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Thema

BSR Berlin

Nach einer Anzeige wegen Verdachts des Betruges und der Untreue hat die Staatsanwaltschaft nach Angaben eines Sprechers routinemäßig Ermittlungen gegen den früheren Chef der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Gerhard Gamperl, eingeleitet. Im ersten Schritt wird nun geprüft, ob es einen konkreten Verdacht gibt.

Die Auswahl von Managern öffentlicher Unternehmen ist oft eine Glückssache, ab und zu aber auch ein Glücksfall

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Gerhard Gamperl, der fristlos gekündigte Chef des Berliner Stadtreinigung (BSR) wehrt sich gegen seine Entlassung. Die von Wirtschaftssenator Harald Wolf genannten Entlassungsgründe träfen nicht zu.

Aufgaben nicht gelöst, Vertrauen verloren – Aufsichtsrat kündigt Vorstandschef Gerhard Gamperl. Eine Million Euro Abfindung?

Von
  • Klaus Kurpjuweit
  • Ralf Schönball

ERST KURZ IM AMTVor zwei Jahren holte Wirtschaftssenator Harald Wolf den früheren Chef der Wiener Stadtreinigung nach Berlin. Gamperl habe „bei seinem bisherigen Berufsweg strategische Weitsicht, operatives Geschick und soziale Kompetenz bewiesen“, sagte BSR-Aufsichtsratschef Wolf bei Gamperls Vorstellung.

Eine Million Tonnen Hausmüll fallen jährlich in Berlin an. Weil die Entsorgung stockt, landet viel auf Deponien – anders als geplant

Von Ralf Schönball

ERST KURZ IM AMT Vor zwei Jahren holte Wirtschaftssenator Harald Wolf den früheren Chef der Wiener Stadtreinigung nach Berlin. Gamperl habe „bei seinem bisherigen Berufsweg strategische Weitsicht, operatives Geschick und soziale Kompetenz bewiesen“, sagte BSR-Aufsichtsratschef Wolf bei Gamperls Vorstellung.

DIE BERLINER STADTREINIGUNG Die Berliner Haushalte überlassen der Berliner Stadtreinigung (BSR) jährlich eine Million Tonnen Abfälle. Für deren Entsorgung ist bis zum Jahr 2015 allein die BSR zuständig.

Andreas Barucha aus Potsdam flog gestern als Ersatzmann für die beiden deutschen Viererbobs nach Turin

Von Michael Meyer

Kevin Kuske aus Potsdam will auf der Bobbahn in Cesana zwei Olympiamedaillen – am liebsten Gold

Die BSR bietet eine „Nachbarschaftstonne“ an, aber nur für direkte Nachbarn. Dagegen wehren sich jetzt die Bewohner aus den Hausnummern 72 und 82

Das Glatteis auf Plätzen und Nebenstraßen bleibt – auch deshalb, weil an vielen Stellen nicht gestreut werden muss

Von Stefan Jacobs

FEUERWERKSMÜLL Der Winter hat das Reinemachen nach Silvester etwas verzögert: Kracher- und Raketenreste sind im Schneematsch versunken, sie lassen sich schwer wegkehren, außerdem ist der Winterdienst vorrangig – trotz des Tauwetters. „Wir müssen weiter auf gefrierende Nässe achten“, sagt Bernd Müller von der Berliner Stadtreinigung (BSR).

Die Stadt hatte sich auf ein Schnee-Chaos eingerichtet. Doch am Ende lief alles glatt – zu glatt manchmal

ROHSTOFF ABFALL Papier, Glas, Restmüll, Leichtverpackungen, Bioabfall – der Verbraucher sammelt getrennt, die BSR holt alles ab, aber sie wirft nichts mehr weg, sondern leitet alles unterschiedlichen Bestimmungen zu. Was in der Verbrennungsanlage Ruhleben mit jährlich 500000 Tonnen Abfall geschieht, was auf Deponien landet und doch noch Energie produziert, welcher Teil in mechanisch-biologischen Aufbereitungs- oder Stabilisierungsanlagen gepresst wird und wie Pellets, kleine Brennstoffteilchen, hergestellt werden, zeigt die Farbgrafik, die dieser Ausgabe beiliegt.

Abfall ist heute mehr als Müll: 500000 Tonnen jährlich lässt die BSR verbrennen, verrotten, pressen – und macht dann Energie draus

Wollen Sie sich die Müllverbrennungsanlage Ruhleben aus der Nähe ansehen? Dann bewerben Sie sich heute zwischen 10 und 18 Uhr unter Tel.

Der Pleitier ist auf dem Weg der Besserung: Landesbeteiligungen schreiben schwarze Zahlenund seit 1991 wurde „Tafelsilber“ verkauft–für 16 Milliarden Euro

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Wer als freiwilliger Feger mit Hand anlegen möchte, findet im Internet eine Liste der Fegetermine in den Bezirken : www.stadtentwicklung.

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