Wenn Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich die Verdoppelung der Asylbewerberzahlen „alarmierend“ nennt, hat das auch mit dem Wahlkampf zu tun. Denn dass sich diffuse Ängste in der Bevölkerung schnell verselbstständigen können, weiß die Politik spätestens seit der Asyldebatte in den 90er Jahren.
Alexander Dobrindt
Matthias Platzeck (SPD), Ministerpräsident: „Ich bin sehr betroffen. Mit Lothar Bisky verlieren wir einen warmherzigen Menschen und engagierten Politiker, der sich sehr um Brandenburg, aber auch um Deutschland und Europaverdient gemacht hat.

Es ist ein Termin, wie er ihn als Innenminister schon zigmal absolviert hat: Dietmar Woidke besucht eine Dienststelle in seinem Zuständigkeitsbereich, lässt sich Räume und Gerätschaften zeigen, stellt interessiert Fragen, hört sich geduldig die vorgebrachten Sorgen an und verspricht baldige Besserung. Diesmal ist die Feuerwehr Potsdam dran, Thema soll der Katastrophenschutz sein.

Der Begriff „Innenminster Zimmermann“ hat sich offenbar tief ins Namensgedächtnis von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück eingefräst. Doch auch andere kämpfen im Wahlkampf mit Versprechern.
Die Doping-Forschung war staatlich geduldet. Die ehemaligen Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher und Wolfgang Schäuble wiesen gegen sie erhobene Vorwürfe zurück.
Amerikaner und Deutsche haben immer noch eine unterschiedliche Sicht auf den Staat. Das hat historische Gründe: Wir praktizieren eine Kultur der Innerlichkeit – dort ist man es gewohnt, dass vieles im Licht der Öffentlichkeit passiert.

Taugt die Ausspähaffäre um die NSA als Thema im Wahlkampf?

Wichtige Informationen werden verschlüsselt, das gilt seit den Zeiten von Julius Cäsar. Es war bisher vor allem eine Kriegslist. Doch die NSA-Affäre drängt diese List nun auch Zivilisten auf.

Er hat keine eigene Feuerwehr, die Stadt besitzt keinen einzigen funktionierenden Löschzug – jetzt sind private im Einsatz.

Auf dem Jomo-Kenyatta-Flughafen in der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist am Mittwoch das Ankunfts- und Abflugterminal für internationale Flüge vollständig ausgebrannt. Erst nach zwei Stunden trafen die ersten Löschzüge ein.

Ein Jahr vor der Landtagswahl bekommt Brandenburg einen neuen Regierungschef. Während die Koalition auf Kontinuität setzt, bleibt die Opposition skeptisch, was die restliche Wahlperiode betrifft.
Peer Steinbrück hat Angela Merkel mangelnde Leidenschaft für Europa vorgeworfen – wegen ihrer DDR-Sozialisation. Wie reagiert die Politik?

Mit Dietmar Woidke bekommt Brandenburg ersten Regierungschef aus der Provinz. Kein SPD-Minister mehr aus der Hauptstadt
Das Bundesinnenministerium hat den Vorwurf der Vertuschung im Zusammenhang mit der Dopingstudie über einen Sprecher „entschieden“ zurückgewiesen. Verschiedene Politiker warfen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vor, er wolle die Rolle seines Ministeriums in der Sache vertuschen.

In der alten Bundesrepublik wurde gedopt wie in der DDR. Dopingforschung wurde sogar mit Steuergeldern betrieben. Der Mythos von der moralischen Überlegenheit des Westens ist ins Wanken geraten.
Der Abschlussbericht einer Forschergruppe belegt jahrzehntelanges Doping in der alten Bundesrepublik.

Bei der Aufarbeitung der Doping-Vergangenheit im Westen Deutschlands sind weitere Details bekannt geworden. Schon in den 70er-Jahren sollen Anabolika an Minderjährige verabreicht worden sein. Die Veröffentlichung der Forschungen wird weiterhin behindert.
Brandenburg, das war Platzeck-Land, stets SPD-regiert. Sein Rückzug verändert alles. Das politische Gefüge wird neu austariert. Aber wie? Was wird mit Dietmar Woidke anders? Welche Konsequenzen hat das für die Landtagswahl in Brandenburg 2014? Eine Analyse.
Nach Platzeck: Mit dem neuen Ministerpräsidenten verändern sich die Koordinaten der Landespolitik.

