
Die SPD berät am Donnerstag über Sondierungen und Koalitionsverhandlungen mit der Union. Co-Parteichefin Saskia Esken will weiter führend dabei sein. Doch wie lange hält sie sich noch an der Spitze?

Die SPD berät am Donnerstag über Sondierungen und Koalitionsverhandlungen mit der Union. Co-Parteichefin Saskia Esken will weiter führend dabei sein. Doch wie lange hält sie sich noch an der Spitze?

Zwei Tage nach der Wahl kommen Spitzenpolitiker zum Small Talk ins Haus der Kulturen der Welt. Die Wahlen und die Krisen bestimmen den Small-Talk.

Nach der krachenden Wahlniederlage schrumpft die SPD-Fraktion zusammen. Den Vorsitz übernimmt nun Lars Klingbeil. Trotz 86 Prozent Zustimmung spricht er von einem „starken Mandat“.

Habeck geht, Lindner geht, aber die SPD-Führung verweigert persönliche Konsequenzen in nahezu empörender Weise. Zählt denn das Leistungsprinzip in der stolzen, ältesten Partei Deutschlands gar nichts mehr?

In Vorstand, Landesverbänden und Basis der SPD gibt es Ärger über Esken und Klingbeil. „Sie müssen sich fragen, ob sie die richtigen Vorsitzenden sind“, sagt Vorstandsmitglied Yetim.

Das interne Horrorszenario einer Vierparteienkoalition bleibt der Union erspart. Dennoch kommen schwierige Wochen auf ihren Kanzlerkandidaten zu.

Die neue US-Regierung will sich für die Unterstützung der Ukraine kompensieren lassen. Ein aktueller Entwurf des umstrittenen Wiederaufbaufonds zeigt: Kiew kann einen kleinen Erfolg vermelden.

Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, warnt seine SPD vor langen Personaldebatten. Er setzt auf die Popularität von Boris Pistorius. Von Wahlsieger Merz fordert er Bewegung bei der Schuldenbremse.

Die Union hat die Wahl gewonnen und will nun die SPD als Koalitionspartner für sich gewinnen. Die Sozialdemokraten wissen um ihre Verantwortung, stellen aber auch Ansprüche.

Trotz des 16-Prozent-Debakels versucht SPD-Chef Klingbeil, sich zu halten und trickreich an die Spitze der Fraktion zu kämpfen. Kann das funktionieren?

Nach der Wahlniederlage zieht sich Robert Habeck bei den Grünen zurück. In der Opposition scheint Annalena Baerbock wieder eine stärkere Rolle spielen zu wollen.

Die Mehrheitsverhältnisse nach der Wahl machen Grundgesetz-Änderungen noch komplizierter. Die Grünen wollen eine Reform der Schuldenbremse deshalb im Eiltempo durch den alten Bundestag bringen. Experten raten davon ab.

Bei den Sozialdemokraten werden Rufe nach einer Ablösung der Parteivorsitzenden Saskia Esken laut. Mehrere Genossen werben für die scheidende Bundestagspräsidentin Bärbel Bas als Nachfolgerin.

Drei Kandidatinnen und zwei Kandidaten aus Potsdam finden sich im 21. Bundestag wieder, darunter SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und Annalena Baerbock (Grüne)

21 neue und alte Gesichter aus Brandenburg finden sich im 21. Bundestag wieder, acht von ihnen kommen aus der AfD.

Dem vorläufigen Endergebnis zufolge gewinnt die Union die Wahl klar. Bis zum Schluss musste das BSW um den Einzug in den Bundestag bangen. Ein Zweierbündnis hat nun eine Mehrheit. Die Zahlen im Überblick.

Die Regierungsbildung droht kompliziert zu werden, am Ende aber könnte es bei der SPD um Ministerposten gehen. Wer kann sich nach der Schlappe noch Chancen ausrechnen kann und für wen die Karriere vorbei ist.

Das Ziel vom Kanzleramt verfehlen die Grünen klar. Intern wird der Wahlkampf von Robert Habeck bereits heftig kritisiert. Was wird aus dem langjährigen Frontmann der Partei?

Seine Reaktionen nach Russlands Überfall auf die Ukraine hätten aus Scholz einen großen Kanzler machen können. Doch so wie seine Zeitenwende zerbröselte, erodierte seine Zustimmung. Die Geschichte eines Niedergangs.

