Er suchte "preiswerten Sex" übers Internet: Wegen Missbrauchs in 15 Fällen, der Vergewaltigung einer Schülerin sowie schweren Menschenhandels ist ein 50-jähriger Feuerwehrmann aus Berlin zu vier Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Sie hat Kreuzberg geliebt, die Aufbruchstimmung, den Freiraum. Bis Erzieherin Frauke Homann merkte, dass Pädophile in den 80er und 90ern das bunte Treiben in SO 36 auf perverse Weise ausnutzten. Nur hören wollte das in der linken Szene keiner.
Erzkatholisch, durchdrungen von Demographie-Angst, ländlich geprägt. Dass Irland bei diesen Voraussetzungen für die Homo-Ehe gestimmt hat, ist eine Sensation - aber erklärbar. Ein Kommentar.
Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele erklärt den Umgang mit Kindesmissbrauch in seiner Partei: "Die Opfer von sexuellem Missbrauch hatten wir nicht oder viel zu wenig im Blick."
In der Pädophilie-Debatte empfiehlt der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung den Grünen einen Beauftragten zu benennen. Es wäre gut, wenn es in der Partei ein "Gesicht" dafür gebe, sagte Johannes-Wilhelm Rörig.
Nach dem Geständnis eines 30-Jährigen ist der genaue Ablauf der Geschehnisse in der Mordnacht weiter unklar. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Täter sexuelle Nötigung und Mord vor. Vor dem Ermittlungsrichter schwieg der Täter. Er sitzt in Untersuchungshaft.
Thomas Birk traf bei den Berliner Grünen auch auf pädophile Aktivisten – angezeigt hat er sie nie. Ein Gespräch über falsche Solidarität, unschuldige Opfer und verdrängte Vergangenheit.
Für die Grünen mag es schwer sein, sich den Verfehlungen aus der Anfangsphase zu stellen. Doch vor allem Berlins Grüne stehen nun in der Pflicht, unnachgiebig aufzuklären und Verantwortung zu übernehmen. Ein Kommentar.
Darf eine geistig behinderte 18-Jährige selbst entscheiden, wie und mit wem sie Sex hat? Der Film „Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern“ mit Lars Eidinger befragt Moral und Doppelmoral.
Der Bericht der „Kommission Aufarbeitung“ erschüttert die Berliner Grünen. Drei frühere Parteimitglieder konnten bis in die neunziger Jahre im sogenannten Schwulenbereich der Grünen für Pädophilie werben.
Bereits vergangene Woche hatte der 50-Jährige gestanden, Minderjährige missbraucht und mit Geld zu Sex bewegt zu haben. Am heutigen Prozesstag hat der Staatsanwalt sein Plädoyer gehalten und 5 Jahre Gefängnis gefordert.
Im Berliner Landesverband der Alternativen Liste, der Vorläuferorganisation der Grünen, hat es massiven sexuellen Missbrauch von Kindern gegeben. Das geht aus einem Bericht der Grünen hervor, in dem die Partei aber keine konkreten Opferzahlen nennen will.
Laut der Polizeistatistik sind 2014 fast 30 Prozent weniger Kinder getötet worden. Gleichzeitig haben Misshandlungen zugenommen. „Täglich wurden fast 50 Kinder misshandelt oder sexuell missbraucht", sagte BKA-Präsident Holger Münch.
Die Inderin Aruna Shanbaug liegt nach einer Vergewaltigung mehr als 40 Jahre im Koma - nun stirbt sie. Ihr Peiniger war sieben Jahre im Gefängnis. Würde der Vergewaltiger das Verbrechen heute in Indien begehen, drohte ihm die Todesstrafe.
Ein zehnjähriges Mädchen wird in Paraguay vergewaltigt und ist im fünften Monat schwanger. Doch das katholische Land verbietet einen Abbruch der Schwangerschaft.
Geständnis am zweiten Prozesstag: Der 50-jährige Feuerwehrmann aus Tegel gab zu, Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren Geld für Sex angeboten zu haben. Anschließend wollte er sie zur Prostitution drängen.
