
Bundesjustizminister Buschmann setzt auf einen Prozess gegen Putin. Die deutschen Behörden hätten mittlerweile mehr als 500 Hinweise auf Kriegsverbrechen in der Ukraine gesammelt.

Bundesjustizminister Buschmann setzt auf einen Prozess gegen Putin. Die deutschen Behörden hätten mittlerweile mehr als 500 Hinweise auf Kriegsverbrechen in der Ukraine gesammelt.

Der Plan der Bundesregierung, weitere LNG-Terminals zu bauen, sei überzogen, sagt das Institut für Wirtschaftsforschung. Die Gasspeicher in Deutschland und der EU seien ausreichend gefüllt.

Kanzler Scholz sieht vor allem die EU-Partner in der Pflicht, mehr für die Ukraine und Europas Sicherheit zu tun. Dabei streitet die Ampelkoalition selbst darüber, wie sie das alles finanzieren soll.

Eine Sängerin, die nicht mehr singt, sondern Drohnen fliegen lernt. Eine Programmiererin, die dahin will, wo ihr Geliebter starb. Wie der Krieg nach Hause kommt – ein persönlicher Bericht.

Drei Tage lang ist in München Weltpolitik diskutiert und gemacht worden. Wir haben für Sie zehn Aussagen ausgewählt und erklären, was sie bedeuten.

Die Sicherheitskonferenz in München: Der Ort, an dem sich Olaf Scholz zur Führung verpflichtet hat. Dahinter kommt er nicht zurück.

In München wirbt die FDP-Politikerin für eine rasche Marschflugkörper-Lieferung an die Ukraine – sogar mittels T-Shirt-Botschaft. Auf X veröffentlichte Bilder zeigen den Auftritt.

Das Entsetzen nach dem Tod von Kreml-Kritiker Nawalny ist groß. Verfassungsschutzchef Haldenwang schließt nicht aus, dass der Zeitpunkt gezielt gewählt wurde. Und damit ist er nicht allein.

Wang Yi wirbt auf der Münchner Sicherheitskonferenz für Zusammenarbeit statt Konfrontation. China setze sich stets für den Frieden ein. Doch was bleibt von der Rhetorik?

Tausende Menschen gehen in München auf die Straße - sie haben unterschiedliche Motive und diverse Ziele. Die Themen reichen von Menschenrechtsverletzungen in Äthiopien bis zum Krieg in der Ukraine.

Auf der Sicherheitskonferenz sprechen der Präsident der Ukraine und der Bürgermeister von Kiew zeitgleich. Innenpolitisch sind sie Rivalen, im Ausland schieben sie ihre Meinungsverschiedenheiten beiseite.

Russlands Präsident ist der uneingeladene Elefant im Raum. Wie man seiner Aggression begegnet, ist das Thema in München – erst recht nach Alexej Nawalnys Tod.

Die Mitgliederentwicklung bei der Linkspartei ist unerfreulich, gerechnet aufs ganze Jahr 2023. Doch derzeit dreht sich die Dynamik.

Was kann ein Filmfestival schon ausrichten gegen die Dramen unserer Zeit? Die 74. Berlinale zeigt die Kraft des Kinos, unsere Welt mit anderen Augen zu entdecken – und uns gegenseitig mehr in die Augen zu sehen.

Damit die eigene Sicherheit gewährleistet werden kann, sollen die EU-Staaten Bundeskanzler Scholz zufolge der Ukraine mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Vorbild seien die USA.

Nach der Meldung über den Tod des russischen Oppositionellen reiste dessen Mutter in das Straflager, wo der 47-Jährige inhaftiert war. Seinem Team zufolge soll sein Leichnam nun untersucht werden.

Am 24. Februar 2022 begann Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. Er ist eine Bedrohung für alle Demokratien in Europa. Deshalb braucht die Ukraine weiter die Unterstützung des Westens.

Die amerikanische Russland-Kennerin Hill ist sich sicher: Putin wollte den Tod des Kreml-Kritikers bewusst zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz bekanntgeben – aus mehreren Gründen.

Nach monatelangen Kämpfen verkündet Oberbefehlshaber Syrskyj den taktischen Rückzug der ukrainischen Truppen aus der Stadt im Osten des Landes. Damit soll eine Einkesselung vermieden werden.

Abel Ferrara mischt in seinem Dokumentarfilm Aufnahmen eines Auftritts von Patti Smith mit Kriegsbildern und Interviews aus der Ukraine. Auch Präsident Selenskyj kommt zu Wort.

