
Viele Jahre wurde in Berlin-Spandau diskutiert, jetzt ist die Entscheidung gefallen. Das Hans-Carossa-Gymnasium benennt sich im Sommer 2026 um und ehrt so eine große Berlinerin.

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Berlin im Wandel der Zeit: Wir erzählen Geschichten zur Stadthistorie nicht nur an Jahrestagen und suchen nach weiteren, unentdeckten Seiten der Hauptstadt.

Viele Jahre wurde in Berlin-Spandau diskutiert, jetzt ist die Entscheidung gefallen. Das Hans-Carossa-Gymnasium benennt sich im Sommer 2026 um und ehrt so eine große Berlinerin.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz wehrt Rückgabeforderungen ab. Aber seit Eröffnung des Grand Egyptian Museum mehren sich die Stimmen, dass sich Nofretete unrechtmäßig in Berlin befindet und nach Kairo gehört.

Anlässlich des Jahrestages des Todes der Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht kommen alljährlich Tausende zur Gedenkdemo. Zuletzt gab es immer wieder Ausschreitungen.

Das Leipziger Grassimuseum erforscht mit der Ausstellung „Formen der Anpassung“ das Kunsthandwerk der Nationalsozialisten. Vieles daran wirkt überraschend modern.

Zuchtsauen aus Pappe, russische Balalaikas, Bio-Ministerinnen: Mit der Grünen Woche lässt sich studieren, wie Berlin und die Welt sich in einhundert Jahren verändert haben.

Die KPM enthüllt eine ungewöhnliche Lampenserie aus historischen Porzellanfiguren. Wegen des Stromausfalls leuchtet allerdings bisher nur ein spektakuläres Unikat am Ku’damm.

Kein anderer Schriftsteller hat sich nach dem Krieg so intensiv mit den öffentlichen Verkehrsbetrieben in Berlin auseinandergesetzt wie Uwe Johnson. Das hatte auch mit seiner eigenen Fluchtgeschichte zu tun.

Kraniche am „Kutschi“, Currywurst in der Senator Lounge und eine wilde Lufthansa-Party 1990: Ein kleiner Berlin-Rückblick zum Konzernjubiläum. Aber was bleibt am Ende in TXL?

1961 schrieb Elisabeth Schwarzhaupt als erste Frau in einem Adenauer-Kabinett Geschichte. In der Nazi-Zeit ging sie in den Widerstand. Eine Würdigung einer vielfachen Pionierin.

Der Grafiker Manfred Butzmann kämpfte in der DDR als künstlerische „Ein-Mann-Bürgerbewegung“ mit Humor gegen Ignoranz und Enge. Nun ist er in seinem Geburtsort Potsdam verstorben.

Der vergangene Woche verstorbene Kulturmanager hatte eine Vision. Daran sollte man sich gerade erinnern, wenn Kultur mal wieder nur als nette Dreingabe betrachtet wird.

Gründungsdirektor des Jüdischen Museums, Berater von John F. Kennedy, Finanzminister von Jimmy Carter: An diesem Samstag wird der Weltbürger W. Michael Blumenthal 100 Jahre alt.

Anfang des Jahrtausends wurden aus 23 Berliner Bezirken 12. Wie hat die Bezirksreform die Mentalität und Identität der Berliner 25 Jahre später verändert?

Erst zweimal in der Geschichte der Liga gab es Punktspiele an Silvester. Das bislang letzte fand am 31. Dezember 1965 im Olympiastadion statt – im ganz kleinen Rahmen.

Vor 200 Jahren wurde James Hobrecht geboren. Seine Stadtplanung aus dem Jahr 1862 überstand Kriege, die DDR und den Autowahn der Nachkriegsjahrzehnte bis heute. Hobrechts Vorbild: Paris.

Am 1. Januar 2001 wurde die größte Verwaltungsreform der Berliner Nachkriegsgeschichte wirksam – ein Kraftakt, der die Hauptstadt bis heute prägt. Erinnern Sie sich noch an die Zeit und Einzelheiten?

Ulrich Becher erzählt in seinem Buch „Männer machen Fehler“ vom Berliner Nachtleben der Weimarer Republik. 1933 musste er emigrieren. Nun kommen seine Geschichten wieder heraus - und sind eine Entdeckung.

Jede Woche stellen wir Routen vor, mit denen sich 10.000 Schritte pro Tag einfach erreichen lassen. Dieses Mal geht es durch Friedrichshain, das längst nicht mehr das ist, was es mal war.

In ihrem neuen Erzählband „Luft zum Leben“ wandert die 1940 in Berlin geborene Schriftstellerin Helga Schubert durch ihre Biografie, die voller Brüche und Übergänge war.

Als sie 2002 starb, warf die Trauergemeinde 1000 rote Rosen in das Ehrengrab auf dem Friedhof Berlin-Zehlendorf. Hildegard Knef war in Deutschland wie den USA ein Star und ist bis heute eine Kultfigur.

