• Faktenchecks zum Coronavirus: Es gibt keine Hinweise auf eine drohende "Hantavirus"-Epidemie

Faktenchecks zum Coronavirus : Es gibt keine Hinweise auf eine drohende "Hantavirus"-Epidemie

Parallel zum Virus verbreiten sich auch in Deutschland falsche Informationen über Covid-19. Wir sammeln die häufigsten Falschmeldungen und erklären Hintergründe.

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Hantaviren (Puumalaviren). Foto: RKI / Hans R. Gelderblom/RKI/dpa
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Hantaviren (Puumalaviren). Foto: RKI / Hans R. Gelderblom/RKI/dpaFoto: picture alliance / RKI / Hans R.

Nicht nur das Coronavirus verbreitet sich rasant, sondern auch falsche und irreführende Meldungen über die Krankheit und den Umgang der Regierung mit der Pandemie. Sie werden in sozialen Netzwerken, über Messenger wie Whatsapp und bei Youtube verbreitet. Das Bundesgesundheitsministerium warnt vor Falschmeldungen in der Corona-Krise. 

Etwa sieben Prozent der Kommunikation in den sozialen Medien zum Coronavirus sei derzeit mit Desinformation gespickt, schätzt der Europäische Auswärtige Dienst (EAD). „Wir bekämpfen nicht nur eine Pandemie, sondern auch eine Infodemie“, sagte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz. „Fake News verbreiten sich viel schneller als das Virus.“

Gegen Desinformation hilft: Information. Um dazu beizutragen, dass der Öffentlichkeit verlässliche Infos zur Verfügung stehen, berichten wir hier über falsche oder irreführende Nachrichten, die zum Coronavirus im Umlauf sind. Weiter unten finden Sie außerdem Tipps, wie Sie selbst Falschinformationen erkennen können.

Haben Sie eine Information zum Coronavirus bekommen, die Ihnen komisch vorkommt? Über Whatsapp, Facebook oder andere Internetseiten erhalten Sie Texte und Nachrichten, von denen Sie nicht einschätzen können, ob Sie stimmen? Schreiben Sie uns – kommentieren Sie einfach unter diesem Artikel. Oft ist es übrigens einfacher, etwas zu behaupten, was nicht stimmt, als zu belegen, warum etwas nicht stimmen kann. Deshalb braucht die Recherche solcher Meldungen Zeit.

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass vom Hantavirus eine nächste Pandemie ausgehen könnte

In den sozialen Netzwerken kursieren Meldungen vom „gefährlichen Hantavirus“. Nutzer implizieren, es könne – wie SARS-CoV-2 – eine Pandemie auslösen. Das ist äußerst unwahrscheinlich, denn es gibt keine Indizien dafür. Hantaviren sind nicht neu, es gibt sie schon seit Jahrzehnten, auch in Deutschland. 

Außerdem überträgt es sich – im Gegensatz zum jetzt pandemischen Coronavirus – vom Tier zum Menschen. Menschen infizieren einander nicht: „Von Mensch zu Mensch werden die Erregertypen, die bei uns vorkommen, nicht übertragen“, schreibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Lediglich in einzelnen Fällen in Südamerika habe es bisher Hinweise auf „seltene Fälle von Mensch-zu-Mensch-Übertragung gegeben“, wie die US-amerikanische Behörde Centers for Disease Control and Prevention mitteilt. Das Andes-Virus ist das einzige bekannte Hantavirus, das von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, schreibt das CDC. Dieses kommt nur in Südamerika vor, die wenigen Fälle sind seit Jahren bekannt.

Auslöser der Angst, das Hantavirus könne zu einer neuen Pandemie führen, ist ein Mann, der einem Bericht der chinesischen Parteizeitung "Global Times" zufolge in China am dem Hantavirus starb. In den sozialen Medien regte sich anschließend vereinzelt Unsicherheit, ob das Virus eine nächste Pandemie auslösen könnte. Dafür gibt es jedoch keine Anzeichen: Die Infektionen sind rar, das Virus bereits weltweit verbreitet.

