
In einer palästinensischen Umfrage befürworten 82 Prozent der Menschen im Westjordanland und 57 Prozent in Gaza das Hamas-Massaker. Die Unterstützung für die Islamisten insgesamt stieg seitdem stark an.

In einer palästinensischen Umfrage befürworten 82 Prozent der Menschen im Westjordanland und 57 Prozent in Gaza das Hamas-Massaker. Die Unterstützung für die Islamisten insgesamt stieg seitdem stark an.

Gideon Joffe ist Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Nach dem Massaker der islamistischen Hamas an 1200 Juden ist er von SPD-Landeschef Raed Saleh enttäuscht.

Selbst Deutschland unterstützt die Diskussion um EU-Sanktionen gegen radikale Siedler. Deren Angriffe werden in Israel selten strafrechtlich verfolgt – wer sollte also auf die Liste?

Der Sicherheitsexperte Dan Schueftan beriet einst Israels Premier Sharon beim Rückzug aus Gaza. Dass ein weitgehender Abzug aus dem Westjordanland Frieden bringen würde, glaubt er nicht.

Im Schatten des Gaza-Kriegs vertreiben bewaffnete Siedler Beduinen und Palästinenser in der besetzten Westbank. Washington kritisiert Israels Untätigkeit.

Extremistische jüdische Siedler gehen immer wieder mit Gewalt gegen Palästinenser im Westjordanland vor. Nach den USA will nun auch Deutschland Sanktionen.

Durch das Land geht ein Riss. Umso mehr brauchen wir die, die trotz widriger Umstände miteinander reden, Solidarität bekunden und friedlich zusammenleben wollen.

Die USA prangern die Gewalttaten im Westjordanland an. Extremistischen Siedlern und deren Angehörigen soll nun die Einreise verweigert werden.

Bei Meet2respect engagieren sich Imame und Rabbiner in Schulen gemeinsam gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Raed Saleh kam mit fünf Jahren aus Palästina nach Deutschland. Erstmals seit dem 7. Oktober spricht er über den Schmerz, die Opfer und den Riss in der Gesellschaft. Saleh kritisiert Kanzler Scholz scharf.

Am Donnerstagmorgen eröffneten zwei in der Vergangenheit wegen Terrorismus inhaftierte Männer das Feuer an einer Bushaltestelle. Die Hamas bekannte sich und rief zur „Eskalation“ auf.

Während eines Militäreinsatzes in der Terrorhochburg Dschenin soll Israel das örtliche Krankenhaus blockiert haben. Die Palästinenser hatten von zwei toten Jugendlichen berichtet.

Deutschland habe eine historische Verantwortung, Geflüchtete aufzunehmen, sagt Ryyan Alshebl, Bürgermeister von Ostelsheim. Der gebürtige Syrer über Migration und den Nahostkonflikt.

Mehrere aktuelle Umfragen unter der palästinensischen Bevölkerung zeichnen ein düsteres Bild der Zukunft im Nahen Osten. Aber sie enthalten auch überraschend hoffnungsvolle Details.

Erneut kamen israelische Geiseln im Gegenzug für palästinensische Häftlinge frei. Eine Menschenmenge begrüßte die 39 Palästinenser – mit Fahnen der Hamas.

Es herrsche ein Generalverdacht gegen Muslime, sagt Nazih Musharbash – und Palästinenser hätten keinen Raum, um ihre Trauer auszuleben. Aber müssen sie sich auch vom Terror distanzieren?

Die israelische Regierung hatte am Mittwoch eine Vereinbarung mit der Hamas über eine viertägige Feuerpause gebilligt. Israelische Geiseln und palästinensische Gefangene sollen freigelassen werden.

Als Berater des israelischen Geheimdienstes Shin Bet hat Matti Steinberg jahrzehntelang die Hamas beobachtet. Der Kampf gegen die islamistischen Palästinenser lasse sich militärisch nicht gewinnen, sagt er.

Israelische Politiker treiben ein Gesetz voran, das die Verhängung der Todesstrafe gegen Terroristen erleichtern soll. Angehörige der Geiseln sind empört.

Eine Einigung zwischen Israel und der Hamas auf eine Feuerpause rückt offenbar näher. Dutzende Geiseln könnten freikommen. US-Präsident Biden spricht sich für eine Zwei-Staaten-Lösung aus.

