred Oetker wäre zum Beispiel gerne Vorstandschef geworden – doch seine Geschwister lehnten das ab. Wenn sein Bruder Richard bald in Rente geht, wird deshalb vermutlich zum ersten Mal in der Firmengeschichte jemand Chef, der nicht zur Familie gehört. Was bei einem Betrieb wie Dr. Oetker wie ein herber Einschnitt erscheint, soll die Familie schützen: vor noch mehr Streit. Um den zu vermeiden, entscheiden sich Unternehmer immer wieder dafür, kein Familienmitglied mehr in den Vorstand zu berufen. Besonders strikt handhabt das der Duisburger Mischkonzern Haniel: Dort dürfen Familienmitglieder mittlerweile nicht einmal mehr ein Praktikum machen. Denn so stark Familienunternehmen sind, so schwierig wird es, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt. Kommt es zum Streit, kann das nicht nur Familien spalten, sondern im schlimmsten Fall auch das Unternehmen.

Gibt es keinen Kompromiss, wird das Unternehmen aufgeteilt

Ein bekanntes Beispiel dafür ist Bahlsen. Die Enkel des Firmengründers zerstritten sich in den neunziger Jahren derart heftig, dass es zusammen einfach nicht mehr weiterging. Aus einem machten sie schließlich drei Unternehmen: Werner-Michael Bahlsen bekam das Gebäckgeschäft rund um den Leibniz Keks. Sein Bruder übernahm die Snacksparte und benannte sie nach seinem Vornamen in Lorenz um. Schwager Gisbert erhielt das Immobiliengeschäft.

Und die drei sind längst nicht die einzigen Familienunternehmer, die lieber getrennte Wege gehen. Auch bei Aldi war das der Fall. Den Discounter haben die Brüder Theo und Karl Albrecht zwar gemeinsam aufgebaut. Doch Anfang der 1960er Jahre kam es zum Streit. Es soll darum gegangen sein, ob es in den Aldi-Läden auch Zigaretten zu kaufen geben sollte. Theo war dafür, Karl dagegen. Die Konsequenz: Die Brüder teilten die Filialen auf. Theo führte von Essen aus Aldi Nord, Karl leitete von Mülheim an der Ruhr Aldi Süd. Auch das Auslandsgeschäft betrieben sie getrennt. Die USA, die Schweiz und Österreich waren Karls Länder – Frankreich, Spanien und Polen waren Theos Märkte.

Noch ausgeprägter ist der Konkurrenzkampf in der Familie Dassler ausgefallen. Gemeinsam gründen Rudolf und Adi Dassler 1924 die „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“. Nach dem Zweiten Weltkrieg warf Rudolf Dassler seinem Bruder Adi jedoch vor, ihn denunziert zu haben und für seine Zeit in US-Gefangenschaft verantwortlich zu sein. Die beiden teilten die Firma deshalb ebenfalls auf: Adolf Dassler nannte seinen Teil Adidas, Rudolf Dassler seinen Puma. Bis heute setzt sich diese Familienfehde in einem Konkurrenzkampf zwischen den beiden Sportartikelherstellern fort.

"Streit ist der größte Wertvernichter"

Das zeigt, wie schnell ein Unternehmen am Familienstreit regelrecht zerbrechen kann. Auch wenn es nicht gleich aufgeteilt wird, geht der Krach selten spurlos am Unternehmen vorbei. „Streit ist der größte Wertvernichter“, sagt Berater Peter May. Dabei ließe sich der Zwist meist verhindern. Unternehmer müssten nur rechtzeitig klären, wer im Betrieb was zu sagen hat. Doch gerade wenn es ums Erbe und die Nachfolge geht, passiert das oft nicht. „Niemand denkt gerne über seinen Tod nach“, sagt Rechtsanwalt Mark Binz. Auch hätten viele Patriarchen Angst, bedeutungslos zu werden, wenn sie erst mal einen Nachfolger bestimmt hätten. „Oder sie trauen ihrem eigenen Sprössling die Führung des Unternehmens nicht zu und schieben deshalb den Stabwechsel so lange wie möglich hinaus.“ So gibt es auch in Familienbetrieben genug Gründe, aus dem Erbe ein Tabu-Thema zu machen.

