Der Brite Jack Howard bringt mit seiner neu gegründeten Berlin Film Society Kinofreunde zusammen. Am Samstag veranstaltet er ein Mini-Festival.
Geisteswissenschaften

Studieren? Ja, aber was? Und wie überspringt man den Numerus clausus? Bald läuft die Bewerbungsfrist ab. Letzte Tipps für Studierwillige
Im Exzellenzwettbewerb haben die Geistes- und Sozialwissenschaftler nur sechs von 43 Clustern eingeworben. Dabei entfallen auf sie fast die Hälfte der Professuren. DFG-Präsident Kleiner sieht jedoch kein Problem.

Die Technische Universität Berlin stellt sich neu auf: Mit einem "Zukunftskonzept 2020" sollen Stärken wie die Material- und Produktforschung ausgebaut werden. Doch für eine reibungslose Umsetzung fehlt das Geld.

Vom Nutzen und Nachteil der Historie: eine Berliner Konferenz der Bundeskulturstiftung über „Kulturen des Bruchs“.
"Ich bin ein melancholischer Choleriker": Ein Gespräch mit dem Dichter Ror Wolf über seine Erziehung durchs Radio, den Sinn für das Komische und die Liebe zum Jazz.

Der Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker wäre am 28. Juni hundert Jahre alt geworden. Günter Nooke erinnert sich an seine Begegnungen mit dem Gelehrten und beschreibt, was Weizsäckers Werk für ihn bedeutet.

Nach dem Sieg: Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität, erklärt, wie Deutschlands Wissenschaft noch besser werden kann

Die Geisteswissenschaften sehen sich in der Exzellenzinitiative nicht gebührend berücksichtigt. Ein Ausweg wären neue Maßstäbe: Die Geisteswissenschaften sollten getrennt von den Sozialwissenschaften begutachtet und honoriert werden, schlägt FU-Präsident Alt vor.
Rostocker Foscher untersuchen in der neuen Profillinie Wissen – Kultur – Transformation an der Interdisziplinären Fakultät Wissenskulturen und ihren Wandel.
Magisch-fantastische Kombinationen: Aléa Torik und ihr Debütroman „Das Geräusch des Werdens".

Die Berliner Unis sind bestens aufgestellt: Die Hauptstadt hat München als Spitzenstandort der Wissenschaft überholt. Die FU ist bei den Universitäten im Führungstrio, und auch HU und TU konnten sich verbessern.

Lange galt die Freie Universität Berlin als verlottert. Doch sie raffte sich auf, wurde 2007 sogar Eliteuni. Das erzeugt manchmal Reibungen. Jetzt fiebert die Uni der Entscheidung in der zweiten Runde des Wettbewerbs entgegen.

Fast wie im Fernsehen: Berliner Historiker streiten im Literaturhaus über die Werke der Kollegen. Sie beweisen: Wissenschaftliche Buchbesprechungen können auch unterhaltsam sein.

Vor der Entscheidung im Elitewettbewerb: Lange gab es Streit an der Humboldt-Universität, jetzt ist die Stimmung prächtig – noch.
Gespenster austreiben, Europa umarmen: Der in Berlin lebende texanische Autor Greg Baxter und sein mysteriöser Stadtroman.

Das Etikett „Graphic Novel“ beschert dem Comic derzeit so viel Zuspruch wie selten. Allerdings sagt der aktuelle Umgang mit dem Begriff mehr über kulturelle Befindlichkeiten in Deutschland aus als über das Medium. Ein Diskussionsbeitrag

Für ihren Gastaufenthalt wählen internationale Top-Wissenschaftler am liebsten Berlin. Laut einem neuen Ranking sind die Freie Universität und die Humboldt-Universität die attraktivsten deutschen Unis - vor München.

In Berlin drängt ein doppelter Abijahrgang an die Unis, das Land hat vorsorglich mehr Studienplätze aufgebaut. Doch mehr denn je gilt für Studienbewerber: Chancen auf einen Platz hat man in den allermeisten Fächern nur mit einer (sehr) guten Durchschnittsnote.

Am Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum wird zum Judentum im Kriminalroman geforscht

Theaterlenker, Kunstdenker und Zeitzeuge: mit dem Tod von Ivan Nagel am Ostermontag verliert Deutschland einen seiner großen Intellektuellen.
Betancor.
Wegen der Finanzkrise leidet der Ruf Europas als Wissenschaftsstandort. Europa sollte aber nicht den Fehler machen, Wissenschaft nur unter dem Aspekt zu betreiben, was dem Wirtschaftswachstum hilft, warnt die Präsidentin des Europäischen Forschungsrats.

Die Ausländerbehörde soll Visitenkarte der Stadt sein. Doch viele, die mit ihr zu tun haben, fühlen sich in Berlin alles andere als willkommen.
Experten diskutieren über Uni-Finanzen.

Studienanfänger in Großbritannien zahlen ab Herbst mehr Gebühren, haben aber weniger Auswahl als in früheren Zeiten. Vor allem kleine Disziplinen sind betroffen.

Alle versuchen, Abiturienten für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu begeistern. Die Berliner Akademie hält dagegen: Dort probieren Schüler Berufe in den Kulturwissenschaften aus, organisieren einen Kongress zur Antike.
„Ich weiß nicht, was Heimat ist“: Ein Porträt der aserbeidschanisch-deutschen Autorin Olga Grjasnowa.
Wie die Auftragsforschung die Geschichtsschreibung beeinflusst.
Wo sieht die Technische Universität Berlin ihre Zukunft? Präsident Jörg Steinbach will die TU wie berichtet auf fünf „Kompetenzfelder“ konzentrieren.
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften setzt das Thema „ArteFakte. Wissen ist Kunst – Kunst ist Wissen“. Der Aufruf zur interdisziplinären Zusammenarbeit wird spannend.
Ausstattung ist in den letzten Jahren teurer geworden.
An Feiertagen wird unermüdlich geknipst. Der Sammler und Buchkünstler Günter Karl Bose macht aus den Familienfotos faszinierende Bildbände. Nach dem opulenten Buch "Photomaton" mit 500 Automaten-Porträts ist nun "Xmess" erschienen.

Die amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum sieht die Demokratie bedroht, weil die Staaten weltweit ihre Erziehungssysteme auf die Beherrschung von Zukunftstechnologien ausrichten. In Deutschland sind Geisteswissenschaftler optimistischer.

In einem Jahr, am 21. Dezember 2012, geht die Welt unter, lautet die berühmte Maya-Prophezeiung – aber besagt sie das wirklich?

Eine neue Bestandsaufnahme der kleinen Fächer aus Potsdam zeigt, dass der Abbau nicht gestoppt ist. Doch es gibt auch Aufsteiger
Gleich zwei Berliner können sich in diesem Jahr über den wichtigsten deutschen Forschungsförderpreis, den Leibniz-Preis, freuen. Beide kommen aus den Lebenswissenschaften.
An der Humboldt-Universität wird über den Elitewettbewerb diskutiert. Kritisiert wird die unterbelichtete Rolle der Lehre. Viele Wissenschaftler würden in die Forschung entschwinden.

Albanologie, Kristallographie&Co: Eine neue Bestandsaufnahme der kleinen Fächer zeigt, dass der Abbau nicht gestoppt ist. Doch es gibt auch Aufsteiger - wie Bioinformatik und Gender Studies.
Christa-Wolf-Lesung am Hans Otto Theater