
Judith Kaufmann und Georg Maas haben aus Michael Kumpfmüllers Roman über Kafka und Dora Diamant einen schönen, berührenden und weitestgehend kitschfreien Film gemacht.

Judith Kaufmann und Georg Maas haben aus Michael Kumpfmüllers Roman über Kafka und Dora Diamant einen schönen, berührenden und weitestgehend kitschfreien Film gemacht.

Mit dem Western „Strange Way of Life“ und dem Kammerspiel „Die menschliche Stimme“ beweist Pedro Almodóvar auch sein Händchen für filmische Miniaturen.

Mit Covern für Pink Floyd, Led Zeppelin und Paul McCartney hat die Design-Agentur Hipgnosis Popgeschichte geschrieben. Nun huldigt ihnen Anton Corbijn mit einem Dokumentarfilm.

Henning Baum gilt als „männlichster deutscher Promi“. Ein Gespräch über Fitness, die Trägheit des Geistes, fehlerhafte Wikipedia-Einträge und seinen Marvel-Podcast als Wolverine.

Sie stürzte immer öfter, er brachte sie ins Altersheim. Dort starb sie nach nur sieben Wochen. Didier Eribon („Rückkehr nach Reims“) über das Lebensende seiner Mutter und das Versagen des Pflegesystems.

Vor lauter Streit um Statements auf dem Roten Teppich gerät das Kerngeschäft der Kultur aus dem Blick, die Filme und die Kunstwerke selbst. Die Frage ist, was wir jetzt tun.

Niemandem muss langweilig werden in den Osterferien: Ob Theater oder Fußball, Ostereier oder Bouldern, drinnen oder draußen, für jedes Kind gibt es das passende Angebot in Potsdam.

Im Westen ist der brutale Stellungskrieg in der Ukraine mehr und mehr zum medialen Grundrauschen geworden. Welche Bilder können jetzt noch Empathie erzeugen? Zwei Filme geben die Antwort.

Mit sieben Auszeichnungen für „Oppenheimer“ gewinnt mal wieder ein Blockbuster in der Oscar -Nacht. Hollywood hat gerade zu viel mit sich selbst zu schaffen, da kommt ein klassischer Konsensfilm gerade recht.

Er war Königin Beatrix und Horst Schlämmer: Seit 40 Jahren ist Hape Kerkeling im TV und Kino zu sehen. Kürzlich hat er Berlin wegen zunehmender Homophobie verlassen. Eine Bestandsaufnahme.

Das amerikanische Kinojahr war so gut wie lange nicht mehr, die Oscar-Nominierten spiegeln dies wider. Christopher Nolan gilt als Favorit, die deutschen Hoffnungen ruhen auf İlker Çatak und Sandra Hüller.

Bei den Oscars gewinnen meist die US-amerikanischen Stars. Nun aber könnte Sandra Hüller als erst zweite deutsche Schauspielerin gewinnen. Doch wie stehen ihre Chancen tatsächlich?

Es war das Jahr von Sandra Hüller, auch wenn es Sonntagnacht nicht mit einem Oscar als beste Hauptdarstellerin gekrönt wurde. Wir blicken zurück auf die zehn besten Filme der Ausnahme-Schauspielerin.

Am Montag muss sich die Berlinale-Leitung bei Claudia Roth wegen der umstrittenen Abschluss-Gala erklären. Dabei hätte Roth selbst auf das Schicksal eines von der Hamas verschleppten Berlinale-Schauspielers hinweisen können.

Am 8. März ist Weltfrauentag. Fünf Ausstellungen in Berlin, die sich mit der Situation der Frau von der Antike bis heute auseinandersetzen.

Passend zum Frauentag gibt es zahlreiche Heldinnen diese Kinowoche. Ob sie überzeugen können? Das verraten wir wie jede Woche in unserem Kino-Überblick.

Neben dem Bauwagengelände, auf dem RAF-Terrorist Burkhard Garweg gelebt haben soll, wird ein Theaterstück über die Geschichte des Tränengases aufgeführt. Ein alternativer Ort auf der Vorhaltefläche für die Stadtautobahn.

Helke Sander ist eine Pionierin der deutschen Frauenbewegung und des feministischen Kinos, dank ihrer Unerschrockenheit und Zähigkeit. Claudia Richarz würdigt sie mit einem Porträtfilm.

