Nach längerer Pause ist die zum Duo geschrumpfte lonely husBand "widada". Und wida daddeln die musikalischen Komödianten gekonnt in diversen Pop-Gefilden herum.
Alle Artikel in „Kultur“ vom 06.10.2001
Günter Grass hat die Künstler zur Einmischung und zu einem "permanenten und vernehmbaren Nachdenken" über die Terroranschläge vom 11. September aufgerufen.
Herr Hansa, der vitale Konzernchef, geht ein paar schnelle Schritte nach rechts, dann bricht er plötzlich zusammen. Eben noch hatte er höhnisch über den jungen Rivalen gelacht.
Der Auftakt klingt wie ein Kinderreigen, kleine Hände, die einander greifen und einen Kreis bilden, der tanzt. Der Song heißt "Lemonade", und genau so süßlich wirkt er auch.
Manche Menschen finden es voll, wenn sie am Samstag mittag über den Tauentzien gehen, vergeblich versuchen, einen Fuß auf die Erde zu kriegen, und doch immer nur auf den Zehen des nächsten Passanten landen. Dabei ist das Menschengedränge dort nichts gegen das, was man auf sonntagmorgendlichen Kulturveranstaltungen erlebt.
Ein Penthouse von 300 Quadratmetern Größe mit einem Panorama-Rundblick für 1,2 Millionen Dollar: Kein Schnäppchen, aber doch erstaunlich günstig. Grund dafür könnte die lichte Höhe und die strategische Lage sein.
Die Viola war lange ein Instrument im Schatten. "Wofern das ganze Accompagnement nicht mangelhaft seyn soll", fordert Johann Joachim Quantz, der Flötenlehrer des Kronprinzen Friedrich von Preußen, müsse ein Bratschist ebenso geschickt sein "als ein zweyter Violinist".
Die Auszeichnung kam in letzter Minute: Gerade ist Aribert Reimanns neue Oper "Bernarda Albas Haus" von Deutschlands Musikkritikern zur "Uraufführung des Jahres" gewählt worden, und gerade mal eine einzige Vorstellung bleibt noch, das prämierte Opus an der Komischen Oper zu sehen. Dann wandern die Stühle, die dem Bühnenbild der Harry-Kupfer-Inszenierung das spanische Kolorit geben, zurück an die koproduzierende Bayerische Staatsoper und Reimanns Vertonung des klassischen Lorca-Stoffes wird zu einem Stück Berliner Musikgeschichte.
Das Team, das jüngst die New Yorker "Peanuts"-Inszenierung nach Berlin verpflanzte, hat auch den guten alten "Räuber Hotzenplotz" als Musical für Kinder ab 5 Jahren aufbereitet: Der Missetäter mit den sieben Messern erdreistet sich nicht nur, Omas Kaffemühle zu rauben - als Kasperl und Seppel seine Behausung ausfindig machen, kassiert er die kleinen Helden auch gleich ein. Einer wird zum Höhlenputzen gezwungen, der andere an einen Zauberer namens Zwackelmann verkauft .
Wenn sie sich doch nur geprügelt hätten. Dann hätte man gebannt auf die gezirkelte Kampf-Choreografie der zwei durchtrainierten Männer starren, sich an ihren muskulösen Körpern freuen und ein wenig verwundert über sich selbst sein können.
Es war kein Zufall. Auch kein Masterplan.
"Die Fünfte ist ein verfluchtes Werk. Niemand kapiert sie", soll Gustav Mahler in purer Verzweiflung ausgerufen haben.
Hätte ich Zug nie verlassen, hätte ich eine gewaltige Reise gemacht: vom Mittelalter in die amerikanische Zeit. Aufgewachsen bin ich in einer kleinen Stadt am See, an Fronleichnam zogen wir mit dem Allerheiligsten durch die Gassen, in der Osternacht besangen wir das Lumen Christi, und drohten dunkle Regenwolken die Saat zu vernichten, wankten Wetterprozessionen mit Kreuzen und Fahnen vor die Stadt hinaus, singend und betend.
Endlich wird auch mal auf der Bühne getestet, wie wasserfest (weibliche) Masken sind. Die Choreografin Barbora Kryslová folgt in ihrer Produktion "Weiber!