
Wegen seines Krisenmanagements beim Stromausfall steht Kai Wegner in der Kritik. Jetzt greifen ihn auch seine Kontrahenten im Wahlkampf deswegen an. Der Regierende steht unter Druck wie nie.

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Im April 2023 wurde Kai Wegner vom Berliner Abgeordnetenhaus zum Regierenden Bürgermeister der Hauptstadt gewählt. Lesen Sie hier alle Nachrichten und Hintergründe über den gebürtigen Spandauer und CDU-Politiker.

Wegen seines Krisenmanagements beim Stromausfall steht Kai Wegner in der Kritik. Jetzt greifen ihn auch seine Kontrahenten im Wahlkampf deswegen an. Der Regierende steht unter Druck wie nie.

Der Stromausfall in Berlin wegen eines Brandanschlags beschäftigt auch das Umland. Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf richten Notunterkünfte ein. Bei der S-Bahn entspannt sich die Lage.

Der Stromausfall im Südwesten Berlins ist ein Katastrophenfall. Kai Wegner hätte sich als Krisenmanager profilieren können. Doch das Gegenteil ist der Fall: Er kommt nicht aus der Defensive.

Das Umland bietet den vom Stromausfall betroffenen Berlinern Hilfe an. Auch die Landeshauptstadt Potsdam steht bereit, sollte mehr Unterstützung benötigt werden.

In einem Bekennerschreiben bezeichnen Linksextreme den Brandanschlag auf Kabel des Kraftwerks Lichterfelde als „Akt der Notwehr“ und „gemeinwohlorientierte Aktion“. Senatschef Wegner spricht von Terrorismus.

Eine staubfreie Umgebung und Plusgrade: Die Arbeiten nach dem Stromausfall sind komplex. Die Sicherheit des Netzes steht zur Debatte. Voller Schutz sei aber „kaum darstellbar“, sagt der Senat.

Etliche Pflegebedürftige im Südwesten Berlins müssen ihr Zuhause verlassen. Einige landeten in einer Notunterkunft. Als der Regierende Bürgermeister vorbeikommt, wird es hitzig. Der Streit im Video.

Während viele europäische Metropolen Tempo 30 ausbauen, geht Berlin einen anderen Weg. Der Grüne-Spitzenkandidat Werner Graf übt scharfe Kritik.

Megastromausfall seit Samstagmorgen in Steglitz-Zehlendorf. Fünf Hochspannungskabel durch beschädigt, Polizei prüft Bekennerschreiben. Nahverkehr eingeschränkt. Alle Entwicklungen im Liveblog.

Das Jahresziel wird wohl verfehlt, aber der Chef des Berliner Einwanderungsamts ist zufrieden. Dabei nehmen auch Klagen gegen das Land zu – wegen langer Wartezeiten.

Berlin startet ins Jahr der Abgeordnetenhauswahl. Noch vor dem Urnengang im Herbst stehen allerdings einige andere bedeutende politische Entscheidungen für die Hauptstadt an.

Der Jahreswechsel verlief in der Hauptstadt nicht ganz so schlimm wie in den Vorjahren. Am Gesamtbild ändert das nichts: Berlin kann sich den Böllerexzess nicht mehr leisten.

Die Berliner Silvesternacht verlief weniger dramatisch als in den Vorjahren, auch weil vorab viel illegales Feuerwerk beschlagnahmt wurde. Doch einzelne Schicksale wiegen schwer. Die vorläufige Bilanz.

Innensenatorin Iris Spranger fordert nach Silvester eine Länderöffnungsklausel im Sprengstoffrecht – und macht Druck auf den Bundesinnenminister. Im Berliner Senat gibt es jedoch unterschiedliche Standpunkte zum Böllerverbot.

Anfang des Jahrtausends wurden aus 23 Berliner Bezirken 12. Wie hat die Bezirksreform die Mentalität und Identität der Berliner 25 Jahre später verändert?

Berlin hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Auf den Straßen staute es sich, ein Senator schmiss hin und ein Mobbing-Fall wurde zum Politikum. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse.

Die Linke hört im Wahlkampf vor der Abgeordnetenhauswahl 2026 von der CDU den Vorwurf der Judenfeindlichkeit. Die Spitzenkandidatin kontert: „Kai Wegner verstärkt die Polarisierung.“

Während in Berlin ein neuer Kanzler die Arbeit aufnimmt, ordnet Trump aus Washington die Welt nach seiner Vorstellung. Und im Nahen Osten droht die Lage endgültig zu eskalieren.

Wie war das noch gleich? Rätseln Sie sich in 55 Fragen durch das vergangene Jahr in der Hauptstadt und gewinnen Sie Gutscheine für Genussmomente!

