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Thema

Geisteswissenschaften

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Nach dem Erfolg der FU im "Times"-Ranking: Warum die Hauptstadt eine Hochburg der Kulturwissenschaften ist – trotz Stellenstreichungen und voller Seminare

Von
  • Amory Burchard
  • Tilmann Warnecke

Die Freie Universität liegt an dritter Stelle in Europa. Und das mit den Geisteswissenschaften, die noch vor gar nicht langer Zeit zum Ruf der Universität als Gammel-Uni beitrugen.

Die Geisteswissenschaften an der Freien Universität Berlin schaften es auf den dritten Platz im Ranking der angesehenen Zeitschrift "Times Higher Education". Auch in den Sozialwissenschaften ist FU deutschlandweit auf Platz eins.

Von Amory Burchard

Oxford und Cambridge – die Namen dieser zwei Großen unter den Unis der Welt nennt ein neues Ranking in einem Atemzug mit der Freien Universität Berlin. Das (seriös arbeitende) Magazin „Times Higher Education“ sieht die FU in ihrer Liste der besten Hochschulen bei den Geisteswissenschaften europaweit in der Spitzenliga.

Oxford und Cambridge – die Namen dieser zwei Großen unter den Unis der Welt nennt ein neues Ranking in einem Atemzug mit der Freien Universität Berlin. Das renommierte Magazin „Times Higher Education“ bescheinigt den Geisteswissenschaften der FU in seiner Liste der besten Hochschulen europaweit eine exzellente Reputation.

Der Masterstudiengang Angewandte Literaturwissenschaften an der Freien Universität startet jeweils im Wintersemester, dauert in der Regel vier Semester und kostet 500 Euro pro Studienhalbjahr zuzüglich allgemeiner Gebühren und Beiträge. Infos unter Tel.

Denis Scheck, Literaturredakteur im Deutschlandfunk, bespricht für den Tagesspiegel einmal monatlich die Spiegel-Bestsellerliste, abwechselnd Belletristik und Sachbuch – parallel zu seiner ARD-Sendung „Druckfrisch“ (Sonntagabend 23.30 Uhr, Gäste: Arthur Bollarson, Orhan Pamuk, Reiner Stach).

Von Denis Scheck

Susan Kiguli, 1969 in Uganda geboren, gehört seit ihrem Lyrikdebüt „African Saga“ zu den angesehensten Dichterinnen des afrikanischen Kontinents. In der Hauptstadt Kampala studierte sie an der dortigen Makerere University, wo sie heute auch lehrt, Literaturwissenschaft und Pädagogik.

In der Wirtschaft hatten sie es bisher nie leicht: Heute suchen Unternehmen auch Philosophen, Soziologen und mehrsprachige Absolventen – wenn sie ihr Fachwissen gezielt einsetzen.

Bilder bewegen, sie dienen als Waffen, werden verehrt und verklärt. Mit einer neuen Richtung der Bildwissenschaften, der Bildaktforschung, hat der Berliner Kunsthistoriker Horst Bredekamp jetzt ein hoch dotiertes Forschungskolleg für die Humboldt-Universität (HU) errungen.

Von Amory Burchard

Wirken Zöllners böse Briefe, beginnen die Uni-Gremien, ihren Widerstand gegen die "Super-Stiftung" aufzugeben? Die HU-Basis lässt ihren Präsidenten gewähren.

Mit einem Festakt in Halle ernennt Bundesforschungsministerin Annette Schavan heute die Naturforscher-Akademie Leopoldina zur Nationalen Akademie. Die Leopoldina – die etwa 1300 Mitglieder hat – soll als Nationale Akademie das wichtigste Beratungsgremium aus der Wissenschaft für die Bundesregierung werden.

Klima und Energie sowie die alternde Gesellschaft – diese Themen sollen ganz oben auf der Agenda der Naturforscher-Akademie Leopoldina in Halle stehen, wenn sie ab nächster Woche die Funktion einer Nationalen Akademie der Wissenschaften für Deutschland übernimmt. Die Leopoldina wolle sich auf die „wissenschaftsbasierte Politikberatung konzentrieren“, sagte ihr Präsident Volker ter Meulen gestern in Berlin.

Von Tilmann Warnecke

Literatur hat sie immer als Spiegel und Seismograph der Gesellschaft interessiert. Als "rote Rita" bekannt reiste sie zu DDR-Zeiten zu Konferenzen und Gastvorlesungen ins Ausland, auch in den Westen. Zum 90. Geburtstag der Romanistin Rita Schober.

Sie begann spät mit dem Schreiben – doch gleich mit ihrem ersten, 1981 veröffentlichten Kindheitsroman "Althénopis" hatte Fabrizia Ramondino ihren eigenen, unverwechselbaren Ton gefunden: spröde, langsam tastend, assoziativ, in sich kreisend, in Bildern, Gerüchen und Träumen abtauchend, an Marcel Proust erinnernd.

1966 und 1967 trugen die Hefte selten Titel – Nummer 4 hieß „Katechismus zur deutschen Frage“ – und erschienen nicht ganz regelmäßig, aber das änderte sich bald. Heute lesen sich die Titel der Vierteljahreszeitschrift wie eine Chronik linker Befindlichkeiten in der BRD: von der Revolte der 68er über die Ideologismen der Siebziger und Apokalypsen der Achtziger bis zum erschütterten Weltbild nach dem Mauerfall.

Die Universität Potsdam setzt auf Kognitionsforschung. Als "Exzellenzbereich“ soll sie das Aushängeschild der Hochschule sein.

Von Tilmann Warnecke
Hausen

Sie ist eine Pionierin der historischen Frauenforschung und dazu noch mit einer großen Portion Scharfsinn und einer spitzen Zunge ausgestattet: Zum 70. Geburtstag von Karin Hausen.

Von Dorothee Nolte
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