
Böller bestimmen die Lage, zumal in der Hauptstadt. Aber viele Menschen wünschen sich einen ruhigen Jahresausklang. Ein Blick in die Geschichte und andere Länder zeigt, dass das möglich ist.

Böller bestimmen die Lage, zumal in der Hauptstadt. Aber viele Menschen wünschen sich einen ruhigen Jahresausklang. Ein Blick in die Geschichte und andere Länder zeigt, dass das möglich ist.

Vor 200 Jahren wurde James Hobrecht geboren. Seine Stadtplanung aus dem Jahr 1862 überstand Kriege, die DDR und den Autowahn der Nachkriegsjahrzehnte bis heute. Hobrechts Vorbild: Paris.

Berlin hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Auf den Straßen staute es sich, ein Senator schmiss hin und ein Mobbing-Fall wurde zum Politikum. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse.

Er leitete fast drei Jahrzehnte lang die Berliner Festspiele, vermittelte zwischen Ost und West, war ein führender Kopf der Kultur: Jetzt ist Ulrich Eckhardt mit 91 Jahren gestorben.

Die Holztafeln aus dem berühmten „Aleppo-Zimmer“ kann man in Berlin bewundern. Doch das Haus in Syrien, aus dem es stammt, hat der Krieg mitgenommen. Restauratoren arbeiten gegen die Zerstörung – ein Vorbild für die ganze Stadt?

David Lynch, Laura Dahlmeier, Margot Friedländer und Bernhard Vogel – sie starben im nun zu Ende gehenden Jahr. Doch auch um andere große Persönlichkeiten trauerte die Welt.

Der Traum von einem nationalen Zentrum für improvisierte Musik schien schon fast ausgeträumt. Nun hat sich mit dem L’Aiglon, einem stillgelegten Kino der französischen Streitkräfte, ein geradezu idealer Standort gefunden.

Das Ruhrgebiet glänzt bei der Manifesta, Paula Modersohn-Becker entdeckt einen Norweger und furiose Performancekunst von Marina Abramović in Berlin.

Ob viel zu früh oder nach erfülltem Leben gegangen – der Abschied ist für immer, die Erinnerung bleibt: Um diese Menschen hat Potsdam in diesem Jahr getrauert.

Die Berlinale-Chefin steht kurz vor ihrer zweiten Saison. Im Gespräch erzählt sie, was sie an ihrer neuen Heimat Berlin mag und welche Wünsche sie für das Filmfestival hat.

Doch auch die Konkurrenz hat ihre Leistungen bei Sprache und Datentransfer weiter ausgebaut.

Einsparungen, Rücktritte, Skandale: 2025 wurde die Kultur in Berlin arg gebeutelt. Zuletzt gab es dann doch noch ein paar gute Nachrichten. Doch noch immer fehlt etwas Entscheidendes: eine Vision.

Niemand kennt Berlins wildes Tierleben so gut wie Derk Ehlert. Bei einem Spaziergang erzählt der Experte von exotischen und erstaunlichen Begegnungen in diesem Jahr.

Leonardo DiCaprio als verpeilter Revoluzzer, ein surrealer Wüstenrave, ein Goldener Bär aus Norwegen und ein deutsches Jahrhundertdrama mit Oscar-Chancen. Die Kultur-Redaktion hat ihre Lieblingsfilme 2025 ausgewählt.

Klaus Zapf gründete eines der größten deutschen Umzugsunternehmen. Im Interview sprechen seine Wegbegleiter darüber, warum er Flaschen sammelte und wie sich der Wohnungsmarkt in Berlin entwickelt hat.

Kuriose Stadtmöbel, außergewöhnliche Kunst, tierische Passagiere: Bei welchem Anblick denken Sie: „Typisch Berlin“? Die Checkpoint-Redaktion kürt die besten Fotos.

In den 1980er Jahren gründete sie die Gruppe Odious mit, ihre Stahlarbeiten wurden in großen Ausstellungen gezeigt. Nun ist Gisela von Bruchhausen mit 85 Jahren gestorben.

Der globale Markt bot 2025 Widersprüchliches: Rekordergebnisse ebenso wie die Schließung etablierter Galerien. Zum Jahresende überwiegt jedoch Zuversicht.

Der Potsdamer Kunstverein plant, sich mit einer Neuwahl des Vorstands im Februar neu auszurichten. Wo steht er aktuell – und wohin soll es gehen?

Von 1933 und 1976 forschte der Deutsche Hans Himmelheber in Westafrika. Jetzt kehren 107 Artefakte der Familie nach Abidjan zurück. Der Vorgang könnte auch für deutsche Institutionen beispielhaft sein.