Die Infektionszahlen in Deutschland schwanken von Jahr zu Jahr, sind aber nicht hoch. Auf der Seite des Robert-Koch-Institutes heißt es „In Deutschland lagen im Jahr 2012 mit 2.825 gemeldeten symptomatischen Erkrankungen bisher die höchsten Fallzahlen seit Einführung des Infek­tions­schutz­ge­setzes (IfSG) im Jahr 2001 vor.“ Die aktuellsten Zahlen gibt es aus dem Jahr 2018. Da gab es 235 Erkrankungen in Deutschland. Das entspricht dem drittniedrigsten Wert der letzten zehn Jahre.

Benannt sind die Viren nach dem Hantan, einem Fluss in Korea. An seinen Ufern infizierten sich während des Koreakriegs UNO-Soldaten mit dem Erreger. Übertragen werden die Erreger durch Nagetiere - in Deutschland vor allem Rötel-, Brand- und Gelbhalsmäuse. Für die Tiere selbst sind die Viren ungefährlich. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt meist dadurch, dass Ausscheidungen der Mäuse zusammen mit Staubteilchen aufgewirbelt und dann eingeatmet werden. Erste Symptome zeigen sich nach einer Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen.

Die Virusvarianten, die in Mitteleuropa auftreten (vor allem das Puumala-Virus), sind vergleichsweise harmlos. Oft wird die Infektion gar nicht als solche erkannt. Denn die Symptome sind vergleichbar mit denen einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Schwierigkeiten beim Wasserlassen. Schlimmstenfalls kann es aber zu plötzlichem Nierenversagen kommen - ohne künstliche Blutwäsche führt die Erkrankung dann sogar zum Tod. Wer die Erkrankung einmal überstanden hat, kann sich kein zweites Mal anstecken - jedenfalls nicht mit demselben Virentyp.

Die Aussagen von Wolfgang Wodarg, die Corona-Maßnahmen hätten nichts mit einer Epidemie zu tun, sind falsch. Er ignoriert Fakten.

Ein Lungenfacharzt namens Wolfgang Wodarg macht in den sozialen Medien mit seiner Meinung und unbelegten Thesen zum Coronavirus auf sich aufmerksam. Er argumentiert, um das Virus werde Panikmache betrieben. Doch dabei relativiert er wissenschaftliche Erkenntnisse und vermischt Fakten mit falschen Informationen und Mutmaßungen. Allein ein Youtube-Video mit ihm wurde bisher 1,2 Millionen Mal angeklickt (Stand 19. März). Auch Tagesspiegel-Leser reichten das Video bei uns ein mit der Bitte, es zu überprüfen. 

Wolfgang Wodarg war bis 2009 Bundestagsabgeordneter der SPD und ist außerdem im Vorstand von Transparency International. Sowohl die Nichtregierungsorganisation als auch die SPD-Fraktion distanzierten sich von seinen Aussagen. Vier seiner Thesen haben wir überprüft. Den ganzen Fakencheck können Sie hier lesen.

Nein, diese Aldi-Filiale wird nicht wegen des Coronavirus gestürmt – das Video ist von 2011

Eine Videoaufnahme, die eine Menschenmasse vor einer Aldi-Filiale zeigt, wurde wiederholt in den Zusammenhang zu Hamsterkäufen gestellt. Allein auf TikTok wurde es bisher 4,3 Millionen Mal aufgerufen. „It’s Corona time“, sagt die Stimme aus dem Off. Angeblich stammt die Aufnahme aus Herten, NRW, und wurde am 28. Februar 2020 aufgenommen.