Der Berlinale-Film „The Editorial Office“ wurde in der Region Cherson gedreht, die heute vom Krieg verwüstet ist. Regisseur Roman Bondarchuk über Humor in Kriegszeiten und das weggeschwemmte Landhaus seiner Familie.

Lange konnten Kanzler und Präsident der Ukraine nicht besonders gut miteinander. Inzwischen haben sie gemerkt, wie sehr sie aufeinander angewiesen sind – das zeigt auch ihr Auftritt in Berlin.

US-Präsident Joe Biden macht den russischen Präsidenten Wladimir Putin verantwortlich für den Tod von Alexej Nawalny. Der Kreml spricht von einer „überdrehten“ Reaktion.

Generalsekretär Guterres beschwört die Partnerschaft mit dem globalen Süden, Vizepräsidentin Harris eine westliche Werteordnung unter Führung Amerikas.

Selenskyj und Scholz unterzeichnen Sicherheitsabkommen, USA warnen vor Fall von Awdijiwka. Der Nachrichtenüberblick am Abend.

Alexej Nawalny, der bekannteste politische Gegner von Wladimir Putin, ist in russischer Haft gestorben. Spätestens jetzt darf der Westen die Verbrechen des Regimes nicht mehr relativieren.

Nach dem Tod des Kreml-Kritikers Nawalny mehren sich die internationalen Reaktionen. Mehrere Politiker sprechen von einem „Mord“ und fordern, dass Putin zur Verantwortung gezogen wird.

Das Einzige, was Kremlchef Wladimir Putin von Angriffen abschreckt, sind westliche Soldaten. Doch dazu ist im Fall der Ukraine niemand bereit. Aus nachvollziehbaren Gründen.

Sie war US-Außenministerin, wäre fast Präsidentin geworden. Auf der Sicherheitskonferenz moderiert sie ein Podium zur Zukunft der Unis. Und zeigt deren Einfluss auf die Geopolitik.

Wirtschaftsexperten zufolge müsste Europa seine Militärhilfe für die Ukraine verdoppeln, „falls die Vereinigten Staaten keine weiteren Hilfen leisten.“ Das sei ein „Herausforderung“.

Über der Münchner Sicherheitskonferenz liegt Melancholie: In einem Jahr könnte der US-Präsident erneut Trump heißen. Dann kracht es in der Nato. Es gilt, Vorsorge zu treffen.

Bei seinem Besuch in Berlin haben sich der ukrainische Staatschef Selenskyj und Kanzler Scholz auf Sicherheitszusagen geeinigt. Später ist noch ein Treffen mit Bundespräsident Steinmeier geplant.

Wolodymyr Selenskyj kam als Komiker ins Präsidentenamt. Russlands Angriff habe ihn in einen Anführer verwandelt, sagt sein Biograph Simon Shuster. Doch wie lange geht das noch gut?

Bereits 2019 stellte Putin die Zirkon als neue Hyperschallrakete vor. Vergangene Woche wurde sie offenbar erstmals auf ukrainischem Gebiet eingesetzt. Was macht die Zirkon so effektiv?

„No Fascists“-Schilder und noble Roben: Auch beim diesjährigen Start der Filmfestspiele passt das gut zusammen. Nur „Hass steht nicht auf unserer Gästeliste“, sagt Berlinale-Chefin Mariette Rissenbeek.

Selenskyj besucht auch Berlin und Paris, Putin bevorzugt Biden als Sieger der US-Wahl. Der Nachrichtenüberblick am Abend.

An diesem Freitag wird der ukrainische Präsident im Kanzleramt und zur Münchner Sicherheitskonferenz erwartet. Selenskyj soll ein Abkommen unterzeichnen – dessen Details noch unbekannt sind.

Bei der Pressekonferenz mit der Berlinale-Jury bitten die Medienvertreter um politische Statements. Jury-Präsidentin Lupita Ngong’o, Christian Petzold und die anderen halten dagegen.

Der britische Verteidigungsminister Grant Shapps kündigte ein Drohnenhilfspaket für die Ukraine im Wert von 234 Millionen Euro an. Es wird zusammen mit Lettland vorangetrieben.

Amerikas Rechte propagierten einst einen „intelligenten Faschismus“. Einige meinten, die USA hätten sich mit Nazi-Deutschland gegen die Sowjetunion verbünden sollen. Und jetzt?
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