Wie man am besten über den Osten schreibt, warum dem Nikolaisaal die gute Laune nicht ausgeht, wo Christa Wolf weiterlebt: Das Jahr war reich an Lektionen, die hoffen lassen.

Kanada rückt näher an Berlin, auf den Balearen eröffnen schicke Hotels und in der Wüste toben sich Kunstbeflissene aus. Das sind die Tourismus-Highlights fürs neue Jahr.

Ein Flohmarktfund mit Bildern eines Massakers ist der Ausgangspunkt des neuen Projekts der preisgekrönten Autorin und Illustratorin Nora Krug. Jetzt hat sie dafür in Deutschland und Polen recherchiert.

Marion Ackermann ist Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und sieht Museen als „letzte Lagerfeuer der Gesellschaft“. Sie fordert mehr Offenheit. Vorbilder gebe es bereits.

Im Interview zieht der Generaldirektor Christoph Martin Vogtherr Bilanz: vom gescheiterten Parkeintritt über die Folgen des Klimawandels bis hin zu geplanten Projekten für 2026.

Klassische Musik als Prozess statt Produkt: Wer wissen will, wie es klingt, wenn niemand Angst vor einem falschen Huster haben muss, sollte einmal bei diesem Kammermusikensemble vorbeischauen.

„Maria lactans“ sagen die Kunsthistoriker dazu. Maria stillt den Jesusknaben in aller Öffentlichkeit, in Kirchen und Museen. Ein weihnachtlicher Madonnen-Rundgang durchs Museum.

Alle Jahre wieder laden die Kirchen über die Weihnachtsfeiertage zu Veranstaltungen ein. Der Andrang ist groß, daher sollten Besucher rechtzeitig ihre Plätze einnehmen. Ein Überblick.

Über öffentlich stillende Mütter wird gern gestritten – Maria stillt das Christkind seit Jahrhunderten in Kirchen. Was verraten die christlichen Mutter-Kind-Darstellungen uns heute über Kindeswohl, Mom-Shaming und Männerblicke? Ein Weihnachtsessay.

Buchläden sind unterschätzte Kulturinstitutionen, daran sollten wir uns gerade zur Weihnachtszeit wieder erinnern. Eine Auswahl von Architektur-Berlinbüchern für alle, die noch ein Geschenk suchen.

Die Oper in Neukölln lädt das Wolfgang-Böhmer-Musical „Der zweite Kirschgarten“ als Familiendrama mit Kolonialgeschichte und neurechtem Gefasel auf. Lohnt sich ein Besuch?

Der Friedrichshagener hat erst spät seine künstlerische Ader entdeckt. Aus Schrott und anderen Metallteilen baut er geheimnisvolle Figuren wie die Meerjungfrau.

Neue Streetfood-Läden verleihen der Bergmannstraße in Berlin-Kreuzberg einen fast austauschbaren Glanz – und treffen nicht nur auf Zustimmung. Welche Läden werden vermisst? Eine Rekonstruktion.

Frankreich gilt als Wiege des Kinos – doch schon zuvor begeisterten zwei Brüder in Berlin ihr Publikum. Wer erfand das Kino wirklich? Die Antwort ist komplexer, als es der Mythos vermuten lässt.

Die Farbe Schwarz spielte im Leben des Österreichers eine dominante Rolle. Übermalungen begründeten seinen künstlerischen Aufstieg.

Drei ehrenamtlich engagierte Bürger wollen den Ortsteil im Westen der Stadt stärken und lebendiger machen. In einem früheren Modegeschäft planen sie Ausstellungen und Konzerte.

Jahrzehnte lag das Werftgelände Tersane brach. Nun eröffnet ein schwerreicher Unternehmer dort ein ganzes neues Quartier mit bestem Blick aufs Wasser.

Nach der Mühlendammbrücke ist ein weiteres Bauwerk ganz in der Nähe in Berlin-Mitte marode. Dort müssen jetzt sogar BVG-Busse umgeleitet werden. Gebaut wird ab sofort.

In der Zeit des Umbruchs etablierte Ute Samtleben eine private Galerie in der Brandenburger Straße. Sie wurde Sozialstation für Künstler, Begegnungsort - und eine Schule des Sehens.

Während Berlins Tourismusbranche schwächelt, geht es für Potsdam weiter zu neuen Rekorden. Die Stadt punktet in der Nebensaison und bei Gästen aus dem Ausland.
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