Kanzlerkandidatin soll ihre Richtlinienkompetenz nicht nutzen / Schröder kündigt seinen Rückzug an
Jusos
Berlin - In der SPD regt sich Unmut über die prominenten Altgenossen Egon Bahr und Friedhelm Farthmann. Mit zwei offenen Briefen versuchen einige Sozialdemokraten, Bahr und Farthmann von Auftritten bei Berliner Burschenschaften abzuhalten.
Von Antje Vollmer
Berlin - Die SPD-Linke dringt darauf, dass die Sozialdemokraten mit einem klaren sozialen Profil in die Verhandlungen über eine Regierungsbildung gehen. Die Wähler hätten den Anspruch auf soziale Gerechtigkeit belohnt, deshalb müsse soziale Gerechtigkeit auch „das bestimmende Thema“ einer Regierung sein, heißt es in einem Aufruf der „Demokratischen Linken“ und der „Parlamentarischen Linken“, den die SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Nahles und Niels Annen am Samstag in Berlin vorstellten.
Berlin - Es war die Generalprobe für Geschlossenheit, und sie ist missglückt. Bevor sich an diesem Freitag die Linksfraktion aus PDS und WASG im Bundestag konstituiert, stellten sich die 54 Abgeordneten schon dem ersten Konfliktthema: Rot-Grün tolerieren, mittelfristig gar koalieren?
Reaktionen der Parteien auf Bundestagswahl / SPD ruft zur Besonnenheit auf / FDP und Grüne sehen Trendwende
Oskar Lafontaine, da war er noch SPD Chef, nannte sie einmal ein „Gottesgeschenk“ für die SPD. Das trifft sich gut.
Ganz modern: Kauder podcastet, SPD bloggt
Jugendverbände sind der Stachel im Fleisch der Parteien – und sie kämpfen mit
Die CDU-Kritik am Umgang mit Gegendemonstranten auf der Wahlkundgebung der Linkspartei am Samstag ist von Potsdams Bündnisgrünen kritisiert worden. Wie Sprecher Nils Naber erklärte, teile er zwar den CDU-Vorwurf der „mangelnden Kritikfähigkeit der PDS“, deren Ordner etwa einem Dutzend Jusos den Zutritt zum Bassinplatz verwehrt hatten.
Zum Showdown zwischen Merkel und Schröder veranstaltet die SPD sieben Parties mit Großbildleinwand, die Union nur eine
Andreas Wehr (51) verließ 1998 die SPD, zwei Jahre später trat er der PDS bei. Der gebürtige Hermsdorfer war Landeschef der Jusos und Beisitzer im SPDLandesvorstand.
In Deutschland wird die Jugend angeguckt wie im Zoo – ihr Potenzial bleibt ungenutzt
Chefs von Junger Union und Jusos beklagen Inhaltsleere im Wahlkampf und fordern Generationenpakt
Die SPD hat ein Nachwuchsproblem. Andrea Nahles weiß das – und empfiehlt sich für den Neubeginn
Beim SPD-Wahlkampfauftakt präsentiert sich Schröder als Bewahrer der sozialen Gerechtigkeit
Das Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie tagte am Moses Mendelssohn Zentrum
SPD-Direktkandidatin Andrea Wicklein will überzeugen und nicht die anderen Parteien verunglimpfen
Rüdiger Scholz organisiert die SPD-Wahlkampagne
Berlin - Vor der geplanten Umbenennung der PDS in „Die Linkspartei“ an diesem Sonntag in Berlin ist in der SPD die Debatte über dem Umgang mit der Konkurrenz wieder aufgeflammt. Sozialdemokraten forderten im Tagesspiegel am Sonntag eine harte, aber sachlichere Auseinandersetzung mit dem Linksbündnis und dessen Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine.
