
Richtungsweisendes Urteil vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte am Dienstag: Journalisten wird der Einsatz versteckter Kameras erlaubt. Ganz so einfach ist das geheime Filmen dann aber doch nicht.

Richtungsweisendes Urteil vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte am Dienstag: Journalisten wird der Einsatz versteckter Kameras erlaubt. Ganz so einfach ist das geheime Filmen dann aber doch nicht.

Der Terror des "Islamischen Staats" geht weiter. Jetzt überfielen die Dschihadisten Dörfer im Nordosten Syriens. 90 Christen sollen verschleppt worden sein, mindestens vier Menschen wurden getötet.
Für das Projekt „Die Moskauer Prozesse“ hat der Schweizer Dokumentarfilmer Milo Rau die Protagonisten der Prozesse um das Künstlerinnen-Kollektiv „Pussy Riot“ und die Ausstellungen „Achtung! Religion“ und „Verbotene Kunst“ versammelt.

Bis März muss entschieden sein, sonst stufen die UN Deutschlands nationale Menschenrechtsinstitution um eine Note nach unten. Womöglich legt die Koalition ihren Streit um das Deutsche Institut für Menschenrechte in letzter Minute bei.

Ein Tabakkonzern darf bekannte Persönlichkeiten für seine Werbung verzwecken - wenn er über sie Witze macht und sie nicht seine Produkte preisen lässt, hat der Europäische Menschenrechtsgerichtshof entschieden. Wer darf Satire? Alle! Ein Kommentar

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat jetzt eine Beschwerde von Dieter Bohlen und Ernst August Prinz von Hannover abgewiesen. Es geht um alte Werbeplakate der Zigarettenmarke "Lucky Strike", von denen sie sich verunglimpft fühlen.

Die Menschen im Osten der Ukraine sind am Ende ihrer Kräfte. Viele sind zu arm und zu schwach, um zu flüchten. Kümmert sich die Regierung in Kiew um die bedrängten Landsleute?

In Berlin demonstrierte Tural Sadigli mit anderen Aserbaidschanern gegen den Besuch von Präsident Alijew. Nun sitzt sein Bruder in Haft. Auch Angehörige anderer Teilnehmer bekamen Besuch von der Polizei.

Der Westen betrachtet mit Argwohn die Annäherung Ungarns an Russland. Am Dienstag empfing Viktor Orbán Wladimir Putin in Budapest. Es geht um Energie, auf die Ungarn angewiesen ist. Oppositionelle empfingen den Kremlchef mit Protesten.

Wenn Theater zur Eingreiftruppe wird: Politische und humanitäre Katastrophen verändern das Spiel und die Regeln. Ein Essay.

Deutsche Moskau-Kritiker fordern schon lange, den „Petersburger Dialog“ umzubauen. Jetzt gibt es nicht nur Reformvorschläge, sondern auch überraschende Personalspekulationen.
27 deutsche Traditionen gehören zum immateriellen Kulturerbe. Der Vorsitzende der Expertenkommission Christoph Wulf erklärt, was dazugehört und was nicht.

Olaf Scholz war der Scholzomat. Heute ist der Bürgermeister beliebt wie nie – und wird deshalb am Sonntag auch wiedergewählt. Ein Portrait.

Gehört der Islam wirklich zu Deutschland? Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, antwortet in der Rubrik "Zurückgeschrieben" auf den Leserbrief eines Tagesspiegel-Lesers.

Müssen Täter ins Gefängnis, wenn staatliche Lockspitzel sie zu Verbrechen verleiten? Ja, sagt das Bundesverfassungsgericht in einem Drogenfall - aber nicht so lang.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte wird von der Politik geschwächt. Das ist ein Skandal - der Folgen für die Arbeit des Instituts hat. Ein Gastbeitrag

Eine Baumarktkette wird wegen "Fifty Shades of Grey" nervös, Wim Wenders kommt mit James Franco auf den Roten Teppich, und ein Indianer stört den Auftritt von Natalie Portman. Lesen Sie alles zur Berlinale hier im Blog nach.

Vielfalt im Unternehmen bringt Organisationen voran. Doch Diversity Management wird viel zu oft rein auf die Frauenförderung reduziert. Ein Gastbeitrag
Cinema for Peace hat „The Interview“ nominiert– und viele verärgert. Pussy Riot treten diesmal auf.
Betrunkene Öko-Aktivisten, eine spurlos verschwundene Laudatorin und kaum Stars: Die Gala "Cinema for Peace" war dieses Jahr Schauplatz von Pannen und Störungen. Nebenbei wurde Til Schweiger ausgezeichnet und Pussy Riot kämpfte für Ai Weiwei.

