
Potsdam - Die Interventionen des brandenburgischen Regierungssprechers Thomas Braune nach Berichterstattung des RBB-Fernsehens ziehen Kreise. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bemühte sich am Mittwoch um Schadensbegrenzung.

Potsdam - Die Interventionen des brandenburgischen Regierungssprechers Thomas Braune nach Berichterstattung des RBB-Fernsehens ziehen Kreise. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bemühte sich am Mittwoch um Schadensbegrenzung.

Der Ministerpräsident stellt sich in der Affäre um eine Einflussnahme auf den RBB auf die Seite seines Regierungssprechers. Der habe allerdings aus eigenem Antrieb gehandelt - er selbst halte den von Braune beanstandeten Beitrag für unproblematisch.

Politik und Medien, Nähe und Distanz. Es ist ein ewiges Thema, das nun Brandenburg und den Landessender erschüttert. Und bei dem sich Brandenburgs Regierungssprecher ins Abseits befördert hat - meint Thorsten Metzner.
In ihrem Feature "Latex" erzählt Uta Rüenauvers von der Geschichte eines Naturmaterials, aus dem nicht nur Reifen gemacht werden. Christian Blees hat Detektive bei ihren ungewöhnlichen Recherchen begleitet.

Der Sender kommt nach einer Mitarbeiterversammlung etwas zur Ruhe – vorerst.

Der Beitrag eines rbb-Journalisten war vor einem Jahr nach einem Anruf von Brandenburgs Regierungssprechers Thomas Braune geändert worden. Bei einer Belegschaftsversammlung des Rundfunk Berlin-Brandenburg stellt sich die Intendantin vor den Reporter.
Potsdam - Brandenburgs Regierungssprecher Thomas Braune bleibt dabei: Er bestreitet eine politische Einflussnahme auf die Berichterstattung des RBB. Zugleich ruderte er am gestrigen Montag vorsichtig zurück und räumte in einem Schreiben an die Landespressekonferenz (LPK) Brandenburg Kommunikationsfehler ein.

Die Intendantin des RBB Dagmar Reim will sich am Dienstag auf einer Mitarbeiterversammlung zur Debatte um politische Einflussnahme am Sender erklären. Die Stimmung an der Masurenallee und in Babelsberg ist frostig.

Eisbären-Ikone Sven Felski ärgert sich über den andauernden Ticketstreit zwischen dem Deutschen Eishockey-Meister aus Berlin und seinen Fans.

Beim RBB wurde aus einem Beitrag eine Szene entfernt, in der sich Matthias Platzeck einem Reporter gegenüber unwirsch äußerte. Platzecks Sprecher hatte beim Sender interveniert. Nun hat er sich zu der Angelegenheit geäußert - und Vorwürfe zurückgewiesen.
Wie RBB-Redakteure den Fall Braune werten

Nicht nur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) wird derzeit über politische Einflussnahme auf die Berichterstattung diskutiert. Auch beim Südwestrundfunk (SWR) soll es Versuche der Intervention gegeben haben. Anlass ist ausgerechnet ein Karnevalsumzug.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hält trotz des Vorwurfs der politischen Einflussnahme weiter zu seinem Regierungssprecher Thomas Braune. Für die betroffenen RBB-Redakteure aber geht es um einen schwerwiegenden Vorfall.
Nach dem Protestbrief der Landespressekonferenz verlangt die Landtagsopposition erneut den Rücktritt von Regierungssprecher Thomas Braune. Am Mittwoch gibt es im Landtag auf Antrag von CDU und FDP eine Hauptausschuss- Sondersitzung.
Zwei Sender, zwei Fälle von Einflussnahme: Doch der RBB reagiert anders als das ZDF
In unserer gestrigen Ausgabe schrieben wir unter der Überschrift „?“, dass beim RBB ein Beitrag darüber, dass die SPD-nahe Arbeiterwohlfahrt (Awo) Brandenburg unter Tarif zahlt, wenige Minuten vor der Nachrichtensendung „Brandenburg aktuell“ aus dem Programm gekippt wurde.
Im Streit um Einflussnahme des Landes auf den RBB gerät jetzt Regierungssprecher Braune unter Druck.
Zwei Sender, zwei Fälle von Einflussnahme: Nach dem Anruf eines Brandenburger Regierungssprechers lässt der RBB-Intendant einen Beitrag verändern. Das ZDF hat in einem ähnlichen Fall sehr viel souveräner reagiert.

Die Anrufe von Brandenburgs Regierungssprecher beim RBB wegen einer missliebigen Fernsehszene schlagen weiter hohe Wellen. Das Thema steht auch wieder auf der Tagesordnung des Landtages, doch um die Teilnehmer gibt es Parteienstreit.

Im Zuge der Debatte um Brandenburgs Regierungssprecher Thomas Braune und seine Einflussnahme auf den rbb hat sich jetzt die Landespressekonferenz in einem Brief an ihn gewandt. Sie fordert darin die Landesregierung und deren Vertreter dazu auf, den Grundsatz der Pressefreiheit zu beachten.

