
Insgesamt steigt der Anteil Ostdeutscher in Führungspositionen leicht. Doch bei einem Blick auf einzelne Bereiche relativiert sich das Bild. Und: Vor allem zur Leitungsebene fehlt ihnen oft der Zugang.

Insgesamt steigt der Anteil Ostdeutscher in Führungspositionen leicht. Doch bei einem Blick auf einzelne Bereiche relativiert sich das Bild. Und: Vor allem zur Leitungsebene fehlt ihnen oft der Zugang.

Der parteilose Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien wagt eine weitreichende Prognose – und begründet sie. Bei der Kulturförderung plant er offenbar eine Art Antisemitismus-Klausel.

Soziale Organisationen warnen schon lang, die Bundeswehr könne ihnen die Freiwilligen wegnehmen. Ein Pflichthinweis im Wehrdienst-Fragebogen auf die Freiwilligendienste lässt das Rote Kreuz nun von mehr Personal träumen.

Fast die Hälfte der Bundesbürger ist gänzlich gegen das Ende von Verbrenner-Autos, ein weiteres Fünftel zumindest für die Verschiebung. Kategorisch gegen Klimaschutz sind die Deutschen aber nicht.

Der Bund sei nicht mehr in der Lage, seine Kernaufgaben dauerhaft aus den Einnahmen zu finanzieren. Durch die Zinsen seien gravierende Folgen zu erwarten, so die Kritik des Kontrollorgans.

Flächendeckende Maßnahmen seien längst nicht mehr gerechtfertigt, sagt Grötsch. Die Beamten seien längst an der Belastungsgrenze. Andere Aufgaben würden vernachlässigt, rügt der SPD-Politiker.

Auch wenn es Gerichtsentscheidungen gegen die Regierung gab, hält Dobrindt seinen Migrationskurs weiter für richtig. Damit wolle er auch verhindern, dass das Land sich auf einen politischen Kipppunkt zubewegt.

Die Holding MediaForEurope (MFE) der Berlusconi-Familie hat ProSiebenSat.1 übernommen. Die Bundesregierung ist besorgt. Wie unabhängig wird der Sender bleiben? Unsere Experten geben Antworten.

Der Bundestag verabschiedet den Haushalt für das laufende Jahr. Die vorgesehene Neuverschuldung liegt bei mehr als 143 Milliarden Euro – das ist die zweithöchste Summe in der Geschichte der Bundesrepublik.

Macron steht innenpolitisch vor einem Scherbenhaufen. Ein Sieg der extremen Rechten bei der nächsten Präsidentenwahl: nicht ausgeschlossen. Experte Jacob Ross fordert deshalb ein Umdenken in der deutschen Politik.

In der nächsten Woche wollen einflussreiche Nationen vor den UN Palästina formal anerkennen. Einem Bericht zufolge will Großbritannien dies bereits zuvor tun. Trump dürfte nicht erfreut sein.

Angesichts der hohen Neuverschuldung der Bundesregierung schlägt der Rechnungshof Alarm. Vor allem warnt er davor, finanziell mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung zu kalkulieren.

Die EU-Kommission schlägt Sanktionen gegen Israel vor, darunter eine teilweise Aussetzung des Handelsabkommens und Strafmaßnahmen gegen Minister. Ziel ist es, den Druck auf Israels Regierung zu erhöhen.

Im Bundestag präsentiert sich Friedrich Merz als Reformkanzler und erklärt, die Zukunft des Landes stehe auf dem Spiel. Die Attacken der Oppositionsführerin ignoriert er diesmal.

Am Mittwochvormittag fand im Bundestag die Generaldebatte über den Etat des Kanzleramts statt. Merz nutzte sie, um die geplanten Reformen zu präsentieren – die Opposition für scharfe Angriffe auf die Regierung.

Lange wurde gespannt auf den Energiewende-Monitoringbericht gewartet, jetzt ist er da. Doch was drin steht und was die Wirtschaftsministerin daraus macht, klafft teils auseinander.

Am Dienstagabend haben Aktivisten vor einem Gebäude der Bundesregierung Plakate ausgerollt und den Boden mit schwarzer Farbe beschmiert. Fünf Personen wurden festgenommen, der Staatsschutz ermittelt.

Einst war Frank-Walter Steinmeier Architekt von Schröders Agenda 2010. Ungewohnt deutlich fordert der Bundespräsident die Koalition zu Reformen auf.

Trotz internationaler Appelle rückt Israels Armee in Gaza-Stadt ein. Außenpolitiker von Union und SPD warnen vor den Folgen. Bei möglichen Sanktionen herrscht Uneinigkeit.