Die ägyptische Wirtschaft lahmt, helfen soll auch der Wladimir Putin. Deshalb wird der russische Präsident in Kairo hofiert wie kaum ein Staatsmann zuvor.

Der Iraner Jafar Panahi darf nicht reisen. Aber er fährt im „Taxi“ durch Teheran – und in den Berlinale-Wettbewerb. Das Festival lädt ihn seit Jahren ein, bislang konnte er nie kommen.

Arte hat die Gefangenschaft von Murat Kurnaz in Guantánamo verfilmt. Der Fall war und ist ein Politikum

Vor vier Jahren begann der Arabische Frühling mit der Jasminrevolution in Tunesien. Jetzt kann die neue Regierung mit der Arbeit beginnen. Die Herausforderungen sind riesig.

Arte hat die Gefangenschaft von Murat Kurnaz in Guantánamo verfilmt. Der Fall war und ist ein Politikum

Es war ein kleiner Ausrutscher am Flughafen. Aber auf Twitter hat der Sturz von Robert Mugabe, dem Staatschef von Simbabwe, rege Erheiterung ausgelöst.

Die deutsche Regierung weiß zwar, wo die Bundesbank ihre Goldreserven lagert – aber nicht, woher sie stammen. Damit will sich die Grüne Claudia Roth aber nicht zufrieden geben.

Die Debatte rund um Frauenrechte im Islam verfolgt Ozan Keskinkılıç durch die Stadt. Nachdem ihn ein Kamerateam in Kreuzberg fragte, was er von der Aussage halte, Männer im Islam seien mehr wert als Frauen, schrieb er diesen Gastbeitrag.
Kunst zum Holocaust-Gedenken

Zwischen moralischem Ernst und ästhetischer Ironie: Eine persönliche Erinnerung an die große amerikanische Intellektuelle Susan Sontag, die zehn Jahre nach ihrem Tod nun Gegenstand des Berliner Symposions "Susan Sontag revisited" war.

Die Frau des inhaftierten saudischen Bloggers Raif Badawi spricht im Interview über die Lage ihres Mannes im Gefängnis, ihr Gefühl wenn seine Auspeitschung wieder ansteht und die Rolle Deutschlands in Saudi-Arabien.

Die Diskussion um die Saudi-Arabien-Reise geht weiter: Mit seinem Hinweis auf die Menschenrechtssituation in den USA dürfte sich Karl-Heinz Rummenigge keinen Gefallen getan haben: Nun erhebt eine Menschenrechtsorganisation Vorwürfe gegen die Bayern.

Es sei eine gängige Praxis, wie in anderen demokratischen Staaten auch, sagte der erst am Dienstag zurückgetretene Direktor des rumänischen Geheimdienstes. Dieser soll verdeckte Mitarbeiter in Redaktionen und Medienbetrieben eingeschleust haben.

Irreführende Wortwahl und Ignoranz prägen die Sterbehilfe-Debatte in Deutschland. Dass die positiven Erfahrungen der liberalen Schweiz ausgeblendet werden, lässt bloße Symbolpolitik befürchten. Ein Gastkommentar

Im März wird der Berliner Schriftsteller Sherko Fatah mit dem Chamisso-Preis ausgezeichnet. Mit dem Tagesspiegel spricht er über den Sinn von Literatur angesichts der globalen Explosion von Gewalt und die Verwahrlosung demokratischer Gesellschaften.
Mit Kranzniederlegungen und Lesungen wurde in Brandenburg am gestrigen Dienstag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Brandenburgs Landtagspräsidentin Britta Stark hat 70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz die Bedeutung einer lebendigen Erinnerung an die Opfer der Nationalsozialisten betont.

Wie können Lehrer mit den Themen Islam, Islamismus und Muslimfeindlichkeit umgehen? Ein Handbuch der Initiative "Schule ohne Rassismus" bietet Informationen und Materialien für den Unterricht.

Bundespräsident Joachim Gauck sprach im Bundestag bei der zentralen Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 70 Jahren. Lesen Sie hier seine Rede im Wortlaut.
Am heutigen Dienstag diskutieren Fachleute das Erinnerungskonzept für die Landeshauptstadt

Geschäft ist Geschäft: Saudi-Arabien und Deutschland sind wirtschaftlich eng verbunden – Menschenrechte spielen dabei praktisch keine Rolle.
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