Berlins Regierender Bürgermeister Wegner setzt in seiner Neujahrsansprache auf Zuversicht. Welche Maßnahmen er 2026 für mehr Sicherheit oder saubere Straßen plant.

Alexanderplatz, Steinmetzkiez, Sonnenallee: Auch zum Jahreswechsel 2025/26 ist das Böllern und Mitführen von Waffen in mehreren Bereichen untersagt. Neu ist eine Verbotszone in Kreuzberg.

Zum Jahreswechsel läuft am Brandenburger Tor einiges anders als zuletzt. Was sich der Regierende Bürgermeister von der neuen Silvesterparty erhofft.

Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp nennt den Zaun am Görlitzer Park „absolut unsinnig“ und kritisiert das Projekt als Steuerverschwendung. Sie plädiert dafür, den Park nachts nicht zu verschließen.

Der Bund hat den Ländern für 2026 mehr Freiraum zugesichert. Berlins Innensenatorin setzt auf eine Neuregelung im neuen Jahr.

In der vergangenen Woche zeigte sich Frank Zander barmherzig, Ski Aggu erschöpft und die Frau von der Coldplay-Kiss-Cam verletzt. Die Kinder von Macaulay Culkin stehen derweil auf dem Schlauch.

Berlins Regierende Bürgermeister Wegner schickt in den sozialen Medien einen Weihnachtsgruß. Besonders hebt er das Engagement freiwilliger Helfer hervor – „bei all unserer Unterschiedlichkeit“.

Zwei der wesentlichen Meilensteine für die Reform der Berliner Verwaltung sollten bis Jahresende vorliegen. Wann sie in Kraft treten, ist derzeit unklar.

Illegale Kugelbomben, Angriffe auf Einsatzkräfte, brennende Wohnungen: Alle Jahre wieder ist der Jahreswechsel in Berlin auch von Gewalt geprägt. Wie Kai Wegner auf die kommende Silvesternacht blickt.

Neun Jahre nach dem Terroranschlag an der Gedächtniskirche in Berlin wurde am Abend der Opfer gedacht. Auf dem laufenden Weihnachtsmarkt war es zeitweise still, Lichter wurden abgeschaltet.

„Ich habe eine neue Tradition begonnen“: Warum Kai Wegner sich gerade an Weihnachten für die einfache Küche entscheidet – und was er von Geschenken hält.

Kostentreiber des neuen Doppelhaushalts sind unter anderem Personalausgaben und Sozialleistungen. Die Opposition spricht von Planlosigkeit – die Debatte gerät zum Wahlkampfauftakt.

Durch die Sanierung des Rathauses Köpenick musste das Bürgeramt ausziehen. Der Interimsstandort Adlershof bleibt jetzt dauerhaft erhalten. Für die Altstadt Köpenick eröffnet sich eine Chance.

Einen Abschnitt der Dorotheenstraße nahe des Reichstags soll nach der israelischen Holocaust-Gedenkstätte benannt werden. Der Regierende Bürgermeister sieht darin ein starkes Zeichen.

Berlins Sinnsuche hat sich 2025 verschärft: Ideen wie Olympia und Expo erlahmen, nur die Mieten steigen stetig. Immerhin die Infrastruktur wird repariert. Die Stadt bleibt eine Baustelle.

Noch immer ringen CDU und SPD um eine Einigung für das Anwohnerparken in Berlin. Einigen Ideen der CDU erteilt die SPD nun jedoch eine Absage.

Namen, Glockenläuten, Schweigen – neun Jahre nach dem tödlichen Angriff an der Gedächtniskirche wird wieder an die Opfer erinnert.

In Berlin nimmt Obdachlosigkeit zu. Ein „Haus der Hilfe“ soll Betroffenen mehr als nur ein Dach bieten, so die Idee des Regierenden Bürgermeisters. Doch das Problem ist vielschichtig.

Sport, Politik, Kultur und sogar Kirche: Berlins Olympia‑Kuratorium steht. Das Gremium vereint dabei erstaunlich unterschiedliche Perspektiven auf die Bewerbung.

„Decolonizing Christmas“ ist der provokante Titel einer Berliner Veranstaltung. Nach einer kritischen Berichterstattung schaltet sich Kai Wegner ein. Dafür erntet er wiederum Kritik – auch von den Grünen.

Das ehemalige Bürogebäude im Berliner Südwesten war schon bei Baubeginn ein Skandalobjekt: Welche Zukunft könnte das Hausskelett haben? Dieses Hochhaus-Planspiel zeigt, was geht.
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