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Wie ein Magier oder Zen-Meister - mit denen er gerne verglichen wird - sieht der Künstler Andy Goldsworthy nicht aus. Eher wirkt der 1956 geborene Brite, der seine Jugend in einer Stadtrandsiedlung bei Leeds verbrachte, als käme er vom Dorf - rustikal und vielleicht ein bisschen schüchtern.

Erfolgreiche Lobbyarbeit ist ein leises Geschäft. Statt medienwirksamem Getöse spinnen die Lobbyisten ihre kunstvollen Fäden lieber im Stillen, um ihre Klientel bei politischen Entscheidungen zu vertreten.

Der Galerist Heinz Holtmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Galerien, übernimmt übergangsweise den Vorsitz des Zentralarchivs des Internationalen Kunsthandels. Dieser Schritt wurde notwendig, nachdem der bisherige ehrenamtliche Vorsitzende Bogislav von Wenzel wegen "interner Unstimmigkeiten" nach fünf Jahren im Amt überraschend seinen Rücktritt erklärt habe.

Er schoss schneller als sein Schatten und kaute stets auf einem Grashalm herum - Lucky Luke. Dessen Erfinder, der belgische Comic-Zeichner Maurice de Bevere starb, am vergangenen Montag im Alter von 77 Jahren in Brüssel, wie jetzt bekannt wurde.

"Heimatklänge" mit dem Shrine Synchro System und Tony AllenZwischenzeitlich musste man ja bangen, ob die "Heimatklänge 2001" überhaupt stattfinden würden, schließlich schien durch vitales musikalisches Treiben die plastinierte Grabesruhe der "Körperwelten" bedroht. Inzwischen laufen sie denn aber doch, und wie man hört, zur großen Begeisterung des Publikums.

Der Autor und Regisseur Henning Rühle schreitet zu einem dramatischen Befreiungsakt: Die kitschbeladene "Geierwally" aus Almdudel- und Schuhplattler-Sphären zu lösen, lautet sein erklärtes Ziel. In Rühles Einpersonenstück nach dem Roman der Wilhelmine von Hillern schaut die Bauerntochter also tief in eigene seelische Abgründe statt auf die grüne Alm.

Kurz nach 12 Uhr mittags: Bundeskanzler Schröder betritt gerade den G-8-Tagungsort. Draußen ziehen die Sicherheitskräfte in Genua erstmals ihre Tränengasmasken auf.

Dem Motto "Verwandte, blau" gemäß, lotet die amerikanische Performerin Crosby McCloy in ihrem neuen Stück das skurrile Potenzial der gemeinen Familie aus: Ihr Personenkreis reicht vom pubertierenden Voyeur im Damen-Wandschrank über die urplötzlich zur Mutter ihrer neuen Stiefschwester mutierende Tochter bis zum Ehegatten, der an der Zwangsvorstellung laboriert, seine Angetraute könnte ihn jeden Moment ermorden. Unter der Regie von Stina K.

Die zweite Ausstellung in den neuen Räumen der Galerie Barbara Weiss widmet sich drei Künstlern, deren Arbeiten unterschiedliche Aggregatzustände von Sprache als künstlerischem Ausdrucksmittel ausloten. Die Installation "Double Date" (40 000 Mark) von John Miller ist Namenspatron und Mittelpunkt der Ausstellung, um den die Arbeiten von Dan Graham und Ken Lum wie Satelliten kreisen.

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