Das Video stammt weder aus Herten, noch ist der Menschenauflauf bei Corona-Hamsterkäufen entstanden. Es stammt von 2011 und befindet sich seitdem auf Youtube. Gefilmt wurde das Video während eines Computer-Sonderverkaufs von Aldi, und zwar in Kiel. Das konnten Faktenchecker von Correctiv und Bellingcat nachweisen. Dafür benutzten sie die Bilder-Rückwärtssuche, verglichen auf dem Video zu sehende Firmenlogos mit „Google Street View“-Aufnahmen und sprachen mit Aldi. Das gedankenlose Verbreiten solcher Videos kann Menschen dazu veranlassen, tatsächlich Hamsterkäufe durchzuführen, weil sie eine Verknappung befürchten, die gar nicht existiert.

Deutschland hat nicht geplant, am Montag alle Supermärkte zu schließen

Am Wochenende wurden massenhaft Falschmeldungen über Facebook, Whatsapp und Telegram geteilt, nach denen Supermärkte ab Montag ihre Öffnungszeiten stark einschränken würden. Sie stimmten nicht. Der ARD-Faktenfinder sprach von „massenhaften Gerüchten und gezielten Falschmeldungen“, die zu Panik führen würden.

Eine der Meldungen, die zu dem Thema kursierte, stammte vermeintlich von der „Focus“-Website. Dort war sie aber nicht zu finden. Das Faktencheck-Portal „Mimikama“ sammelte Hinweise darauf, dass es sich nicht um einen „Focus“-Inhalt handelte, sondern dass die Seite nachträglich im Browser verändert und dann abfotografiert wurde. Bei dem Screenshot handelte es sich um einen Fake. Das geht mit HTML-Codes sehr einfach: Screenshots bürgen also nicht für Echtheit.

Falschmeldungen über Marktschließungen bezeichnete der Rewe-Chef Lionel Souque als „zynisch und widerwärtig“. Auch Aldi stellte klar, dass die Märkte geöffnet bleiben würden. Von Hamsterkäufen wird explizit abgeraten. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner rief am Samstag die Bürger auf, Hamsterkäufe in der Coronavirus-Krise zu vermeiden. Das Bundesgesundheitsministerium bezeichnet Meldungen, nach denen es bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben werde, als falsch. Das stimmt NICHT!“, hieß es in einer Twitter-Meldung des von Jens Spahn (CDU) geleiteten Regierungsressorts.

Auch nach Aussage des Handelsverbands (HDE) ist die Grundversorgung mit Lebensmitteln in Supermärkten in Berlin und Brandenburg gesichert. Die Lager seien jetzt vor Ostern gut gefüllt, sagte Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des HDE Berlin-Brandenburg. Es gebe keine Engpässe.

Nein, viel Wasser trinken hilft nicht gegen das Coronavirus

Eine Quelle von Desinformation sind Kettenbriefe, die über Whatsapp und soziale Medien die Runde machen. Darin werden oft falsche Informationen verbreitet – aktuell zum Beispiel über mögliche Gegen- und Präventionsmittel zu Corona. Oft berufen sich Kettenbriefe auf vermeintlich „verlässliche Quellen“ oder auf Forschungsinstitute, die aber in keinem Zusammenhang zu den Aussagen stehen.

Zum Beispiel stimmt es nicht, dass viel Wasser trinken eine Infektion verhindert. Die WHO teilt dazu mit: „Wassertrinken ist zwar wichtig für die Gesundheit, aber es verhindert keine Coronavirus-Infektion“. Wirksam hingegen ist soziale Distanznahme, um Tröpcheninfektionen zu verhindern, und regelmäßiges Händewaschen. (Video der WHO zu wirksamen Maßnahmen).

Ebenso wenig stimmt es, dass das Virus „bei einer Temperatur von 26 bis 27 Grad abgetötet“ werde. Aus dieser falschen Behauptung leitet ein Kettenbrief die Empfehlung ab, warmes Wasser zu trinken, um das Virus loszuwerden. Das kann nicht funktionieren: Der menschliche Körper hat eine Normaltemperatur von 37 Grad Celsius. Das Faktencheck-Portal „Mimikama“ hat sich mit vielen dieser Behauptungen beschäftigt.