Es ist nicht das erste Mal, dass dem "Landser" Kriegsverherrlichung vorgeworfen wird. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum setzt sich nun vehement für die Einstellung des Heftes ein. Der Bauer-Verlag verteidigt jedoch sein Heft.
Potsdam - Es wird die Mannschaft, mit der der künftige Regierungschef und SPD-Landesvorsitzende Dietmar Woidke ins Landtagswahljahr 2014 geht. Dann wird sich zeigen, ob sie etwas taugt.

Auf Dietmar Woidke, Brandenburgs designierten Regierungschef und SPD-Vorsitzenden, warten viele Probleme. Nicht nur der Flughafen, der immer teurer wird. Und die Landes-SPD steht vor einer Schicksalswahl.

Auf Brandenburgs designierten Regierungschef warten eine Menge Herausforderungen. Das liegt nicht allein am BER. Denn die Landes-SPD steht vor einer Schicksalswahl.

Es gilt als brandenburgisch-bodenständig. Matthias Platzeck beschreibt ihn als so, wie ein Politiker sein sollte. Er denke, bevor er spreche. Menschennähe müsse man ihm nicht erklären. Dietmar Woidke tritt in große Fußstapfen und wird sich beweisen müssen.
Es gilt als brandenburgisch-bodenständig: Dietmar Woidke soll Platzecks Nachfolger werden
Viele Potsdamer haben vor allem Verständnis für Platzecks Schritt – und wünschen ihm gute Besserung
SPD und NSA: Warum Steinbrück mit Obama nicht Klartext redete

Brandenburgs Ministerpräsident legt aus gesundheitlichen Gründen alle Ämter nieder Nachfolger soll Innenminister Dietmar Woidke werden. Dessen Vereidigung ist für den 28. August geplant - die Flughafengesellschaft sucht offenbar externen Fachmann.

von Schily nicht gelten.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck tritt zurück, sein Nachfolger wird der bisherige Innenminister Dietmar Woidke. Auch seinen Posten als BER-Aufsichtsratschef wird Platzeck niederlegen.

Matthias Platzeck hört nach seinem Schlaganfall auf: Brandenburgs Regierungs- und SPD-Chef wird nach PNN-Informationen zum September als Regierungschef aufhören.

Der Kanzlerkandidat der SPD wird in der NSA-Affäre täglich schriller. Doch seiner Partei nützt das nichts. Denn das Volk hat ein gutes Gedächtnis. Und Merkel? Die freut sich klammheimlich.

Erst Agrarexperte, dann Agrarminister, dann ausgestoßen, dann Fraktionschef, dann Innenminister - und nun: Regierungschef. Dietmar Woidke hat durchgehalten und soll nun das großes Erbe von Manfred Stolpe und Matthias Platzeck antreten und Brandenburg für die SPD halten.

Es war ein kaltblütiges Massaker an mehr als 70 Demonstranten der Muslimbruderschaft: Vier Wochen nach der „Zweiten Revolution“ erweist sich auch die liberale Klasse in Ägypten als unfähig, das Land zu regieren.
Ja wo sind wir denn? Jetzt soll über den Soli – den seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts natürlich nur vorübergehend erhobenen Solidaritätszuschlag – noch nicht einmal mehr geredet werden dürfen.
In Ägypten erweist sich auch die liberale Klasse als unfähig, das Land zu regieren
Ja wo sind wir denn? Jetzt soll über den Soli – den seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts natürlich nur vorübergehend erhobenen Solidaritätszuschlag – noch nicht einmal mehr geredet werden dürfen.
Spitzensport und Job zu vereinbaren, ist für Athleten ein Problem. Nun will die Wirtschaft die Talente stärker fördern.

Snowdens NSA-Enthüllungen wiegen schwer, doch mittlerweile weicht der Schock darüber einer gewissen Mattigkeit. Dabei wurde in diesen Tagen aus Orwells Fiktion "1984" eine erschreckend realistische Vision. Und nicht nur das: Die NSA geht über das, was Orwell seinerzeit niederschrieb, sogar noch einen Schritt hinaus.

In Tunesien ist ein Oppositionspolitiker auf offener Straße getötet worden - mit der gleichen Waffe wie ein Regierungskritiker. Daraufhin wurde ein Generalstreik ausgerufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verurteilte den Mord als feiges Attentat.