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Thema

Bundesverfassungsgericht

Gegen eine linke Rockband, die mit ihren brachialen Songtexten Polizisten attackiert, hat am Montag im Amtsgericht Neuruppin der Prozess begonnen

Von Frank Jansen
Klaus-Rüdiger Landowsky

Der ehemalige Bankvorstand und CDU-Politiker Landowsky wirft der Berliner Justiz Willkür vor. Für sich und seine Kollegen fordert er Freisprüche.

Von Werner van Bebber

Das letzte Wort zur Hartz-IV-Reform hat am Freitag der Bundesrat. Gibt es dort Wackelkandidaten, und was haben die Kommunen mit der ganzen Sache zu tun?

Von Albert Funk

Sieben Wochen haben Regierung und Opposition über die Hartz-IV-Reform verhandelt. Jetzt ist die Vermittlung gescheitert - die Geduldsprobe wurde zur Kraftprobe. Schuld ist natürlich immer die andere Seite.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Cordula Eubel
  • Antje Sirleschtov
Aufgehübscht. Am Sozialpalast wurde die von Schüsseln übersäte Fassade durch ein Kunstprojekt bunt gestaltet – mit Überziehern. Foto: ddp / Gottschalk

Sie sind hässlich und beschädigen bei der Montage Fenster und Fassaden. Meist gütlich und im Notfall auch per Klage befreit ein Steglitzer Anwalt Häuser von Parabolantennen - mit Erfolg, da der Fortschritt der Technik die Schüsseln überflüssig macht.

Von Fatina Keilani
Nicht ganz auf Augenhöhe. Ursula von der Leyen (rechts) verhandelt für die Regierung, Manuela Schwesig soll die Interessen der SPD durchsetzen.

Regierung und Opposition streiten seit Monaten über die Hartz-IV-Reform. In der Nacht ist die eigentlich entscheidende Runde ohne Entscheidung geblieben. Um was es geht.

Von Cordula Eubel

Als die Grünen vor über zehn Jahren erstmals einen Richter für das Bundesverfassungsgericht vorschlagen durften, sollen sie sich reihenweise Absagen etablierter Professoren eingehandelt haben, erst der gelassene Hamburger Verfassungs- und Völkerrechtler Brun-Otto Bryde war bereit. Grün war eben noch keine Mode-, sondern eine Minderheitenfarbe, eine etwas grelle dazu.

Von Jost Müller-Neuhof

Bundesverfassungsgericht stärkt die Rechte Transsexueller Karlsruhe - Das Bundesverfassungsgericht rügt die Partnerschaftsregelung des Transsexuellengesetzes als zu scharf. Das Gesetz verlangt eine Geschlechtsumwandlung, damit Transsexuelle als Gleichgeschlechtliche eine Lebenspartnerschaft eingehen können – sonst steht ihnen als getrenntgeschlechtlichen Paaren nur die Ehe offen.

Foto: p-a/dpa

Als die Grünen vor über zehn Jahren erstmals einen Richter für das Bundesverfassungsgericht vorschlagen durften, sollen sie sich reihenweise Absagen etablierter Professoren eingehandelt haben, erst der gelassene Hamburger Verfassungs- und Völkerrechtler Brun-Otto Bryde war bereit. Grün war eben noch keine Mode-, sondern eine Minderheitenfarbe, eine etwas grelle dazu.

Von Jost Müller-Neuhof
Foto: dpa

Im Saarland wird eine Entscheidung über die Zukunft des Ministerpräsidenten erwartet

Von Volker Hildisch

Vor dem Treffen des Koalitionsausschusses am Donnerstag hat Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger Eckpunkte für einen neues Gesetz vorgestellt. Die Vorratsdatenspeicherung ist eines der schwarz-gelben Streitthemen. Um was geht es dabei?

Von
  • Jost Müller-Neuhof
  • Antje Sirleschtov

Karlsruhe/Finsterwalde - Das Bundesverfassungsgericht hat den Schutz der Versammlungsfreiheit ausgeweitet und damit einen Entscheidung des Amtsgerichts Bad Liebenwerda aufgehoben. In einzelnen Fällen können Bürger dieses Grundrecht geltend machen, auch wenn sie sich schweigend, unangemeldet und ohne äußerlich erkennbare Absicht zu protestieren an den Ort einer anderen Demonstration begeben, wie eine Gerichtssprecherin zu einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss der Karlsruher Richter sagte.

Es ist nicht leicht, Manager rechtlich zu belangen. Hat ein Manager beispielsweise durch hohes Risiko finanzielle Schäden verursacht, fällt dies unter Misswirtschaft - ein Tatbestand, der für eine Verurteilung nicht ausreicht.

Von Lars von Törne

Dass Klaus Landowsky mit einem Freispruch rechnen kann, hat er unter anderem dem Grundgesetz zu verdanken. Genauer: Artikel 103, Absatz 2 GG, welcher die alte römische Rechtsregel „nulla poena sine lege“ (keine Strafe ohne Gesetz) in die Gegenwart überträgt.

Es gibt Streit um Elternbriefe des Berliner Senats zur Kita-Betreuung. Darf eine Regierung mit den Geldern der Steuerzahler die eigene Arbeit lobend darstellen? Das Verfassungsgericht setzt Grenzen.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Ein Gutachten belegt, dass mit Ausnahme der Grünen alle Landtagsparteien Sonderzahlungen für Vize-Posten und andere Funktionen geleistet haben, die laut einem Karlsruher Urteil aus dem Jahr 2000 nicht verfassungsmäßig sind.

Von Thorsten Metzner

Auch Ex-Bundesverfassungsrichter und Rechnungshof sehen die Zahlung von Zulagen für Vizeposten kritisch. Sie sehen einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz für Abgeordnete.

Von Thorsten Metzner
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