Verkehr und Stadtplanung - wofür steht Senator Jens-Holger Kirchner?

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Rot-Rot-Grün in Berlin : Zehn Fragen, zehn Antworten zum Koalitionsvertrag

Verkehr und Stadtplanung - wofür steht Senator Jens-Holger Kirchner?

Die Koalition will eine „Mobilitätswende“ einleiten, dazu sollen neue Gesetze für den Rad- und den öffentlichen Nahverkehr erarbeitet werden. Der Stadt- beziehungsweise Straßenraum soll gerechter aufgeteilt werden, also weniger Platz für Autos, egal ob sie parken oder fahren, mehr für Fußgänger und Radfahrer. Das ist schon seit Jahren das Thema des grünen Baustadtrats Jens-Holger Kirchner aus Pankow, deshalb wird er als neuer Senator für Verkehr und Umwelt gehandelt, eine Bestätigung dafür gibt es noch nicht. „Wir sind Verwaltung, aber nicht blöd“, ist ein typischer Kirchner-Spruch. Der 56-Jährige hat Spaß daran, Klischees zu konterkarieren. Auch, wenn er dabei politisches Glatteis betritt. Kirchner gilt als Realo, ein Liberaler, der klare Vorstellungen hat, wo die Freiheit des Einzelnen begrenzt werden sollte. Passionierte Autofahrer werden das als Erste zu spüren bekommen.

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