Und selbst wenn man meint, alles geregelt zu haben, kann das nach hinten losgehen. Das erlebten zum Beispiel Kirsten Schubert und ihre Schwester. Sie erbten von ihrem Vater die Schubert Gruppe, einen Gebäudedienstleister. Ihr Vater hatte zwar ein Testament gemacht – war dabei aber schlecht beraten worden. So standen die beiden vor der Wahl: Entweder sie entschieden sich binnen vier Wochen, die Firma zu verkaufen. Oder sie akzeptierten eine Dauertestamentsvollstreckung: 30 Jahre hätte dann ihr Steuerberater das Sagen gehabt. „Das war nicht die Absicht meines Vaters“, ist sich Kirsten Schubert sicher. Heute berät sie deshalb Familienunternehmen darin, wie sie so etwas verhindern. „Viel zu oft werden Entscheidungen herausgezögert, weil man um den Familienfrieden fürchtet“, sagt sie. Dabei wird der Streit dadurch erst so richtig heftig.

Aldi Nord: Wie viel Einfluss bekommt die Schwägerin?

Die Schwägerin. Babette Albrecht will mehr Einfluss bei Aldi.
Die Schwägerin. Babette Albrecht will mehr Einfluss bei Aldi.
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Es steht viel auf dem Spiel. „Es geht hier um die Zukunft des Unternehmens“, sagt Theo Albrecht junior und bricht deshalb sein Schweigen. Der 65-Jährige ist der älteste Sohn von Theo Albrecht, dem Gründer von Aldi Nord. Wie sein Vater ist auch sein Bruder mittlerweile verstorben. Nun streitet Theo junior mit seiner Schwägerin Babette und ihren fünf Kindern ums Erbe. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie viel Einfluss Babette und die Kinder bei Aldi Nord haben sollen. Und wie viel Geld sie dafür kassieren.

Theo junior will mit allen Mitteln verhindern, dass Babette ins Unternehmen drängt. Aldi Nord hängt an drei Stiftungen, in denen Kapital und Anteile des Discounters gebündelt sind. Steht eine wichtige Entscheidung an, müssen alle drei Stiftungen zustimmen. In einer dieser Stiftungen will nun Babette mit ihren Kindern die Führung übernehmen – was zur Folge hätte: Ohne ihre Zustimmung könnte keine Filiale mehr modernisiert, kein neuer Markt im Ausland mehr erschlossen werden. Theo junior spricht im Interview mit dem Handelsblatt daher von einem „unbegrenzten Erpressungspotenzial“.

Wie so oft im Erbstreit, geht es darum, was der Verstorbene eigentlich genau gewollt hat. Theo junior meint, das Testament seines Bruders und das Stiftungskonstrukt habe die Firma vor dem zu großen Einfluss der Familie schützen sollen. Babette argumentiert dagegen, Theo junior habe seinen Bruder, ihren Mann, über den Tisch gezogen.

Die Erben haben andere Ansichten und Lebensstile

Was den Streit zwischen den beiden so eskalieren lässt: Theo junior und Babette scheinen das genaue Gegenteil voneinander zu sein. So haben sie offenbar eine sehr unterschiedliche Auffassung darüber, wie man mit Geld umgeht und wie man in der Öffentlichkeit auftritt. Theo junior kommt nach seinem Vater. Er war bislang verschwiegen, hat nie ein Interview gegeben. Das einzige Foto, das es von ihm gibt, ist 20 Jahre alt. Wäre es nicht zum Krach mit der Schwägerin gekommen, würde er vermutlich noch immer schweigen.

Babette ist da ganz anders. War Bescheidenheit in der restlichen Familie eine Tugend, gaben Babette und ihr Mann Berthold in den Jahren vor dessen Tod viel Geld für Kunst und Oldtimer aus. Ab und an tauchten auch Fotos von den beiden in der Klatschpresse auf – noch so ein Verstoß gegen die ungeschriebenen Familienregeln. Theo junior stört sich bis heute an Babettes „teilweise peinlichen Auftritten“ in der Öffentlichkeit, mit denen sie der Reputation des Unternehmens schade. Auch fürchtet er, seine Schwägerin und die Kinder könnten zu viel Geld aus der Firma ziehen. Babette kann das nicht verstehen. Sie wolle nur den Einfluss, der ihr zusteht, heißt es. Entscheiden müssen darüber nun die Gerichte.