Verlässliche Informationen über das Virus finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts. Wenn Sie befürchten, sich infiziert zu haben, ist die an ihrem Wohnort eingerichtete Corona-Hotline eine gute Anlaufstelle. Mit leichten Erkältungssymptomen wendet man sich am besten telefonisch an den Hausarzt. 

Auch die Krankenkassen haben Telefon-Hotlines für Nachfragen eingerichtet. Die Barmer ist unter 0800/8484111 erreichbar. Die DAK hat ebenfalls rund um die Uhr die Nummer 040/325325800 (Anruf zum Ortstarif) geschaltet. Dort beantworten Ärzte und Hygienefachleute die Fragen verunsicherter Anrufer. An die beiden Kassen dürfen sich auch Versicherte anderer Krankenkassen wenden.

Hintergrund über das Coronavirus:

Man kann sich nicht selbst auf Corona testen, indem man den Atem anhält

Ein Kettenbrief behauptet fälschlicherweise, man könne sich selbst auf das Virus testen, indem man zehn Sekunden lang den Atem anhalte. Klappe das ohne Beschwerden, habe man das Virus nicht. Die Nachrichtenagentur AFP hat dazu die Virologin Karla Ronchini aus Brasilien befragt. Sie sagte, die Luft anzuhalten sei schlicht und ergreifend „keine Methode“, sich auf COVID-19 zu testen. Der Labortest sei die einzige Methode, um herauszufinden, ob man das Virus hat. Der Kettenbrief ging bereits in anderen Ländern um – zum Beispiel den USA, Indien, Kambodscha oder Nigeria.

Wie erkenne ich mögliche Falschmeldungen?

Fragen Sie sich zunächst, woher die Nachricht kommt. Ist die Quelle vertrauenswürdig? Gibt es andere Quellen, die die Aussage bestätigen? Oft hilft eine einfache Google-Suche. Auch den Ursprung von Bildern können Sie mithilfe der Google-Bildersuche finden. Fragen Sie im Zweifelsfall ausgewiesene Experten auf dem Gebiet oder lesen Sie Qualitätsmedien, die Nachrichten kritisch prüfen, bevor sie sie weiter verbreiten.

Urheber von Falschmeldungen wollen Aufmerksamkeit erregen. Seien Sie kritisch. Werden Sie zum Beispiel stutzig, wenn Sie sich beim Lesen einer Nachricht denken: „unglaublich!“ Prüfen Sie die Aussage, zum Beispiel, indem Sie die Nachricht googeln. Oft können Sie so die Quelle finden – oder stoßen auf Warnungen und Faktenchecks zu dem Thema.

Und selbst wenn Sie eine Quelle finden: Lesen Sie den ganzen Text. Manchmal sind Überschriften missverständlich oder werden sogar überspitzt, damit mehr Leute auf den Text klicken. Bei der Lektüre kann sich zeigen: Das, was in der Überschrift steht, wird in dem Text gar nicht gesagt.

Tipps, wie man selbst Falschmeldungen erkennen kann, gibt es bei Faktencheck-Projekten wie „Correctiv Faktencheck“ oder dem „ARD Faktenfinder“. Auf diesen Internetseiten können Sie zudem nachgucken, wenn Ihnen eine mögliche Falschmeldung vorliegt: Die Kollegen überprüfen laufend mögliche Falschmeldungen – und veröffentlichen auch dann einen „Faktencheck“, wenn sich herausstellt, dass die Meldung stimmt. Verlässliche Informationen zu Gesundheits-Themen finden Sie zudem bei der WHO.

Warum haben Falschmeldungen und substanzlose Gerüchte in Krisenzeiten Konjunktur?