Léa Todorov hat die Lebensgeschichte von Maria Montessori verfilmt. Allerdings idealisiert sie das Bild der italienischen Reformpädagogin unnötigerweise.

Dem Tagesspiegel liegen exklusiv vorläufige Visualisierungen und Pläne für das umstrittene Mega-Projekt „Ocean Berlin“ von Coral World in Lichtenberg vor. Warum kommt es ausgerechnet nach Berlin?

Im Alter von 92 Jahren ist Paolo Taviani gestorben. Mit seinem Bruder Vittorio schrieb er mehr als fünfzig Jahre lang italienische Filmgeschichte.

Der Neo-Noir-Krimi „Only the River Flows” von Shujun Wei entwirft ein atmosphärisch dichtes Porträt von China in den 1990er Jahren.

Die Brücke wird zwar abgerissen, doch ihre Stützen ragen weiter in die Luft. Mehr dazu und zu vielen anderen Themen aus Steglitz-Zehlendorf donnerstags im Bezirksnewsletter. Eine Übersicht.

Sound ist das Motto dieser Woche. Warum man bei „The Zone of Interest“ und „Dune“ ganz genau hinhören sollte, lesen Sie hier.

Seit Oktober ist ein Teil der Dauerausstellung geschlossen: Wann das ehemalige US-Truppen-Kino grundsaniert wird, ist unklar. Dem Museum liegen weder Planungen noch Zeitpläne vor.

Seit Jahrzehnten streiten Filmemacher über die ethische Frage, wie man den Holocaust zeigen darf. Jonathan Glazer findet in seinem preisgekrönten KZ-Drama „The Zone of Interest“ eine verblüffende Lösung.

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 wird von einer deutschlandweiten Kurzfilm-Tour begleitet. Den Auftakt macht das Thalia-Kino. Auch Trainerlegende Ewald Lienen ist zu Gast.

Das Ehepaar Neumann hat 40 Jahre lang in Berlin gelebt. Wie vielen anderen Rentnern auch wurde ihnen die Miete zu teuer, also zogen sie ins Umland. Glücklich sind die Neumanns nicht.

Zwei Jahre lang haben Heiko Aufdermauer und Johannes Girke die obdachlosen Jugendlichen Sophie und Dominik begleitet. Die anfängliche Unbeschwertheit findet ein jähes Ende, als Sophie schwanger wird.

Der ukrainische Autor, DJ und Musiker Yuriy Gurzhy lebt seit 1995 in Berlin. Hier schreibt er über den Krieg in der Ukraine.

Von Nele Neuhaus bis Iris Wolff: Der ARD-Literaturkritiker und „Druckfrisch“-Moderator bespricht gleichermaßen begeistert wie entsetzt die erfolgreichsten Romane.

Viele Filme hätten eine halbe Stunde kürzer sein können. Doch was gibt es Schöneres als im Kino zu lachen, zu weinen und zu träumen? Die Festival-Bilanz unseres Berlinale-Reporters.

Realität schlägt Fiktion. Mit „Dahomey“ geht der Goldene Bär erneut an einen Dokumentarfilm. Der Wettbewerb braucht dringend neue Impulse.

Christine Angot gewinnt mit „Une famille“, einem bewegenden Dokumentarfilm über das eigene Missbrauchs-Trauma, den Preis der Tagesspiegel-Leserjury in der Berlinale-Sektion Encounters.

Am Sonnabend werden die begehrten Preise des Filmfestivals vergeben. Drei Experten wagen einen Ausblick.

Der Kartenvorverkauf war undurchsichtig wie nie bei der Berlinale. Dabei gibt es nur noch eine Onlineschlange für alle. Und ein Team, das Tickets hin- und herschichtet. Nur wann und wohin, weiß keiner.

Und was kommt nach der Bärenverleihung? Da bleibt die Erinnerung an magische Momente, schräge Sprüche, politische Unterwäsche und viele weitere beste Momente.

Im „Berlinale Spotlight“ werden vom 1. bis 7. März sieben Nachwuchsfilme aus dem Festivalprogramm gezeigt, die für den Heiner-Carow-Preis nominiert sind.

Eine junge Berlinerin, die beim Shopping gecastet wird. Ein junger Flüchtling, der mit seiner ganzen Gastfamilie schläft. Im Kino kann man alle sein, die oder der man ist.

Der diesjährige Bären-Wettbewerb endet mühselig. Das Versprechen eines avancierten Kinos bleibt unerfüllt.
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