Tönnies: Wer bekommt die Mehrheit am Unternehmen?

Ritual: Clemens (links) begrüßt Robert im Gericht stets mit Handschlag. Foto: dpa
Ritual: Clemens (links) begrüßt Robert im Gericht stets mit Handschlag. Foto: dpa
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Es muss eine rauschende Party gewesen sein. Ende Mai ist Clemens Tönnies 60 geworden. Im Messezentrum von Rheda-Wiedenbrück hat Deutschlands größter Fleischunternehmer mächtig gefeiert. 900 Gäste waren da, Schlagerstar Helene Fischer („Atemlos“) hat zu später Stunde ein Privatständchen gegeben.

Es ist ein weiter Weg, den Tönnies zurückgelegt hat. Der Vater war Metzger in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh im Osten von NRW, die Familie arm. „Ich musste schon mit neun Jahren Därme putzen“, erinnerte sich Tönnies vor einiger Zeit im „Tagesspiegel“-Interview, „mein Vater hatte kein Geld für Angestellte.“ Statt Radio- und Fernsehtechniker zu werden, musste er in der „blöden Wurstküche“ herumstehen. Immer dabei: der große Bruder Bernd. Der gründet 1971 als 18-Jähriger eine eigene Firma. Das Neue: Die Schweine werden dort nicht nur getötet, sondern gleich zerlegt. Kunden bekommen nur die Teile, die sie wirklich brauchen. Eine Revolution, die Tönnies Fleisch immer größer werden lässt. 1982 steigt Clemens ein und bekommt 40 Prozent an dem Unternehmen. Mehrmals habe ihm sein Bruder versprochen, dass er 50 Prozent erhalten soll, beteuert der Schalke-Boss und Putin-Freund. Doch der Bruder, schwer nierenkrank, stirbt, bevor der Deal über die Bühne gebracht wird. Bernd hinterlässt zwei Söhne, Robert und Clemens junior, und diesen auch 60 Prozent am Konzern.

2008 schenken Clemens junior und Robert dem Onkel jeweils fünf Prozent, damit herrscht Gleichstand. Doch der Frieden hält nicht lange. Robert macht eine Metzgerlehre und studiert, steigt dann in die Firma ein. Doch das Sagen hat Onkel Clemens, Robert verlässt das Unternehmen und kehrt mit einem Anwalt zurück. Es beginnt ein Duell zwischen dem Senior und dem mehr als 20 Jahre jüngeren Neffen. Bruder Clemens ist krank und überträgt Robert seine Anteile.

Es ist wie bei „Dallas“ und „Denver“. Seit Jahren überziehen sich Clemens und Robert mit Klagen. Es geht um das doppelte Stimmrecht im Unternehmen, das Clemens vor Gericht verliert. In zahlreichen Verfahren werden allerlei Nebenkriegsschauplätze eröffnet, das zentrale Geschehen spielt aber vor dem Landgericht Bielefeld. Robert will dort die Schenkung seines Anteils rückgängig machen. Er wirft seinem Onkel groben Undank vor, weil dieser allerlei Geschäftsaktivitäten auf private Rechnung betreibt, etwa die „Zur-Mühlen-Gruppe“ (Böklunder) und Schweinemastbetriebe in Russland. Clemens befürchtet, dass sein Neffe – vom Anwalt aufgehetzt – das Unternehmen verkaufen und ihn hinausdrängen will. Gewinnt Robert vor Gericht, hätte er die Mehrheit im Unternehmen. Für den Onkel wäre das ein schwerer Schlag. Immerhin hat er den Konzern groß gemacht. In der Fleischbranche ist Tönnies ein Konzern der Superlative mit 5,6 Milliarden Euro Umsatz im Jahr, über 10 000 Mitarbeitern und mehr als 18 Millionen getöteten Schweinen sowie über 424 000 geschlachteten Rindern.

Ein Schlichter könnte jetzt aber die Wende bringen: Gero Debusmann, der ehemaliger Präsident des Oberlandesgerichts Hamm, soll vermitteln. Die Chancen stehen nicht schlecht. Der 72-jährige Jurist ist ein erfahrener Mediator, und Robert hat inzwischen neue Anwälte. Eines ist allen klar: Wenn die Schlichtung nicht klappt, zieht sich der Streit noch jahrelang hin.