Nach einer historischen Wahlniederlage findet der Kanzler klare Worte. Verteidigungsminister Boris Pistorius spricht von einem „katastrophalen Ergebnis“.

Die SPD wirft CDU-Chef Merz vor, die Sorgen von Millionen Menschen nicht ernst zu nehmen. Dieser hatte zuvor ein Ende von linker Politik angekündigt.

CDU-Chef Merz hat gute Chancen, der nächste Bundeskanzler zu werden. Doch ob es für ein Zweierbündnis reicht, ist unklar. Vielleicht müssen sich am Ende auch alle drei zusammentun.

Die SPD muss eine historische Wahlniederlage befürchten. Olaf Scholz wäre dann Geschichte, SPD-Co-Chefin Saskia Esken vermutlich auch. Bei Lars Klingbeil ist das ungewiss. Warum?

Im Alter von 64 Jahren kandidiert Deutschlands beliebtester Politiker erstmals für den Bundestag. In einer Post-Scholz-SPD gilt Boris Pistorius als fest gesetzt.

„Im gewissen Sinne“ freut sich Habeck darüber, dass die Linke im Bundestag dabei sein könnte. Dass die Partei nun zulegt, habe auch mit dem Asylkurs von Merz zu zun, so der Grünen-Politiker.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) konkurrieren um das Direktmandat. Dabei müssen sie die Balance finden zwischen großer Bundespolitik und lokalen Themen.

Am 23. Februar findet die vorgezogene Bundestagswahl statt. Die wichtigsten Informationen für Brandenburg im Überblick.

Das BSW kickte die Linken aus Brandenburgs Landtag. Doch die erleben plötzlich einen Run. Wie das den Bundestagswahlkampf der Spitzenkandidaten Friederike Benda und Christian Görke verändert.

Vor über drei Monaten hat Olaf Scholz (SPD) Christian Lindner als Finanzminister entlassen. Vizekanzler Habeck sagt: Den Job hätte der FDP-Chef nie erhalten dürfen.

Der Unionskanzlerkandidat hat neben der SPD auch die Grünen zum möglichen Koalitionspartner erklärt, wenn sie ihre Politik verändern. Das gefällt der CSU nicht.

Außenministerin Annalena Baerbock spricht bei der Münchner Sicherheitskonferenz über die neue geopolitische Lage Europas. Zuvor kritisierten Scholz und Merz US-Vizepräsidenten J.D. Vance.

Am Freitag hatte US-Vizepräsident J.D. Vance seinen großen Auftritt in München. Nun folgen die deutschen Kanzlerkandidaten – und dürften vermutlich auf die Vance-Rede reagieren.

Sie haben sich erbittert bekämpft, jetzt stehen Habeck und Baerbock im Wahlkampf Seite an Seite. Nach der Wahl ist aber nur Platz für einen. Planspiele laufen.

Die zuletzt stark gestiegenen Verbraucherpreise belasten besonders Empfänger geringer Renten und steigern das Armutsrisiko, argumentiert Brandenburgs Finanzminister Robert Crumbach (BSW).

Die Gewalttat von München geschah mitten im Wahlkampfendspurt. Der SPD-Chef ruft dazu auf, nun „immer gleiche Reflexe“ zu vermeiden. Wirksame Maßnahmen müssten ohne Ideologie ergriffen werden.

Im Haushaltsausschuss des Landtages bombardierte die Opposition den BSW-Finanzminister mit Fragen. Die Antworten blieben unkonkret.

Trumps Ankündigung, sofort mit Russland über ein Ende des Ukrainekriegs zu verhandeln, löst Unruhe in Europa aus. EU-Staaten pochen darauf, die Ukraine und sie selbst miteinzubeziehen.

Für eine Fernsehsendung müssen die beiden Kanzlerkandidaten Scholz und Merz Kindern Rede und Antwort stehen. Dabei geht es nicht nur um Politik.

Robert Habeck hält die Lebenssituation für Jüdinnen und Juden hierzulande für noch schlechter als nach dem 7. Oktober. Selbstkritisch sagt er: Auch die Politik habe noch keine adäquate Antwort.

In der FDP kämpft man seit Wochen ums politische Überleben und seit Jahren für einen schlankeren Staat. Nun hat Parteichef Christian Lindner präzisiert, welche Größenordnung ihm vorschwebt.
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