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Thema

Menschenrechte

Provoziert gern und erfolgreich: Der französische Autor Michel Houellebecq.

Frankreich streitet über Michel Houellebecqs neuen Roman, der am Mittwoch erscheint. Darin entwirft der Autor ein Bild von Frankreich im Jahr 2022: Das Land ist der Scharia unterworfen.

Von Hans-Hagen Bremer
Terrormilizen wie die Al-Nusra-Front sollen künftig schwerer an Waffen kommen

Nach jahrelangen Verhandlung tritt an Heiligabend endlich der Vertrag über den weltweiten Waffenhandel in Kraft. Doch einige der größten Rüstungsexporteure wie Russland und China wollen von dem Abkommen nichts wissen. Unser Korrespondent aus Genf berichtet.

US-Präsident Barack Obama mit dem Präsidenten von Kuba, Raul Castro vor einem Jahr beim Begräbnis von Nelson Mandela in Südafrika.

Mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den USA und Kuba wird nicht nur ein Ende der erfolglosen Blockade eingeläutet. Damit könnten auch die Schranken innerhalb des Kontinents überwunden werden. Ein Kommentar.

Gerd Appenzeller
Ein Kommentar von Gerd Appenzeller
Wladimir Putin musste sich bei der Jahrespressekonferenz ungewöhnlich kritischen Fragen stellen.

Der Kremlchef blieb auf seiner Jahrespressekonferenz blass. Wladimir Putin täte gut daran, die kritischen Fragen nicht als Angriff, sondern als Entscheidungshilfe zu werten. Denn derzeit ist es sein Politik- und Wirtschaftsmodell, das Russland immer tiefer in die Krise befördert. Ein Kommentar.

Ein Kommentar von Elke Windisch
Joshua Kwesi Aikins zeigt den Besuchern seiner Führung „Dauerkolonie Berlin – Eine postkoloniale Stadtführung“ den Kleingärtnerverein „Dauerkolonie Togo“ in Wedding, gegründet 1939. Ziel der Nazis sei gewesen, sagt Aikins, „koloniale Nostalgie zu schüren und im Stadtbild zu verankern.“ Sichtbar bis heute.

77 Orte, die unkommentiert auf die deutsche Kolonialzeit verweisen, hat Joshua Kwesi Aikins in Berlin gefunden. Für das Ballhaus Naunynstraße veranstaltet er nun eine Führung und erklärt, warum viele Namen geändert werden müssten.

Von Patrick Wildermann
Debatte um Folter. Häftlinge im Camp X-Ray auf dem US-Marinestützpunkt Guantanamo Bay auf Kuba. Das Foto wurde 2002 von der US-Armee herausgegeben.

Der Bericht des US-Senats zu CIA-Folterungen spaltet die Vereinigten Staaten. Verantwortliche von damals wie der damalige Vizepräsident Dick Cheney spielen ihn herunter. Andere fordern dagegen weitreichende Konsequenzen.

Von
  • Christian Tretbar
  • Hans Monath

Natürlich hatte die geplante Menschenkette für Flüchtlinge am Mittwochabend noch einige breite Löcher. Dennoch ist diese Aktion – die auch erst seit dem Wochenende wirklich öffentlichkeitswirksam beworben wurde – ein wichtiges Zeichen, ein Signal, das über die Stadtgrenze von Potsdam weist: In Zeiten, in denen in immer mehr Städten bei Kundgebungen gegen vermeintliche Überfremdung und Islamisierung polemisiert wird, stellen sich in Potsdam zum Tag der Menschenrechte Hunderte Bürger im Feierabendverkehr Hand in Hand an eine der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen und demonstrieren ihre Solidarität mit Flüchtlingen.

Von Henri Kramer
Ein Häftling in Guantanamo in Fußschellen ist auf einem am 27.04.2010 von der US-Armee herausgegebenes Archivfoto zu sehen.

Schlafentzug, Eiswasser, Fesselung in schmerzhaften Positionen, Entwürdigung: Der Bericht zu den Foltermethoden der CIA enthält Bekanntes. Trotzdem wirkt er als Mahnung und übt Druck aus, das Erbe der Regierung Bush/Cheney zu überwinden. Ein Kommentar.

Christoph von Marschall
Ein Kommentar von Christoph von Marschall
Ukrainischer Soldat im Kampf gegen russische Separatisten.

Der Optimismus von der universellen Geltung westlicher Werte hat zum Chaos im Nahen Osten beigetragen. Der Westen hat sich überdehnt und damit in seiner eigenen Substanz geschwächt. Islamisten stoßen in das Machtvakuum vor. Doch trotz seiner empfindlichen Niederlagen in der islamischen Welt hat der Westen in der Ukraine eine zweite Front für die „Unteilbarkeit der Menschenrechte“ eröffnet. Ein Gastbeitrag.

Potsdam-West - Das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West ruft gemeinsam mit zahlreichen Akteuren, Einrichtungen und Organisationen dazu auf, sich am Mittwoch, 10. Dezember – dem Tag der Menschenrechte –, unter dem Motto „Gemeinsam Willkommen!

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