„Es ächzt im System“, sagt Bundespräsident Steinmeier. Er fordert Schwarz-Rot auf, den „Sozialstaat zukunftsfähig zu machen“. Die CDU begrüßt den Appell des Staatsoberhauptes.

Die Linke wollte wissen, wie viele fremde Soldaten in Deutschland stationiert sind. Das Verteidigungsministerium sagt, man wisse es nicht – fragt aber auch nicht danach.

Die Bundesregierung will weitere Gespräche mit den Taliban führen. Unklar ist, ob diese auch in der afghanischen Hauptstadt Kabul stattfinden sollen.

Weltweit gehen Staaten ganz unterschiedlich mit der Herausforderung des demografischen Wandels für ihre Alterssicherungssysteme um. Ein Blick auf die vier interessantesten Beispiele.

Er hat langjährige Erfahrung im Kampf gegen den Terrorismus. Als Verfassungsschutz-Chef erwartet den in der Türkei geborenen Sinan Selen auch die Auseinandersetzung mit der AfD.

CDU und SPD haben bei den Kommunalwahlen in NRW nur leicht an Stimmen verloren. Die Bedeutung einzelner Themen unterschied sich je nach Parteien-Präferenz sehr. Die Analyse.

Seit Thomas Haldenwang das Amt 2024 ruhen ließ, ist die Spitze des Verfassungsschutzes vakant. Selen ist bislang Vize-Chef der Behörde.

Der neue polnische Präsident Nawrocki hat mehrmals Reparationszahlungen von Deutschland gefordert. Am Dienstag reist er zum Antrittsbesuch nach Berlin. Dort gibt es nun einen Alternativvorschlag.

Das Signal aus Nordrhein-Westfalen, wo die AfD Erfolge feiert, ist klar: Schwarz-Rot muss nun Entscheidungen treffen, Zumutungen wagen. Deutschland braucht weder Kommissionen noch Gipfel, sondern Reformen.

Mit guter Regierungsarbeit will Schwarz-Rot die AfD zurückdrängen. Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen hat das nicht geklappt. Umso mehr fordert man in der Union nun Reformen.

Die Regierung will mehr Menschen zurück an den Hindukusch schicken. Wie das geschehen soll, ist unklar. Der Innenminister sagt, dazu gebe es Gespräche auf „technischer Ebene“ mit den Machthabern.

Anwaltskosten und Vergleiche im Streit um die Deals des damaligen Gesundheitsministers kommen Deutschland steuer zu stehen. Und die Kosten dürften weiter steigen. Viele Verfahren sind noch offen.

Am Sonntag dürfen 13 Millionen Menschen in NRW ihre Räte und (Ober-)Bürgermeister wählen. Es ist der erste Stimmungstest für Schwarz-Rot. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Bei der Bundestagswahl erlebte die FDP eine herbe Pleite. Parteichef Dürr will sie daher inhaltlich neu ausrichten. Dabei will er „schonungslos ehrlich sein“.

Die Deutsche Bahn will wohl die Preise erhöhen und mit Fernzügen weniger touristische Ziele und kleinere Städte anfahren. Politiker und Fahrgastvertreter fordern stattdessen grundlegende Reformen.

Reinhard Schramm ist Sozialdemokrat und erwog, die SPD zu verlassen – wegen deren Israel-Politik. Er erhielt einen persönlicher Brief von Fraktionschef Miersch. Porträt eines hadernden Genossen.

Allein bei der Verkehrsinfrastruktur verschaffe sich Schwarz-Rot einen Spielraum von zehn Milliarden Euro, heißt es in einer IW-Studie. Das Geld müsse die Koalition nicht an anderer Stelle einsparen.

Es gibt die Sorge, der neue Wehrdienst könnte so attraktiv sein, dass der Konkurrenz im sozialen Bereich oder dem Technischen Hilfswerk die Freiwilligen ausgehen. Nun reagieren CDU und CSU.

Die Aufnahme afghanischer Ortskräfte ist eine freie politische Entscheidung – es gibt weder eine gesetzliche noch eine moralische Verpflichtung dazu.

Kanzler Merz hat das Eindringen russischer Drohnen in den Nato-Luftraum als „ernsthafte Gefährdung des Friedens in ganz Europa“ bezeichnet. Jetzt verschärft die Regierung ihren Protest.

Knut Abraham wünscht sich, dass die Grenzkontrollen die Viadrina nicht zerstören. „Der Normalzustand ist, dass die Grenzen offen sind.“ Wichtig ist ihm aber auch ein „Rückbau von Nordstream in unseren Köpfen“.
öffnet in neuem Tab oder Fenster