Das Ausschalten der Lichter am Kölner Dom oder dem Brandenburger Tor sollte einen Protest gegen Pegida bekunden. Doch statt der Verdunklung brauchen wir mehr Licht in der Debatte. Ein Kommentar.
Menschenrechte

Gibt es ein Menschenrecht auf Langeweile? Was für eine Frage. Sie hat etwas mit Sisyphos zu tun.

Frankreich streitet über Michel Houellebecqs neuen Roman, der am Mittwoch erscheint. Darin entwirft der Autor ein Bild von Frankreich im Jahr 2022: Das Land ist der Scharia unterworfen.

Wozu braucht das Humboldt-Forum einen Intendanten? Das Werk des großen Reisenden Alexander von Humboldt weist den Weg.

IS-Kämpfer haben erstmals einen Kampfjet der von den USA angeführten internationalen Koalition abgeschossen. Die Koalition gegen IS sagt, das Flugzeug sei abgestürzt. Der jordanische Pilot wurde als Geisel genommen.
Flüchtlingsseelsorgerin Eva Kulla über das Arbeitsverbot für Asylsuchende, in Teltow und Stahnsdorf benötigte Hilfe, die Rolle des „Fremdlings“ in der Bibel und „Pegida“

Nach jahrelangen Verhandlung tritt an Heiligabend endlich der Vertrag über den weltweiten Waffenhandel in Kraft. Doch einige der größten Rüstungsexporteure wie Russland und China wollen von dem Abkommen nichts wissen. Unser Korrespondent aus Genf berichtet.

An Heiligabend tritt der Vertrag über den Waffenhandel in Kraft. Er soll Frieden und Sicherheit fördern und Gewaltherrscher und Terrorgruppen vom Nachschub abschneiden. Die großen Lieferstaaten wollen davon aber nichts wissen.

Maximilian Gertler war als einer der ersten deutschen Mediziner im Ebola-Gebiet

"Universitäten sind nicht der richtige Ort für politische Machtdemonstrationen", meint die Integrationsbeauftragte der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion Cemile Giousouf im Tagesspiegel-Interview.

Mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den USA und Kuba wird nicht nur ein Ende der erfolglosen Blockade eingeläutet. Damit könnten auch die Schranken innerhalb des Kontinents überwunden werden. Ein Kommentar.

Der Kremlchef blieb auf seiner Jahrespressekonferenz blass. Wladimir Putin täte gut daran, die kritischen Fragen nicht als Angriff, sondern als Entscheidungshilfe zu werten. Denn derzeit ist es sein Politik- und Wirtschaftsmodell, das Russland immer tiefer in die Krise befördert. Ein Kommentar.

Aus Rache will die pakistanische Regierung hunderte Häftlinge hängen, um Stärke zu demonstrieren und als Zeichen im Kampf gegen die Taliban. Menschenrechtsorganisationen protestieren und fürchten, dass so noch mehr Unschuldige sterben.

Die Deutsche Welle muss ihre Priorität auf Englisch legen, die Amtssprache der Welt. Ein Kommentar.

Die Deutsche Welle muss ihre Priorität auf Englisch legen, die Amtssprache der Welt. Ein Kommentar.

Der Weg zur Inklusion kann schon an wenigen Zentimetern scheitern. Am besten, man probiert es selbst einmal aus – unterwegs im Rollstuhl oder blind mit Taststock.

Der Sinterklaas ist eine Art niederländischer Nikolaus. Vergangenen Samstag kam er ins Holländische Viertel nach Potsdam - doch es gab auch Proteste. Kritiker sehen in der Darstellung der Figur und vor allem ihres Begleiters Rassismus.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist 14 Jahre alt, hat aber bis heute keine rechtliche Grundlage für seine Arbeit. Das kritisieren nun die UN.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist 14 Jahre alt, hat aber bis heute keine rechtliche Grundlage für seine Arbeit. Das kritisieren nun die UN.

Linke und Rechte treffen sich. Sie sind anti-Nato, pro-Putin, anti-TTIP, pro-Deutschland. Wie stark sind sie? Ein Test in zehn Schritten.

Dem Aufruf "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!" kann man gutwillig zustimmen. Bei den Empfehlungen an die Bundesregierung begeben sich die prominenten Unterzeichner jedoch auf historisches Glatteis.
Am Rande des Sinterklaas-Festes gab es Rassismus-Proteste. Abschaffen will man es aber nicht

Roland Jahn war selbst Opfer der SED-Dikatur. Im Interview spricht er über Verletzungen, die jetzt aufbrechen, seit der Linke Bodo Ramelow Thüringen regiert.