Krisenzeiten sind Zeiten von Angst und Unsicherheit. Die Situation derzeit ist sogar in mehrerer Hinsicht voller Unsicherheit: Einerseits ist das Virus neu, was bedeutet, dass trotz aller wissenschaftlicher Anstrengungen vieles nach wie vor unklar ist - nicht nur, wie hoch der Anteil der Infizieren, die letztlich versterben werden, sein wird, sondern auch, wie ansteckend das Virus ist, ob manche Leute besonders ansteckend sind, wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen wird und vieles mehr. 

Weil es eine vergleichbare Situation noch nie gab, stehen auch Verwaltung, Politik und Gesundheitswesen - und seriöse Medien ebenfalls - jeden Tag vor Unsicherheiten. Das führt auch dazu, dass heute möglicherweise Entscheidungen getroffen werden müssen, die noch vor einer Woche genau die Personen, die diese Entscheidung zu verantworten haben, ausgeschlossen hatten.

Es ist nachvollziehbar, dass all das Teile der Bevölkerung verunsichert. Das ist wahrscheinlich besonders dann so, wenn in ihnen Unsicherheit mitschwingt (etwa, wenn ein Experte sagt: „Wir wissen nicht, wie die Situation in zehn Tagen sein wird und ob die jetzt beschlossenen Maßnahmen ausreichen.“). Das macht nach Ansicht von Kommunikationsexperten viele Menschen empfänglicher für vermeintlich klare, der offiziellen Linie widersprechende „Informationen“.

„Wenn Leute Angst haben, dann suchen sie nach Informationen, um ihre Unsicherheit zu reduzieren“ sagt der Soziologe und Kommunikationswissenschaftler Jeff Hancock von der Stanford University in einem jetzt auf der Website seiner Hochschule erschienenen Interview. Das könne, so Hancock, „dazu führen, dass Menschen eher Dinge glauben, die falsch sind oder irreführend, weil sie sich dadurch besser fühlen oder jemandem die Schuld daran geben können, was gerade passiert.“ Dies sei „oft der Grund, warum Verschwörungstheorien sich so verbreiten“.

Wer steckt in der Regel hinter Falschmeldungen, wer hat Interesse daran, sie zu verbreiten?

„Informationen“, die sensationell und schwer zu glauben, aber vielleicht doch irgendwie plausibel sind, bedienen die Mechanismen der „Aufmerksamkeitsökonomie“, vor allem in den sozialen Medien. Menschen konsumieren diese Nachrichten dann – was denen, die sie verbreiten, Geld einbringt, vor allem über Werbeeinnahmen. „Geld ist die Hauptmotivation“, sagt Stanford-Forscher Hancock.

 

Für die Weiterverbreitung sorgen die betrogenen Nutzer der sozialen Medien dann selber. Zudem kann eine falsche oder unlautere Nachricht auch an ein Produkt geknüpft sein. So verschickte eine eigentlich seriöse Werbeagentur am 17. März eine Pressemitteilung, in der sie für kleine Design-Kupfergefäße wirbt - mit dem Hinweis, das Sars-CoV-2 auf Kupfer nur kurz überleben. 

Es gibt aber auch andere Beweggründe hinter der Erstellung solcher Inhalte, zum Beispiel ideologische oder persönliche. So kann es sich um Versuche handeln, den politischen Gegner für die Krise verantwortlich zu machen. So verbreitete ein chinesischer Außenamtssprecher am Donnerstag auf Twitter die These, US-Militärs könnten das Virus nach Wuhan gebracht haben. Dazu kommt, dass manche Ersteller solcher Inhalte sich schlicht daran erfreuen, Leute hinters Licht geführt und im Netz sichtbare Reaktionen ausgelöst zu haben.

Wir möchten beim Tagesspiegel auch weiterhin über Falschaussagen aufklären. Bitte kommentieren Sie unter diesen Artikel oder schreiben Sie uns bei Facebook, Instagram oder Twitter, wenn Sie auf mögliche Falschnachrichten zur Corona-Pandemie stoßen.

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