Sechs weitere Universitäten haben es an die Spitze geschafft. Die Freie Universität jubelt, an der Humboldt-Universität trauert man.
Geisteswissenschaften
Drei der sechs neuen Eliteunis liegen in Baden-Württemberg
Ins Finale der zweiten Runde der Exzellenzinitiative hatten es acht Unis geschafft. Sechs davon dürfen sich jetzt Eliteuni nennen.
Mit großer Spannung blicken Unipräsidenten und Professoren heute nach Bonn: Dort werden am späten Mittag die Sieger in der zweiten Runde des Elitewettbewerbs verkündet. Die acht Finalistinnen im Porträt.
Das Einstein Forum sorgt wieder für Gesprächsstoff. Als die Potsdamer Institution vom Neuen Markt gestern ihr Programm für das kommende akademische Jahr vorstellte, wirkte die Auftaktveranstaltung mit dem Biologen Richard Dawkins noch nach.
Starke Forschungsregion, starke Universitäten: Die Hauptstadt hat im Bildungssektor ordentlich zugelegt. Im Elitewettbewerb sollte man nun auf Erfolg hoffen - die Förderung könnte dem Standort Berlin eine neue Blüte bescheren.
Computerlinguisten erforschen, was Menschen in ihrem geistigem Lexikon speichern
Wahrscheinlich wird dieses Jahr keine deutsche Eliteuniversität unter den Top 50 der Welt sein. Der Elitewettbewerb könnte im Sande verlaufen, befürchtet Leopoldina-Präsident Volker ter Meulen.
Zum Tode des Germanisten Wolfgang Preisendanz
Literaturwissenschaft als Hirnforschung: der Marburger Philologe Thomas Anz zum Wandel der Germanistik.
Sprachwissenschaftler, Altphilologen oder Orientalisten sollen zu Schatzsuchern in den Depots deutscher Museen werden. Mit dem neuen Förderprogramm „Übersetzungsfunktionen der Geisteswissenschaften“ schreibt das Bundeswissenschaftsministerium (BMBF) interdisziplinäre Forschergruppen aus, in denen sich Mitarbeiter von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Museen zusammenschließen.
Urania beginnt mit „Lindstedter Begegnungen“!

Weltbürgertum in historischer Perspektive - die Konjunktur eines Begriffs. Von Ulrike Freitag
Konfliktforscher Wilhelm Heitmeyer sieht Krisensymptome. Gefährlich sind vor allem Jugendliche, die Anerkennung erkämpfen. Aber die Gesellschaft ist stabil.
Von Puppenstuben und Bloggern: Das Berliner Literaturfestival widmet sich Lateinamerika. Viele der jungen lateinamerikanischen Autoren sind bisher kaum ins Deutsche übersetzt worden, leben großenteils im europäischen Ausland und schreiben fast ohne Bezug zum eigenen Land.
Romanistik-Professor Ottmar Ette will sein Fach „mit Biss“ lehren – offenbar gelingt es ihm: Im deutschen Hochschul-Ranking landete sein Institut auf Platz 3 – hinter der FU Berlin und der Uni Bonn

In der 3Sat Reihe "Fremde Kinder" begleiten Frauke Finsterwalder und Stephan Hilpert Berliner Kinder durch ein sozialistisches Ferienlager. Eigentlich sollte es ein Film über Demokratie werden, doch die Geschichte um den kleinen Nils wird ein spektakulärer Einblick in das Entstehen von struktureller Gewalt.
DIE KOLLEGSAb 2008 fördert das Bundesforschungsministerium drei „Internationale Kollegs für geisteswissenschaftliche Forschung“. Eines leiten Erika Fischer-Lichte und Gabriele Brandstetter, die über interkulturelles Theater arbeiten.
Zwei FU-Wissenschaftlerinnen haben ein millionenschweres Forschungszentrum nach Berlin geholt. Dafür setzten sie sich gegen 35 Mitberwerber durch.

Folgen Tiere nur ihren Instinkten, oder können sie Reize auch kognitiv verarbeiten? Ein Fall für die Philosophie des Geistes.

Der Wissenschaftsrat hadert mit dem Wettbewerb. Geisteswissenschaften würden nicht genug berücksichtigt. Außerdem sei zu befürchten, dass einige Universitäten in die Viertklassigkeit abrutschen.
Lässig elegant: Peter Wapnewski zum 85. Geburtstag.
Im vergangenen Jahr hat der mittlere Schulabschluss die mittlere Reife abgelöst. Noch sind keine großen Fortschritte auszumachen. Besonders schlecht - wie im Vorjahr - waren die Ergebnisse in Mathematik.
Die Hauptstadt der Wissenschaft ist in der Wirtschaft noch längst nicht anerkannt. Dabei liegt Berlin in Bildungs- und Forschungsrankingsrankings deutschlandweit ganz vorn.
Neues Heft zur TU-Forschung
An der Technischen Universität Berlin gibt es noch freie Masterstudienplätze für das kommende Wintersemester.

Komplexe Themen leicht verständlich erklären ist eine Kunst. In Mainz wurde jetzt erstmals ein Wikipedia-Beitrag, der diese Herausforderung besonders gut gemeistert hat, mit einem Wissenschaftspreis ausgezeichnet.
Die Qualifizierungsoffensive der Forschungsministerin stößt nicht nur auf Zustimmung. Die Forschungspläne konzentrierten sich "einseitig“ auf Themen in den Technik- und Naturwissenschaften, die wirtschaftliche Relevanz versprächen, meinen Experten.
Hochschulen schlagen Alarm: Trotz Fachkräftemangel und Bildungsoffensive sinkt Zahl der Lehrstühle

Ein Lehrstück für die Gegenwart: Der Historiker Peter Steinbach zum Hitler-Attentäter Stauffenberg und zum deutschen Widerstand.

Getrieben von dem Wunsch zu wissen, was passiert ist: Mit 81 Jahren ist Raul Hilberg gestorben. Er war einer der bedeutendsten Erforscher des Holocausts.
In der Forschung regiert das Gesetz der Zahl. Doch jenseits davon warten Geheimnisse auf Entschleierung.
Neuer Schwerpunkt an der Philosophischen Fakultät der Universität: „Mobilisierte Kulturen“

Hans Jürgen Prömel ist neuer Präsident der TU Darmstadt. Im Interview mit dem Tagesspiegel spricht er über seine Pläne.
Freud-Kolloquium zum Abschied von Elke Liebs
Horst Bredekamp beschreibt Kunst als Form von Gedächtnis. Sein Credo: "Unsere Welt ist wesentlich ein Reich der Bildmedien“. Was das bedeutet, formuliert er in seinem neuen Buch "Von der Kunstkammer zum Endspiel".
„Sie sind so depressiv!“ Helmuth Lehnert war mal wieder in Fahrt.
Anlässlich der Verabschiedung der Germanistin Prof. Elke Liebs findet heute an der Universität Potsdam ein Kolloquium mit dem Titel „Bibel, Mythen und Freud“ statt (ab 9.

Was der Feminismus Freud verdankt: Zum 90. Geburtstag der Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich.
Die MS Wissenschaft hat in Potsdam mit einer Ausstellung über Sprache festgemacht