77 Orte, die unkommentiert auf die deutsche Kolonialzeit verweisen, hat Joshua Kwesi Aikins in Berlin gefunden. Für das Ballhaus Naunynstraße veranstaltet er nun eine Führung und erklärt, warum viele Namen geändert werden müssten.

Wenig Ärzte, schlecht ausgestattete Krankenhäuser, kaum Labore: Ebola konnte in Westafrika viele Schwachstellen nutzen. Doch es gibt auch Länder, die als Vorbild dienen könnten. Ruanda und Uganda zum Beispiel.

Der Bericht des US-Senats zu CIA-Folterungen spaltet die Vereinigten Staaten. Verantwortliche von damals wie der damalige Vizepräsident Dick Cheney spielen ihn herunter. Andere fordern dagegen weitreichende Konsequenzen.

Die Kultusminister wollen die Erinnerungskultur im Schulunterricht fördern. Schüler sollen dabei historisches Bewusstsein, Empathie und eine demokratische Grundhaltung entwickeln.
Natürlich hatte die geplante Menschenkette für Flüchtlinge am Mittwochabend noch einige breite Löcher. Dennoch ist diese Aktion – die auch erst seit dem Wochenende wirklich öffentlichkeitswirksam beworben wurde – ein wichtiges Zeichen, ein Signal, das über die Stadtgrenze von Potsdam weist: In Zeiten, in denen in immer mehr Städten bei Kundgebungen gegen vermeintliche Überfremdung und Islamisierung polemisiert wird, stellen sich in Potsdam zum Tag der Menschenrechte Hunderte Bürger im Feierabendverkehr Hand in Hand an eine der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen und demonstrieren ihre Solidarität mit Flüchtlingen.
Am Mittwochabend verbanden sich rund 2000 Potsdamer zu einer Menschenkette, um Flüchtlingen ihre Solidarität zu zeigen
Mit einer Menschenkette haben zahlreiche Potsdamer am Mittwoch mehr Rechte für Flüchtlinge eingefordert.
Der US-Geheimdienst CIA hat extreme Verhörmethoden angewandt. Weltweit gibt es große Empörung. Von einem „barbarischen Amerika“ ist die Rede. Werden die Verantwortlichen bestraft?

Die Vereinten Nationen und Menschenrechtsorganisationen haben nach der Veröffentlichung des Berichts über Folter durch die CIA juristische Konsequenzen gefordert. US-Präsident Barack Obama verurteilt die Verhörmethoden unter seinem Vorgänger George W. Bush.
Zu der geplanten Menschenkette am Mittwoch haben auch Potsdamer Lokalpolitiker zugesagt, darunter OB Jann Jakobs

Schlafentzug, Eiswasser, Fesselung in schmerzhaften Positionen, Entwürdigung: Der Bericht zu den Foltermethoden der CIA enthält Bekanntes. Trotzdem wirkt er als Mahnung und übt Druck aus, das Erbe der Regierung Bush/Cheney zu überwinden. Ein Kommentar.

Der Optimismus von der universellen Geltung westlicher Werte hat zum Chaos im Nahen Osten beigetragen. Der Westen hat sich überdehnt und damit in seiner eigenen Substanz geschwächt. Islamisten stoßen in das Machtvakuum vor. Doch trotz seiner empfindlichen Niederlagen in der islamischen Welt hat der Westen in der Ukraine eine zweite Front für die „Unteilbarkeit der Menschenrechte“ eröffnet. Ein Gastbeitrag.

Am Kanal wird Ehrenamtsbörse eröffnet. Menschenkette zugunsten von Asylbewerbern am Mittwoch

Die Zahl der Asylanträge steigt weiter. Im November baten gut 22.000 Menschen um Asyl, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Das waren 56 Prozent mehr als im November 2013. Flüchtlingsorganisationen fordern eine bessere Versorgung.
Potsdam-West - Das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West ruft gemeinsam mit zahlreichen Akteuren, Einrichtungen und Organisationen dazu auf, sich am Mittwoch, 10. Dezember – dem Tag der Menschenrechte –, unter dem Motto „Gemeinsam Willkommen!

Jens Spahn und Julia Klöckner, beide CDU, fordern ein Burka-Verbot. Nun hat der Rechtspopulismus viele Facetten, eine davon ist die Islamfeindschaft. Dafür müssten Christen eigentlich ein besonderes Sensorium haben. Ein Kommentar.
Das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West ruft gemeinsam mit zahlreichen Potsdamer Akteuren zu einer Menschenkette für Asylsuchende auf