Eine Recherche des Magazins „Nature“ zur Situation an Hochschulen in Israel und den Palästinensergebieten offenbart teils schockierende Details. Dort bis vor Kurzem arbeitende deutsche Forschende sind hochgradig besorgt.

Nach Ansicht des türkischen Präsidenten verstößt Israel gegen das Völkerrecht. Es ist nicht das erste Mal, das Erdogan mit seinen Äußerungen polarisiert. Am Freitag ist er zu Gast in Deutschland.

Nach ihrer Reise in den Nahen Osten blickt Bundesaußenministerin Baerbock äußerst pessimistisch auf den Gaza-Krieg. Als einzige Option sieht sie Feuerpausen.

Was muss passieren, damit sich Juden in Deutschland sicher fühlen? Wir müssen Zugewanderte als Verbündete im Kampf gegen Antisemitismus betrachten und brauchen mehr Weitsicht im Nahostkonflikt.

Bei einem Besuch in den Palästinensergebieten kündigt Außenministerin Baerbock weitere Hilfen für die dortige Bevölkerung an. Von Israel fordert sie einen Ausbau der „humanitären Pausen“.

Nach dem Ende des Gaza-Kriegs will Palästinenserpräsident Mahmut Abbas „die volle Verantwortung im Rahmen einer umfassenden politischen Lösung tragen“. Das sagte er der Nachrichtenagentur Wafa. Er meint damit die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates, zu dem neben dem Gazastreifen auch das Westjordanland und Ost-Jerusalem gehören sollen.

Israelische Truppen sind in Gaza-Stadt, schwere Kämpfe werden erwartet. Hunderttausende Flüchtlinge harren im Süden aus. Experten blicken auf die mögliche Zukunft des Gazastreifens nach dem Krieg.

Die Angst vor einer Ausweitung des Krieges im Nahen Osten ist groß. Manche halten sie für eine realistische Gefahr. Drei Experten schätzen die Lage ein.

Für das Auswärtige Amt beobachtet ein Experten-Team die Welt. Sie sind das Frühwarnsystem der Regierung. Sobald sich eine Krise ankündigt, schlägt es Alarm und wird tätig. Wie jetzt im Gaza-Krieg.

Stimmt der Vorwurf, Israel handele in Palästina wie einst die Buren in Südafrika? Es hilft der Blick in die Historie und rechtliche Dimension der Apartheid sowie auf Israels Politik im Westjordanland.

Die israelische Armee meldet militärische Erfolge im Gazastreifen. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete die Situation vor Ort als „Krise der Menschheit“.

Im Westjordanland attackieren radikale Siedler Palästinenser – und die israelische Regierung schaut weg. Zugleich ruft die Hamas ihre Anhänger zu Anschlägen auf.

Sie biss und schlug israelische Soldaten vor laufender Kamera: Ahed Tamimi gilt als Ikone des Widerstands der Palästinenser. Nun soll die 22-Jährige zum Mord an israelischen Siedlern aufgerufen haben.

Ein ARD-Team berichtete über die Gewalt radikaler Siedler im Westjordanland und wurde von israelischen Soldaten gestoppt und bedroht. Bundesregierung und Interessensverband üben scharfe Kritik.

Bei dem Besuch des US-Politikers forderte Abbas auch, mehr Hilfsgüter und Treibstoff in den Küstenstreifen zu lassen. Er warnte zudem vor einer Vertreibung der Palästinenser.

Auf propalästinensischen Kundgebungen fallen viele Slogans, die Israel angreifen. Eine Einordnung.

Die CDU hatte den Erfolg von Präventionsprojekten angezweifelt. SPD-Chef Saleh hingegen will sie stärken und ausbauen. Die Projekte wollen künftig enger zusammenarbeiten.

Über 18.000 Palästinenser aus Gaza haben legal in Israel gearbeitet, hunderte waren während des Hamas-Massakers noch im Land. Diese soll nun zurückgeschickt werden.

Der FDP-Politiker Christoph Hoffmann leitet den Bundestagsausschuss zur Entwicklungspolitik. Der Liberale will diese neu ausrichten – erst recht nach dem 7. Oktober in Israel.

Internet- und Telefonnetze im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge weitgehend zusammengebrochen. Im Süden des Gebietes gebe es aber weiterhin teilweise Empfang.
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