Dussmann: Bekommt die Tochter nur den Pflichtteil?

Ein Foto aus glücklichen Zeiten: Peter Dussmann mit Ehefrau (links) und Tochter.
Ein Foto aus glücklichen Zeiten: Peter Dussmann mit Ehefrau (links) und Tochter.
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Womöglich hat die Liebe die Beziehung zerstört. Solche Katastrophen kommen ja in den besten Familien vor, wenn das Oberhaupt die Partnerwahl eines Nachkommen und möglichen Erben nicht goutiert. Bei Peter Dussmann, dem handfesten Unternehmer aus Rottweil, muss es so gewesen sein. Sein einziges Kind, die Tochter Angela, entschied sich für einen Esoteriker. Und der stand dann zwischen ihr und den Eltern. Angela kostete die Ehe ein paar hundert Millionen Euro. Jedenfalls nach dem aktuellen Stand der Auseinandersetzung. Aber der kann sich ändern. Die Tochter klagt gegen die Mutter und will diese für erbunwürdig erklären lassen. Für Catherine von Fürstenberg-Dussmann, die Mutter, Witwe und Konzernerbin, wäre das der größte anzunehmende Unfall. Und für den Konzern mit seinen 60 000 Mitarbeitern eine tiefe Zäsur.

Peter Dussmann, 1938 geboren, gründet in den 1960er Jahren in München einen Haushaltsservice und macht daraus in den folgenden Jahrzehnten einen der größten Dienstleistungskonzerne des Landes. Nach der Wende kommt der knorrige und visionäre Unternehmer nach Berlin und expandiert gen Osten. In der Friedrichstraße baut Dussmann die Unternehmenszentrale und eröffnet 1992 das Kulturkaufhaus. In Los Angeles lernt er die 1951 in Missouri geborene Schauspielerin und Designerin Catherine von Fürstenberg kennen, deren Vorfahren sich 100 Jahre zuvor aus deutschen Landen in die neue Welt aufgemacht haben. Catherine geht mit Peter Dussmann nach Deutschland, sie heiraten 1980. Bald darauf wird Angela geboren.

Dussmann verfügt damals in einem handschriftlichen, knapp zwei Seiten umfassenden Testament, dass Ehefrau und Tochter ihn jeweils zur Hälfte beerben sollen. Dieses Testament sollte fast 30 Jahre gültig bleiben. Bis die ausgebildete Sopranistin Angela Ronald Göthert kennenlernt. Der ist Urheber der Göthertschen Methode und befasst sich mit Zusammenhängen und Wirkungsweisen der feinstofflichen Ebenen und deren Bedeutung für den Menschen. Der Vater versteht die Welt nicht mehr und richtet eine Stiftung ein, damit die Tochter nach seinem Tod nur ja nicht mit ihrem eigenartigen Ehemann Einfluss nehmen kann auf sein Lebenswerk, die Firma, die inzwischen ein Konzern ist.

Nach mehreren Schlaganfällen ist Peter Dussmann seit Oktober 2008 ein Pflegefall. Er kann kaum noch sprechen. Im Mai 2010 suchen Dussmann in seinem Krankenzimmer ein befreundeter Arzt und ein Notar auf. Der Arzt befindet, Dussmann sei geistig rege und also durchaus in der Lage, eine Testamentsänderung vorzunehmen. Und die ist gravierend: Die Mutter soll nun 75 Prozent des Vermögens bekommen und die Tochter nur noch den Pflichtanteil von 25 Prozent. Es geht um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Im September 2013 stirbt Peter Dussmann. Als Vorsitzende des Stiftungsrats hatte Catherine schon seit 2008 das Kommando im Konzern.

Die Tochter sieht sich betrogen und klagt. Vergleichsversuche der Anwälte blieben ohne Ergebnis, Catherine und Angela selbst haben keinen Kontakt mehr. Seit mehr als einem Jahr liegt der Streit beim Landgericht Berlin, das jetzt einen Sachverständigen beauftragt hat. Mindestens bis September wird es dauern, bis das Gutachten über die Geschäftsfähigkeit Peter Dussmanns vorliegt. Dann steht der Prozess an.

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