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Thema

Jusos

Berlin - In der SPD regt sich Unmut über die prominenten Altgenossen Egon Bahr und Friedhelm Farthmann. Mit zwei offenen Briefen versuchen einige Sozialdemokraten, Bahr und Farthmann von Auftritten bei Berliner Burschenschaften abzuhalten.

Von Frank Jansen

Berlin - Die SPD-Linke dringt darauf, dass die Sozialdemokraten mit einem klaren sozialen Profil in die Verhandlungen über eine Regierungsbildung gehen. Die Wähler hätten den Anspruch auf soziale Gerechtigkeit belohnt, deshalb müsse soziale Gerechtigkeit auch „das bestimmende Thema“ einer Regierung sein, heißt es in einem Aufruf der „Demokratischen Linken“ und der „Parlamentarischen Linken“, den die SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Nahles und Niels Annen am Samstag in Berlin vorstellten.

Von Hans Monath

Berlin - Es war die Generalprobe für Geschlossenheit, und sie ist missglückt. Bevor sich an diesem Freitag die Linksfraktion aus PDS und WASG im Bundestag konstituiert, stellten sich die 54 Abgeordneten schon dem ersten Konfliktthema: Rot-Grün tolerieren, mittelfristig gar koalieren?

Von Matthias Meisner

Oskar Lafontaine, da war er noch SPD Chef, nannte sie einmal ein „Gottesgeschenk“ für die SPD. Das trifft sich gut.

Die CDU-Kritik am Umgang mit Gegendemonstranten auf der Wahlkundgebung der Linkspartei am Samstag ist von Potsdams Bündnisgrünen kritisiert worden. Wie Sprecher Nils Naber erklärte, teile er zwar den CDU-Vorwurf der „mangelnden Kritikfähigkeit der PDS“, deren Ordner etwa einem Dutzend Jusos den Zutritt zum Bassinplatz verwehrt hatten.

Andreas Wehr (51) verließ 1998 die SPD, zwei Jahre später trat er der PDS bei. Der gebürtige Hermsdorfer war Landeschef der Jusos und Beisitzer im SPDLandesvorstand.

Die SPD hat ein Nachwuchsproblem. Andrea Nahles weiß das – und empfiehlt sich für den Neubeginn

Von Sebastian Bickerich

Beim SPD-Wahlkampfauftakt präsentiert sich Schröder als Bewahrer der sozialen Gerechtigkeit

Von Tissy Bruns

Berlin - Vor der geplanten Umbenennung der PDS in „Die Linkspartei“ an diesem Sonntag in Berlin ist in der SPD die Debatte über dem Umgang mit der Konkurrenz wieder aufgeflammt. Sozialdemokraten forderten im Tagesspiegel am Sonntag eine harte, aber sachlichere Auseinandersetzung mit dem Linksbündnis und dessen Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine.

Von
  • Stephan Haselberger
  • Matthias Meisner

Nach dem vorläufigen Endergebnis der Wahlen zum Studierendenparlement (StuPa) der Universität Potsdam ist die Offene Linke Liste (OLL) stärkste Fraktion geworden: mit 943 Stimmen erhält die OLL acht Sitze im StuPa. Gefolgt von der Gruen- Alternative Liste (GAL) mit 559 Stimmen (vier Sitze) und der Juso- Hochschulgruppe mit 413 Stimmen, (drei Sitze).

Die SPD sieht sich als Erbin Erhards – und wirft der Union Verrat an der sozialen Marktwirtschaft vor

Von
  • Tissy Bruns
  • Alfons Frese

Berlin - Nach den eindringlichen Ordnungsrufen von Kanzler Gerhard Schröder und SPD-Chef Franz Müntefering an die eigene Partei haben führende Sozialdemokraten ihre Kritik an Bundespräsident Horst Köhler vorerst eingestellt. SPD-Fraktionsvize Gernot Erler sagte am Freitag, der Streit um die Rolle des Staatsoberhaupts sei nun beendet.

Von Hans Monath

Bundeskanzler Schröder und SPD-Chef Müntefering haben ihre Partei zu mehr Geschlossenheit aufgefordert. "Wer Nachrufe auf die Regierung verfasst, sollte lieber den Mund halten", sagte Müntefering. Schröder wies Gerüchte über einen eventuellen Rücktritt als "wildeste Spekulation" zurück. (06.06.2005, 17:43 Uhr)

Der Berliner Bundestagsabgeordnete und KanzlerVertraute Klaus Uwe Benneter will nicht nur erneut für den Bundestag kandidieren, sondern sich nach der Wahl auch ein weiteres Mal um das Amt des SPD-Generalsekretärs bewerben. Dem Tagesspiegel sagte Benneter, er werde als Kandidat für das Parteiamt „sicher“ antreten, auch wenn derartige Entscheidungen nicht im Zentrum seiner Überlegungen stünden.

Der Kanzler soll die SPD anführen, die Union stellt sich hinter die CDU-Chefin / Müntefering vermeidet eine Koalitionsaussage

Von Tissy Bruns

Bundeskanzler Gerhard Schröder wird spätestens bis zum 1. Juli im Bundestag die Vertrauenfrage stellen, um vorzeitige Wahlen im Herbst herbeizuführen. Das kündigte SPD-Chef Franz Müntefering nach einer Präsidiumssitzung an.

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