Nach dem vorläufigen Endergebnis der Wahlen zum Studierendenparlement (StuPa) der Universität Potsdam ist die Offene Linke Liste (OLL) stärkste Fraktion geworden: mit 943 Stimmen erhält die OLL acht Sitze im StuPa. Gefolgt von der Gruen- Alternative Liste (GAL) mit 559 Stimmen (vier Sitze) und der Juso- Hochschulgruppe mit 413 Stimmen, (drei Sitze).
Jusos, Junge Union und Grüne Jugend sammelten gestern Unterschriften
Jakobs beruft Beirat ein / SPD: Farbe bekennen
Berlin - Die SPD-Linke sieht ihre Forderungen im Wahlprogramm weitgehend berücksichtigt. In der SPD wird deshalb mit großer Zustimmung für das Wahlmanifest gerechnet, das den Parteigremien an diesem Montag zur Verabschiedung vorliegt.
Auch unter Gerhard Schröder ist die SPD als Regierungspartei gescheitert – und hat doch Geschichte geschrieben
An der Uni wird nächste Woche das Studierendenparlament gewählt: Neun Listen stehen zur Wahl
Vordenker im Nachlass – wo man immer Gutes über die SPD findet. Eine Spurensuche
Weniger als gedacht: Im Norden Halbes marschierten nur 100 Neonazis, im Süden nur 800 Demokraten
Im Norden marschierten 100 Neonazis, im Süden 800 Demokraten. Fraglich ist, ob das neue Gesetz die Rechten vom Soldatenfriedhof fern halten kann
Die SPD sieht sich als Erbin Erhards – und wirft der Union Verrat an der sozialen Marktwirtschaft vor
Schreiner: Union wird überzeugend siegen / Nach PDS auch Wahlalternative für Linksbündnis
Der SPD-Nachwuchs streitet auf seinem Kongress in Leipzig mit dem Parteichef – hart, aber fair
Berlin - Nach den eindringlichen Ordnungsrufen von Kanzler Gerhard Schröder und SPD-Chef Franz Müntefering an die eigene Partei haben führende Sozialdemokraten ihre Kritik an Bundespräsident Horst Köhler vorerst eingestellt. SPD-Fraktionsvize Gernot Erler sagte am Freitag, der Streit um die Rolle des Staatsoberhaupts sei nun beendet.
Bundeskanzler Schröder und SPD-Chef Müntefering haben ihre Partei zu mehr Geschlossenheit aufgefordert. "Wer Nachrufe auf die Regierung verfasst, sollte lieber den Mund halten", sagte Müntefering. Schröder wies Gerüchte über einen eventuellen Rücktritt als "wildeste Spekulation" zurück. (06.06.2005, 17:43 Uhr)
Der Berliner Bundestagsabgeordnete und KanzlerVertraute Klaus Uwe Benneter will nicht nur erneut für den Bundestag kandidieren, sondern sich nach der Wahl auch ein weiteres Mal um das Amt des SPD-Generalsekretärs bewerben. Dem Tagesspiegel sagte Benneter, er werde als Kandidat für das Parteiamt „sicher“ antreten, auch wenn derartige Entscheidungen nicht im Zentrum seiner Überlegungen stünden.
Potsdam - In Brandenburgs Parteien steigen die Telefonkosten rapide. In wenigen Wochen muss geklärt sein, wer wo als Kandidat zur voraussichtlichen Bundestagswahl im Herbst antritt.
Brandenburgs große Parteien setzen auf bekannte Namen / Viele Gespräche hinter den Kulissen
Der Kanzler soll die SPD anführen, die Union stellt sich hinter die CDU-Chefin / Müntefering vermeidet eine Koalitionsaussage
Scharfe Kritik an Alleingang von Müntefering und Schröder bei Neuwahl-Entscheidung
Bundeskanzler Gerhard Schröder wird spätestens bis zum 1. Juli im Bundestag die Vertrauenfrage stellen, um vorzeitige Wahlen im Herbst herbeizuführen. Das kündigte SPD-Chef Franz Müntefering nach einer Präsidiumssitzung an.