René Koch war der Visagist und Vertrauter von Hildegard Knef. Zum 100. Geburtstag der Knef spricht er über Schlagfertigkeit, Begegnungen im KaDeWe – und ihre Vorliebe für buschige Kunstwimpern.

Die auf Quotenerfolge abonnierte Autorin Annette Hess spinnt ihre vor zehn Jahren gestartete „Ku’damm“-Reihe weiter. Diesmal im Zeitkolorit der Berliner Drogen- und Disco-Siebziger.

Klaus Zapf gründete eines der größten deutschen Umzugsunternehmen. Im Interview sprechen seine Wegbegleiter darüber, warum er Flaschen sammelte und wie sich der Wohnungsmarkt in Berlin entwickelt hat.

In den 1980er Jahren gründete sie die Gruppe Odious mit, ihre Stahlarbeiten wurden in großen Ausstellungen gezeigt. Nun ist Gisela von Bruchhausen mit 85 Jahren gestorben.

Ein Flohmarktfund mit Bildern eines Massakers ist der Ausgangspunkt des neuen Projekts der preisgekrönten Autorin und Illustratorin Nora Krug. Jetzt hat sie dafür in Deutschland und Polen recherchiert.

Marion Ackermann ist Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und sieht Museen als „letzte Lagerfeuer der Gesellschaft“. Sie fordert mehr Offenheit. Vorbilder gebe es bereits.

„Maria lactans“ sagen die Kunsthistoriker dazu. Maria stillt den Jesusknaben in aller Öffentlichkeit, in Kirchen und Museen. Ein weihnachtlicher Madonnen-Rundgang durchs Museum.

Ein Charlottenburger Händler beherbergt zu Weihnachten eine riesige Zahl antiker Holzfiguren. Hier erzählt er die Geschichte zu seiner erstaunlichen Nussknacker-Sammlung.

Die Olympischen Spiele 1936 waren nichts weiter als Nazi-Propaganda. So wurde es lange erzählt. Inzwischen aber gibt es auch eine andere, differenziertere Sichtweise darauf.

Die Oper in Neukölln lädt das Wolfgang-Böhmer-Musical „Der zweite Kirschgarten“ als Familiendrama mit Kolonialgeschichte und neurechtem Gefasel auf. Lohnt sich ein Besuch?

Die Komische Oper will das „heitere Musiktheater“ aus DDR-Zeiten dem Vergessen entreißen. Bei „In Frisco ist der Teufel los“ von Guido Masanetz klappt das jetzt ganz hervorragend.

Frankreich gilt als Wiege des Kinos – doch schon zuvor begeisterten zwei Brüder in Berlin ihr Publikum. Wer erfand das Kino wirklich? Die Antwort ist komplexer, als es der Mythos vermuten lässt.

Der kleine Kiosk steht seit über einem Jahr ungenutzt auf der Zehlendorfer Dorfaue. Im neuen Jahr soll wieder Leben einziehen: Was genau geplant ist.

Dieses „German Jewsical“ ist eine echte „East Side Story“: Die Ost-Berliner Künstlerdynastien Langhoff und Brasch entsenden zwei ihrer jüngsten Vertreter zu einem wilden Ritt durch eine exemplarische jüdische Familiengeschichte.

Einen Abschnitt der Dorotheenstraße nahe des Reichstags soll nach der israelischen Holocaust-Gedenkstätte benannt werden. Der Regierende Bürgermeister sieht darin ein starkes Zeichen.

Unsere Leserin und unser Leser schreiben über die „Demontage der Erinnerung“ in der alten Mitte Berlins. Der Fernsehturm sei „verheerend falsch platziert“. Und wie sehen Sie’s?

Rosa von Praunheim benutzte das Wort „schwul“ mit Stolz, als es in der BRD noch verpönt war. Der Filmemacher stieß die Mehrheitsgesellschaft gern vor den Kopf. Dafür kann man ihm nicht genug danken.

Wäre die Schwulenbewegung ohne ihn da, wo sie heute ist? Rosa von Praunheim, Filmemacher, Künstler und Vorreiter der queeren Community, ist am Mittwoch mit 83 Jahren in Berlin gestorben.

Der Regisseur, Autor und Schwulenaktivist Rosa von Praunheim ist im Alter von 83 Jahren in Berlin gestorben. Erst vor wenigen Tagen hatte er seinen langjährigen Lebensgefährten Oliver Sechting geheiratet.

„36 brennt, 61 pennt“: Als Hippie beschimpft, erkämpfte sich Wolfgang Krolow einen Stammplatz in der Punkkneipe eines besetzten Hauses und durfte schließlich die Besetzer ablichten. Ein Blick in die 1970er und 80er Jahre eines bewegten Stadtteils.
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