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Thema

RBB

Wußte Platzeck (r.) von Braunes Anruf beim RBB? Der Ministerpräsident behauptet zumindest, er selbst hätte sich nicht beschwert.

Der Ministerpräsident stellt sich in der Affäre um eine Einflussnahme auf den RBB auf die Seite seines Regierungssprechers. Der habe allerdings aus eigenem Antrieb gehandelt - er selbst halte den von Braune beanstandeten Beitrag für unproblematisch.

Platzecks Regierungssprecher Thomas Braune rief beim RBB an - mit Folgen.

Politik und Medien, Nähe und Distanz. Es ist ein ewiges Thema, das nun Brandenburg und den Landessender erschüttert. Und bei dem sich Brandenburgs Regierungssprecher ins Abseits befördert hat - meint Thorsten Metzner.

Von Thorsten Metzner

In ihrem Feature "Latex" erzählt Uta Rüenauvers von der Geschichte eines Naturmaterials, aus dem nicht nur Reifen gemacht werden. Christian Blees hat Detektive bei ihren ungewöhnlichen Recherchen begleitet.

Von Tom Peuckert
Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg hat der Anruf des Regierungssprechers Thomas Braune für interne Debatten gesorgt.

Der Beitrag eines rbb-Journalisten war vor einem Jahr nach einem Anruf von Brandenburgs Regierungssprechers Thomas Braune geändert worden. Bei einer Belegschaftsversammlung des Rundfunk Berlin-Brandenburg stellt sich die Intendantin vor den Reporter.

Kommt nach Ansicht der CDU Rheinland-Pfalz zu wenig beim SWR vor: CDU-Landeschefin Julia Klöckner.

Nicht nur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) wird derzeit über politische Einflussnahme auf die Berichterstattung diskutiert. Auch beim Südwestrundfunk (SWR) soll es Versuche der Intervention gegeben haben. Anlass ist ausgerechnet ein Karnevalsumzug.

Von Sonja Álvarez
Ein Anruf mit Folgen: Der Regierungssprecher Thomas Braune hatte vor gut einem Jahr Einfluss auf einen rbb-Beitrag genommen.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hält trotz des Vorwurfs der politischen Einflussnahme weiter zu seinem Regierungssprecher Thomas Braune. Für die betroffenen RBB-Redakteure aber geht es um einen schwerwiegenden Vorfall.

Von Alexander Fröhlich

Nach dem Protestbrief der Landespressekonferenz verlangt die Landtagsopposition erneut den Rücktritt von Regierungssprecher Thomas Braune. Am Mittwoch gibt es im Landtag auf Antrag von CDU und FDP eine Hauptausschuss- Sondersitzung.

In unserer gestrigen Ausgabe schrieben wir unter der Überschrift „?“, dass beim RBB ein Beitrag darüber, dass die SPD-nahe Arbeiterwohlfahrt (Awo) Brandenburg unter Tarif zahlt, wenige Minuten vor der Nachrichtensendung „Brandenburg aktuell“ aus dem Programm gekippt wurde.

Zwei Sender, zwei Fälle von Einflussnahme: Nach dem Anruf eines Brandenburger Regierungssprechers lässt der RBB-Intendant einen Beitrag verändern. Das ZDF hat in einem ähnlichen Fall sehr viel souveräner reagiert.

Von Joachim Huber
Ein Anruf mit Folgen: Der Regierungssprecher Thomas Braune hatte vor gut einem Jahr Einfluss auf einen rbb-Beitrag genommen.

Im Zuge der Debatte um Brandenburgs Regierungssprecher Thomas Braune und seine Einflussnahme auf den rbb hat sich jetzt die Landespressekonferenz in einem Brief an ihn gewandt. Sie fordert darin die Landesregierung und deren Vertreter dazu auf, den Grundsatz der Pressefreiheit zu beachten.

Brandenburgs Regierungssprecher ist ins Zwielicht geraten, weil er beim RBB wegen einer Lappalie intervenierte. Doch der Vorfall ist mehr als eine Petitesse. Er wirft Fragen zum Verhältnis der Politik zu Medien auf – und zur Rolle des RBB. Eine Analyse von Peter Tiede

Von Peter Tiede

Herr Singelnstein, der RBB-Redakteursauschuss hat Sie am Dienstag erstaunlich kräftig gerügt. Sie hätten bewusst Tatsachen verdreht, jetzt im „Spiegel“ von einer „Überfall-Situation des Interviews“ gesprochen, damals, vor dem Redakteursauschuss hätten Sie die Änderung als „Fehler“ bezeichnet.

Angerufen hat der brandenburgische Regierungssprecher Thomas Braune beim rbb. Aber mit welcher Absicht?

Eine Stellungnahme des Redakteursausschusses des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat RBB-Chefredakteur Christoph Singelnstein und Brandenburgs Regierungssprecher Thomas Braune in weitere Verlegenheit gebracht. Im Hauptausschuss erhielt Braune jetzt Rückendeckung von Brandenburgs Staatskanzleichef Albrecht Gerber.

Von
  • Matthias Matern
  • Markus Ehrenberg
Foto: RBB

Es geschieht in einer gutbürgerlichen Gegend, im Westteil Berlins, der angeblich weniger Probleme mit Rechtsextremismus hat als „der Osten“. Neonazis terrorisieren eine Familie, werfen am Wohnhaus Scheiben ein, beschädigen die Wohnungstür – weil die Mutter es wagte, sich gegen Wahlwerbung der NPD zu verwahren, die drei Rechtsextremisten in die Briefkästen steckten.

Von Frank Jansen
That's Entertainment: Paul Kuhn hat deutsche Unterhaltungsgeschichte geschrieben.

Paul Kuhn war Chef der SFB-Bigband, fand kein Bier auf Hawaii und seine Muskeln trainiert er täglich – „am Klavier“. Heute wird er 85. Wie es ihm geht? Rufen wir ihn doch mal an.

Von Gunda Bartels

Die aktuelle Radio MA ist raus, Arno Müller wird's freuen: Das Privatradio holt sich den Spitzenplatz in der Region.

Von Joachim Huber

Deutschlandradio Kultur widmet Odessa eine lange Radionacht und das RBB-Kulturradio widmet sich in einem Feature den "Schmerzensmoratorium Migräne".

Von Tom Peuckert
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