
Am 20. Dezember performt Sasha Waltz gemeinsam mit der jungen Cellistin zu Sonaten von Bach, beim „Bach Cello Dance“ im Funkhaus Nalepastraße. Wir haben das Duo vorab getroffen.

Am 20. Dezember performt Sasha Waltz gemeinsam mit der jungen Cellistin zu Sonaten von Bach, beim „Bach Cello Dance“ im Funkhaus Nalepastraße. Wir haben das Duo vorab getroffen.

Heiner Carows gleichnamiger DEFA-Film war einer der größten Erfolge des DDR-Kinos. Ein halbes Jahrhundert später bringt ihn Murat Dikenci auf die Bühne.

Auf Dauer kann Arbeit keine Lösung sein: Christiane Rösinger frönt in ihrem neuen Singspiel am HAU Hebbel am Ufer dem Müßiggang – und trifft einen Nerv.

Faszinierend unbehaglich: Gisèle Vienne und Étienne Bideau-Rey zeigen ihre Tanzperformance „Showroomdummies #4“ im Rahmen der Perfoming Arts Season.

Unser Leser, selbst Kirchenmusiker, mag sich dem Abgesang auf das große Instrument nicht anschließen und lädt unseren Kritiker ein zum Besuch. Und wie sehen Sie’s?

Erinnerungen an die frühere Heimat und einen fast vergessenen Krieg: Das Berliner Ensemble bringt ein tragikomisches Buch in ungewöhnlicher Besetzung auf die Bühne.

Mit Verve in die Klamotte: Ken Ludwigs Stück „Carmen darf nicht platzen“ unter der Regie von Pascal Breuer in der Komödie am Kurfürstendamm.

Könnte ein neuer Hit im Repertoire werden: Antú Romero Nunes hat am Berliner Ensemble William Shakespeares Verwechselungskomödie „Was ihr wollt“ inszeniert.

Faszinierend und überwältigend: Der spanische Choreograf Marcos Moreau hat im Schillertheater für das Staatsballett Berlin das Tanzstück „Wunderkammer“ inszeniert.

Ein Sextape mit Paris Hilton wurde einst zum erfolgreichen Porno – gegen ihren Willen. Dieser Fall ist Ausgangspunkt für das beklemmende Stück „Call me Paris“ von Yana Eva Thönnes.

Carolina Bianchi zeigt mit „The Brotherhood“ im HAU den zweiten Teil ihrer Trilogie über sexualisierte Gewalt. Ein Gespräch über Wunden und den Weg durchs Fegefeuer.

Am Deutschen Theater werden in „Die Marquise von O. und –“ reale Vergewaltigungsfälle schockierend nüchtern aufgearbeitet. „Die drei Leben der Hannah Arendt“ nähert sich der jüdischen Denkerin.

Er wurde vor allem als profilierter Theaterkritiker gewürdigt. Doch Walther Karsch, der vor 80 Jahren den Tagesspiegel mitgründete, war mehr als das.

Dystopisch, aber nicht unrealistisch: Im Heimathafen Neukölln kann das Publikum mit abstimmen bei einer fiktiven Klimakonferenz der Zukunft.

Zurück zu den Wurzeln: Musiktheaterspezialist Barrie Kosky zeigt Frank Kafkas berühmten Roman „Der Prozess“ im Licht des jiddischen Unterhaltungstheaters. Eine sehr ernste Sache.

Felix Banholzer mixt im Studio des Heimathafens Neukölln mit „Broken Lenz“ ein überaus gegenwärtiges Büchner-Pastiche. Aber der Abend hinterlässt auch ein Gefühl der Ohnmacht.

Ulrich Matthes spielt in dem neuen Stück des preisgekrönten US-Dramatikers Ayad Akhtar einen alternden Schriftsteller, dessen Welt zusammenbricht. Und der einen letzten Kampf beginnt.

Vegard Vinge, Ida Müller und Trond Reinholdtsen sind zurück an der Volksbühne. Ihre achtstündige Inszenierung von Ibsens „Peer Gynt“ landet wie ein Ufo und fährt auf, was sie vor 14 Jahren zum Aufreger machte.

Martin Woelffer inszeniert für die Komödie am Kudamm „Miss Merkel – Mord in der Uckermark“. Berlins Creme de la Kleinkunst zeigt sich in der Provinzkrimiposse in Höchstform.

Ein irakisches Opfer des IS erzählt vom Grauen der Gewalt, die Schauspielerin Ursula Lardi beschreibt den Reiz ihrer Bilder. Und Milo Rau fürchtet Klagen aus Österreich.

Der israelische Theatermacher Ariel Efraim Ashbel präsentiert im Hau mit „My Kingdom for a Joke“ eine Sketch-Revue mit Lust am Absurden. Das Theater ist der genau richtige Ort für solche einen Realitäts-Check.
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