Leute-Newsletter am Dienstag : Polizei soll Abstände beim Überholen von Radfahrern kontrollieren

Verkehr, Sicherheit und mehr in unseren Leute-Newslettern, dienstags aus Marzahn-Hellersdorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg. Hier einige Themen.

Zeichnung mit Radfahrer, der zu eng von einem Autofahrer überholt wird.
Zu nah! Eine Illustration aus unserem Projekt "Radmesser", mit dem belegt wurde, dass Autofahrer in Berlin Radfahrer viel zu eng...Illustration: Radmesser

Zwölf Newsletter, zwölf Bezirke: Unsere Leute-Newsletter bringen Ihnen Nachrichten und Hintergründe aus dem lokalen Berlin, mit inzwischen rund 174.000 Abonnements, dafür vielen Dank! Dienstags kommen die Bezirks-Newsletter vom Tagesspiegel wie immer aus Tempelhof-Schöneberg, Spandau und Marzahn-Hellersdorf. Unsere Newsletter aus diesen und allen anderen Berliner Bezirken können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de

Aus MARZAHN-HELLERSDORF schreibt Ingo Salmen, er hat zum Beispiel diese Geschichten mitgebracht:

  • Polizei soll Abstände beim Überholen von Radfahrern kontrollieren. Die Fahrradinitiative ADFC Wuhletal hat sich mit einem Brief an die Polizei Berlin gewandt, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Die innerorts gebotenen 1,50 Meter Mindestabstand gegenüber Radfahrenden werde schätzungsweise bei der Hälfte der Überholvorgänge durch den motorisierten Verkehr unterschritten, heißt es in dem Schreiben des Sprechers der Initiative, Rüdiger Schubert (das Tagesspiegel-Projekt "Radmesser" hatte ähnliche Befunde). "Diese Erfahrung hält Radfahrende teils vom Fahren nicht nur auf bestimmten Strecken sondern insgesamt ab", schreibt Schubert. Mitunter würden Radler deshalb auch regelwidrig auf Gehwege ausweichen. "Leider nehmen wir nicht wahr, dass durch Kontrollen auf das Einhalten eines ausreichenden Überholabstandes durch Motorisierte hingewirkt wird", kritisiert der ADFC-Sprecher. "Im Gegenteil herrscht dazu mangelndes Gefahren- und Unrechtsbewusstsein." Deshalb fordert der Fahrradclub von der Polizei, künftig Überholabstände zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden. Es ist nicht das einzige Fahrradthema im Bezirksnewsletter: Andere Aspekte sind Tempokontrollen am sogenannten "Marzahner Knoten", die Sicherheit auf Schulwegen und die neue Lastenradflotte für Marzahn-Hellersdorf. Weitere Newsletter-Themen unter anderem:
  • Ringen um neue Feuerwache für Mahlsdorf: So positioniert sich die Senatsinnenverwaltung
  • Louis-Lewandowski-Festival in der Krankenhauskirche: Der älteste noch aktive jüdische Chor der Welt kommt nach Biesdorf

Aus SPANDAU berichtet wieder André Görke. Seine Themen diesmal unter anderem:

  • Hertha-Fans sammelten 4500 Euro für Kinderheim und suchten ein Unternehmen im Spandau-Newsletter: Jetzt hat die Geschichte ein Happyend gefunden
  • Noch nie gab es so viele Leserbriefe an den Spandau-Newsletter: Bürgerinnen und Bürger nennen ihre Ideen für Bio-Wochenmärkte
  • Spandaus Grundschüler können nicht schwimmen: Der DLRG reagiert auf die Newsletter-Berichterstattung und schildert das große Dilemma
  • New York, Rio, Tokio? Wohin Spandaus Schüler ihre Klassenfahrten unternahmen (und ob sie das böse, böse Flugzeug nutzten)
  • Ganz neue Statistik: das Baummassaker von Spandau
  • Weihnachtssingen beim SC Siemensstadt, Weihnachtsmarkt im Dorfkern Gatow
  • Rundfunkchor singt für Spandaus Busfahrer
  • 99 Minuten S-Bahnfahrt zum BER (nach Hamburg geht es schneller)

Und Sigrid Kneist hat für Sie zum Beispiel folgende Themen aus TEMPELHOF-SCHÖNEBERG:

  • Leichtere Orientierung: Mit der App durchs Gesundheitsamt
  • O du Fröhliche: Weihnachtsliedersingen im Stadion und an der Alten Mälzerei
  • Wohnungen statt Pferde: Was wird aus dem Ponyhof “Zu den flotten Hufen”
  • Abgelehnt: Keine Mehrheit für temporäre Spielstraße in Tempelhof-Schöneberg
  • Bezirksgeschichte: Hundertjährige erzählen

Übrigens können Sie in unseren Newslettern aus Marzahn-Hellersdorf, Spandau, Tempelhof-Schöneberg und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.

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