Es war ein grausamer Mord: Der 27-Jährige Stefan B. hatte die zwölfjährige Franziska aus dem Altmühltal zunächst vergewaltigt und dann erschlagen. Er muss lebenslang hinter Gitter - vorzeitige Haftentlassung ist ausgeschlossen.
Die Idee des „Weddinger Modells“: Patienten ernst nehmen und nicht bevormunden; die Türen sind offen, die Regeln flexibel. Ein Gespräch mit den beiden Erfinderinnen.
Heute beginnt ein Pilotprojekt gegen lärmende Partygänger. Die "Nachtwölfe" sind in Karlshorst. Im Bundestag sprach der Berliner Historiker Heinrich August Winkler zum 70. Jahrestag des Kriegsendes. Lesen Sie im Liveticker nach, was Berlin am Freitag bewegt.
Der Weltkrieg endete mit Gewalt und Leid. Gedichte, Lieder, Witze und Briefe erzählen von den Tagen der Kapitulation – und sie zeigen auf, wie viele Menschen ihren Humor behielten.
Auf Plünderungen und Vergewaltigungen folgten Hunger und Wohnungsnot, Flüchtlingselend und Trümmerarbeit. Ein Blick auf den Alltag nach dem 8. Mai - und ein neues Leben, irgendwie.
Aufschrei in der "Liberation": Französische Journalistinnen aus Print und Fernsehen wehren sich gegen sexuelle Anspielungen, Avancen und Übergriffe von Politikern - für die wird es nun mehr als nur peinlich.
Jügen H. soll 13- bis 17-jährige Mädchen gegen Geld missbraucht und dann zur Prostitution gedrängt haben. Ein Geständnis könnte dem 50 Jahre alten Feuerwehrmann maximal fünf Jahre Haft bringen.
Aufschrei in der "Liberation": Französische Journalistinnen aus Print und Fernsehen wehren sich gegen sexuelle Anspielungen, Avancen und Übergriffe von Politikern - für die wird es nun mehr als nur peinlich.
Zahlreiche Bücher befassen sich mit dem Kriegsende vor 70 Jahren. Es geht um kriegsmüde Wehrmachtssoldaten, aber auch um die schleppende Aufklärung über Vergewaltigungen und andere Gräuel der westlichen Alliierten. Auch das ZDF nahm sich diesem bisherigen Tabuthema an. Ein Überblick.
In den letzten Kriegstagen starben 320 Soldaten und zahlreiche Zivilisten. Ortschronist Günter Käbelmann hat fast 100 Zeitzeugenberichte darüber gesammelt, einen findet er besonders interessant.
Für wen endete der Zweite Weltkrieg vor 70 Jahren, wo begannen Stellvertreterkriege? Berliner Historikerinnen und Historiker erkennen Erinnerungslücken: etwa beim Schicksal der Displaced Persons oder der Menschen, die in die Sowjetunion zurückkehrten.
Vom 16. April bis 2. Mai 1945 tobte die Schlacht um Berlin. Viele Einschusslöcher aus den Kämpfen sind noch im Zentrum zu sehen. Sie erzählen von einer Zeit, die uns immer fremder wird. Eine Annäherung an die Gegenwart des Krieges.
Nach einem Jahr fast völliger Untätigkeit hat die nigerianische Armee innerhalb einer Woche 700 Frauen und Kinder aus der Gefangenschaft der Islamisten befreit. Doch die Mädchen aus Chibok wurden immer noch nicht gefunden.
Viele der aus der Gewalt der islamistischen Terrormiliz Boko Haram geretteten Frauen und Mädchen sind schwanger. Die Befreiten berichten von Gräueltaten der islamistischen Kämpfer.
Im Ost-Kongo versuchen ehemalige Kindersoldaten in einem Theaterprojekt in Goma ihre Kriegserfahrungen abzuschütteln. Seit 20 Jahren ist in den Ostprovinzen kein Frieden. Es sind kleine Schritte aus der Krise.