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Thema

Erdbeben

Die Berliner Kammern scheuen Prognosen, sind aber besorgt: Gastgewerbe, Industrie und Handwerk klagen über die Krise. Jetzt wird gefordert: "Vorfahrt für die Wirtschaft!"

Von Moritz Döbler

Irgendwann in den nächsten Jahren wird Istanbul von einem verheerenden Erdbeben erschüttert werden - da sind sich die Experten einig. Alle wissen, dass der Tag X näherrückt, doch die Metropole ist nur schlecht darauf vorbereitet.

Von Susanne Güsten
Nadal

Der viermalige Champion Rafael Nadal ist ausgeschieden, Philipp Kohlschreiber wirft den Weltranglistenvierten Novak Djokovic raus - bei den French Open gibt es einen Paukenschlag nach dem anderen. Jetzt spielt Thomas Haas gegen Roger Federer.

Von Petra Philippsen

Ein Jahr nach der Erdbebenkatastrophe versucht sich China am Wiederaufbau. Doch die Gelder versickern oft in den Taschen der Provinzregierungen, die Bevölkerung verlangt weiter Aufklärung zu Baumängeln an öffentlichen Gebäuden.

Von Hans-Hagen Bremer

Knapp ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in Sichuan hat China erstmals offizielle Zahlen zu den getöteten Kindern veröffentlicht. Der Veröffentlichung war eine monatelange Kampagne eines berühmten Künstlers vorausgegangen, der der Regierung Vertuschung vorwirft.

In Süddeutschland bebte am Dienstagmorgen die Erde, verletzt wurde dieses Mal aber niemand. Wie groß ist hierzulande die Gefahr eines starken Erdbebens – und welche Auswirkungen könnte es haben?

Von Ralf Nestler
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Nach dem Austritt einer SPD-Abgeordneten aus Fraktion und Partei ist die Mehrheit für die rot-rote Koalition geschrumpft. Der Regierende Bürgermeister sieht keinen Grund zur Aufregung. Die CDU sprach von einem politischen Erdbeben.

Von
  • Sigrid Kneist
  • Ulrich Zawatka-Gerlach
L'Aquila

Die italienische Stadt L’Aquila nimmt Abschied von den Erdbebenopfern. Tausende Menschen geben ihren Angehörigen das letzte Geleit. Derweil erschüttern Nachbeben die Region.

Von Paul Kreiner

Mit einer großen Trauerfeier wurde heute der Opfer des Erdbebens in den Abruzzen gedacht. Bei dem schwersten Beben in Italien seit rund drei Jahrzehnten kamen nach jüngsten Angaben 289 Menschen ums Leben.

Nach der Katastrophe: Ganz Italien gedenkt der Erdbebentoten. Bei der Trauerfeier kam es zu bewegenden Momenten. Ohne viel Hoffnung wird unterdessen in den Trümmern weiter nach Verschütteten gesucht.

Papst

Papst Benedikt XVI. eröffnete am Gründonnerstag im Petersdom die Osterfeierlichkeiten. Zehntausende Gläubige werden in Rom erwartet, um den Papst zu sehen - obwohl er in diesem Jahr mit der Affäre um Holocaust-Leugner Williamson sowie seiner Aussage "Kondome verschlimmern das Aids-Problem" zahlreiche Gläubige gegen sich aufgebracht hat.

Eigentlich ist das Wort "peinlich" viel zu schwach für das, was Berlusconi anrichtet. "Man muss es sehen wie ein Camping-Wochenende", empfahl er den obdachlosen Erdbeben-Opfern. Erst tut die Natur ihr Zerstörungswerk, dann setzt der Mensch noch eins drauf.

Von Wolfgang Prosinger

Nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien ist die Deutsche Task Force Erdbeben ins Krisengebiet gereist. Die drei Mitarbeiter des Deutschen GeoForschungsZentrums in Potsdam (GFZ) hätten unter anderem Geräte zur Messung von Nachbeben im Gepäck, teilte das GFZ gestern mit.

Eine Katastrophe wie die, die in der Nacht zu Montag die Abruzzen heimgesucht hat, zeigt aufs Neue, dass auch Europa durch die Natur gefährdet ist und bleibt. Auch auf dem Alten Kontinent bebt die Erde, brechen Vulkane aus, und die Menschen des 21.

Von Andrea Dernbach

Berlin - Experten streiten darüber, ob Erdbeben vorhersagbar sind oder nicht. Ein Italiener sorgte in der vergangenen Woche für Unbehagen unter den Seismologen.

Von Ralf Nestler

Seit Dezember zittert die Erde in der mittelitalienischen Bergregion Abruzzen. Am Montagmorgen kam der große Schlag. Etwa 50.000 Menschen haben ihre Häuser verloren, mehr als neunzig ihr Leben. So schwer war seit zwölf Jahren kein Beben mehr im einschlägig geplagten Italien.

Von Paul Kreiner

Für Geologen kamen die Erdstöße in den Abruzzen nicht überraschend. „Die Gegend ist ein bekanntes Erdbebengebiet“, sagte Rainer Kind vom Geoforschungszentrum in Potsdam zu Tagesspiegel.de. „Alle 10 bis 20 Jahre kommt es dort zu Beben dieser Stärke.“

Von Ralf Nestler
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