Christoph Singelnstein, Chefredakteur des RBB, sieht keinen Anlass, an der Unabhängigkeit seines Senders zu zweifeln. Singelnstein wird vorgeworfen, einen Fernsehbeitrag verändert zu haben, nachdem Brandenburgs Regierungssprechers Thomas Braune darum geben hat.

Nach der versuchten Einflussnahme auf einen rbb-Beitrag ist nicht nur Regierungssprecher Thomas Braune in der Bredouille. Auch Intendantin Dagmar Reim sagte offenbar nicht die Wahrheit.
Brandenburgs Regierungssprecher ist ins Zwielicht geraten, weil er beim RBB wegen einer Lappalie intervenierte. Doch der Vorfall ist mehr als eine Petitesse. Er wirft Fragen zum Verhältnis der Politik zu Medien auf – und zur Rolle des RBB. Eine Analyse von Peter Tiede
Herr Singelnstein, der RBB-Redakteursauschuss hat Sie am Dienstag erstaunlich kräftig gerügt. Sie hätten bewusst Tatsachen verdreht, jetzt im „Spiegel“ von einer „Überfall-Situation des Interviews“ gesprochen, damals, vor dem Redakteursauschuss hätten Sie die Änderung als „Fehler“ bezeichnet.
Die Intendantin des Senders stellt sich hinter ihren Chefredakteur und gegen die betroffenen Journalisten. Die Opposition glaubt nicht, dass der Regierungssprecher zu halten ist.

Die rbb-Intendantin Dagmar Reim stellt sich hinter ihren Chefredakteur und gegen die betroffenen Journalisten. Für den kommenden Dienstag lädt sie zu einer Mitarbeiterversammlung ein.

Der RBB kämpft gegen sich selbst. Nachdem die Redaktionen des Senders Chefredakteur Singelnstein zuletzt öffentlich gerügt hatte, nahm die Intendantin ihn nun in Schutz.
Verdacht der Einflussnahme: Redakteure bestätigen „tatsächliche Änderung eines Fernsehbeitrages“
Tom Peuckert sagt, was Sie im Radio nicht verpassen dürfen.
Beim RBB wurde aus einem Beitrag eine Szene entfernt, in der Matthias Platzeck eine sichtlich genervte Antwort gibt. Chefredakteur Singelnstein räumt nun zwar Fehler ein, spricht aber von einer "Überfall-Situation".

Eine Stellungnahme des Redakteursausschusses des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat RBB-Chefredakteur Christoph Singelnstein und Brandenburgs Regierungssprecher Thomas Braune in weitere Verlegenheit gebracht. Im Hauptausschuss erhielt Braune jetzt Rückendeckung von Brandenburgs Staatskanzleichef Albrecht Gerber.
Die Oppostionsparteien im Landtag fordern von der Landesregierung Aufklärung im Fall der vermeintlichen Einflussnahme von Regierungssprecher Thomas Braune auf einen RBB-Fernsehbericht.
Opposition sieht aktuellen Fall als Beispiel für problematischen Umgang der SPD-geführten Landesregierung mit der Pressefreiheit

Es geschieht in einer gutbürgerlichen Gegend, im Westteil Berlins, der angeblich weniger Probleme mit Rechtsextremismus hat als „der Osten“. Neonazis terrorisieren eine Familie, werfen am Wohnhaus Scheiben ein, beschädigen die Wohnungstür – weil die Mutter es wagte, sich gegen Wahlwerbung der NPD zu verwahren, die drei Rechtsextremisten in die Briefkästen steckten.

Paul Kuhn war Chef der SFB-Bigband, fand kein Bier auf Hawaii und seine Muskeln trainiert er täglich – „am Klavier“. Heute wird er 85. Wie es ihm geht? Rufen wir ihn doch mal an.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat einen TV-Beitrag nach einer Beschwerde des Potsdamer Regierungssprechers geändert. Der Sender sieht keine politische Einflussnahme. Doch CDU und Grüne wollen den Vorfall im Landtag diskutieren.
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat einen TV-Beitrag nach einer Beschwerde des Potsdamer Regierungssprechers geändert. Der Sender sieht keine politische Einflussnahme. CDU und Grüne aber wollen den Fall vom Mai 2012 nun im Parlament besprechen
Die Deutsche Bischofskonferenz will den Branchendienst einstellen. Doch die "Funkkorrespondenz" hat namhafte Fürsprecher von Dagmar Reim über Volker Herres bis zu Norbert Schneider und Lutz Hachmeister. Warum die Einstellung eine "Torheit" wäre.
Die aktuelle Radio MA ist raus, Arno Müller wird's freuen: Das Privatradio holt sich den Spitzenplatz in der Region.
Deutschlandradio Kultur widmet Odessa eine lange Radionacht und das RBB-Kulturradio widmet sich in einem Feature den "Schmerzensmoratorium Migräne".
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