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Thema

Sexualisierte Gewalt

Kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus: die Odenwaldschule.

Die private Odenwaldschule war einst hoch angesehen. Doch nach der Aufdeckung zahlreicher Fälle sexuellen Missbrauchs an dem Internat ging die Schülerzahl zurück - und damit auch das kassierte Schulgeld. Nun wird der Betrieb zum Ende des Schuljahres eingestellt.

Eine Gruppe armenischer Flüchtlinge aus dem osmanischen Reich sitzt 1915 in Syrien auf dem Boden. Foto: Library of Congress/dpa

Die Turkologin und Historikerin Corry Guttstadt hat einen Sammelband zum literarischen Umgang mit dem Völkermord an den Armeniern herausgegeben. Eine Rezension

Von Stefan Berkholz
Am 16. April 1945 begann der Angriff der Roten Armee auf die letzte Abwehrstellung der Wehrmacht auf den Seelower Höhen – diese wurde drei Tage später durchbrochen. Die Aufnahme zeigt deutsche Geschütze, die bei der Schlacht von den Sowjets erbeutet worden waren.

Am 21. April 1945 überschritt die Rote Armee die Stadtgrenze Berlins. Die Nazis mobilisierten das letzte Aufgebot. Die Berlinerin Eva Zimmermann erlebte das Kriegsende in Schöneberg – und schrieb dabei ein Tagebuch. Wir präsentieren Ihnen Auszüge.

Von Stephan Wiehler
Zusammenkommen. Flüchtlingskinder haben einen weiten, oft mit Traumata belasteten Weg hinter sich, bis sie in Potsdam ankommen. Hier kann ihnen geholfen werden.

Auch in Potsdam leben viele Flüchtlinge, die auf lebensgefährlichem Weg nach Europa gelangt sind. Wie ihnen geholfen wird – und was die erneuten Tragödien im Mittelmeer für sie bedeuten.

Jedes Jahr erinnern Armenier wie hier in Istanbul an den Völkermord, der 1915 begann.

Bundespräsident Gauck könnte nächste Woche den Völkermord an den Armeniern beim Namen nennen. Für die Regierung wäre das blamabel. Sie will das Wort Genozid vermeiden. Doch die Kritik wird immer lauter - auch in den eigenen Reihen.

Von
  • Christian Böhme
  • Antje Sirleschtov
  • Stephan Haselberger
Am Jahrestag der Entführung der 276 Mädchen aus einer Schule in Chibok im Nordosten Nigerias gab es im ganzen Land Gedenkveranstaltungen für die 219 Mädchen, die nach wie vor in den Händen der Terroristen von Boko Haram sind. Hier spricht die Mutter eines der vermissten Mädchen zu anderen Eltern aus Chibok.

276 von der Terrormiliz Boko Haram entführte Schulmädchen haben Nigeria verändert. Die Gewalttat hat den Präsidenten Goodluck Jonathan sein Amt gekostet. Ein Kommentar.

Dagmar Dehmer
Ein Kommentar von Dagmar Dehmer
Sieg Mandaag 1945 in Bergen-Belsen.

Deutschland zwischen Kriegsende und Neuanfang: Werner Sollors hat ein sehr persönliches und verstörendes Buch über die Jahre nach der Befreiung geschrieben. Eine Rezension

Von Christine Brinck
Steve Coll, Dekan der Columbia Journalism School, hat den Bericht des „Rolling Stone“-Magazins über die angebliche Gruppenvergewaltigung analysiert. Foto. Reuters

Das „Rolling Stone“-Magazin lag mit einem Beitrag über eine Gruppenvergewaltigung arg daneben. Doch das Heft hat aus seinen Fehlern gelernt.

Steve Coll, Dekan der Columbia Journalism School, hat den Bericht des „Rolling Stone“-Magazins über die angebliche Gruppenvergewaltigung analysiert. Foto. Reuters

Das „Rolling Stone“-Magazin lag mit einem Beitrag über eine Gruppenvergewaltigung arg daneben. Doch das Heft hat aus seinen Fehlern gelernt.

Die vermisste 14-jährige Josephine aus Schildow in Brandenburg wurde in Südfrankreich aufgegriffen. Europaweit wurde nach der Schülerin und ihrem Onkel, mit dem sie eine Liebesbeziehung haben soll, gefahndet.

Von Christine Fratzke
Amanda Knox trat am Freitagnacht mit ihrer Familie in Seattle vor die Presse

Amanda Knox ist vom Obersten Gerichtshof in Italien freigesprochen worden - aus Mangel an Beweisen. Das Gericht kippte damit am Freitag die Verurteilung zu langen Haftstrafen aus vorheriger Instanz. Die Urteilsberatungen hatten sich am späten Abend lange hingezogen.

Von Paul Kreiner
Ein Schild der DEA - "Drug Enforcement Administration" vor dem DEA-Museum in Arlington.

Kokainkartelle in Kolumbien finanzierten US-Agenten ausschweifende Sexorgien. Der Skandal beschädigt den Ruf der USA – und schwächt die Politik gegenüber Lateinamerika. Diese Länder wollen den lukrativen Drogenhandel nicht mehr bekämpfen.

Von Tobias Käufer
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