
Heizungsgesetz und Kindergrundsicherung: Mehrheit der Bürger sieht Schuld an Ampel-Streit bei Grünen
Habeck und Baerbock würden am ehesten Streit vom Zaun brechen, finden 40 Prozent der Befragten. 23 Prozent sehen die FDP in der Hauptverantwortung.

Habeck und Baerbock würden am ehesten Streit vom Zaun brechen, finden 40 Prozent der Befragten. 23 Prozent sehen die FDP in der Hauptverantwortung.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will handeln. Um die Wirtschaft durch mehr Investitionen in Schwung zu bringen, müsse Deutschland Bürokratie abbauen.

Formal gilt Habeck als der starke Mann bei den Grünen. Doch Machtfragen machen dem Realo zu schaffen. Anders als Lindner und Scholz ist er in seiner Partei nicht unangefochten.

Vier Studios aus Berlin wecken mit ihren Projekten große Erwartungen in die Hauptstadt als Standort für innovative Spielekultur. Doch sie teilen ein großes Problem, das nur die Politik lösen kann.

Beim Industriestrompreis positionieren sich die SPD-Abgeordneten anders als Olaf Scholz. Für diesen Beweis sozialdemokratischer Eigenständigkeit war es höchste Zeit.

Der Streit um das Wachstumschancengesetz sei ärgerlich, weil die Koalition eigentlich ständig wichtige Dinge beschließe. „Wir versauen es uns permanent selbst“, so der Vizekanzler.

Der Wirtschaftsminister will deutsches Know-how besser vor Pekings Zugriff schützen. Beistand kommt aus der Ampel und der Opposition, Kritik aus der Wirtschaft.

Deutschland ist der fünftgrößte Markt für Computerspiele und hat mit der Gamescom die wichtigste Fachmesse der Welt. Doch die Branche fürchtet, den Anschluss zu verlieren.

Seit Monaten trommelt der Wirtschaftsminister für einen Industriestrompreis, doch bislang blockieren Olaf Scholz und die FDP. Wir beantworten die wichtigsten Fragen dazu.

Lisa Paus hat aus Sicht vieler linker Grüne das Richtige getan, als sie Christian Lindners Wachstumschancengesetz blockierte. Eine größere Wählerschaft wird die Partei so aber nicht ansprechen.

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung kann den Experten zufolge selbst bei vollständiger Umsetzung nicht halten, was es verspricht. Der Bundeswirtschaftsminister aber betont die angebliche Leistung der Ampel.

Zu viel Klimaschutz führe in die Deindustrialisierung, warnen einige. Dabei müssen Firmen viel schneller dekarbonisieren – oder Platz für neue Ideen machen.

Grünen-Chefin Ricarda Lang hat vorgeschlagen, mit einem Kniff mehr Investitionen mit Staatsgeld trotz Schuldenbremse zu ermöglichen. Der liberale Koalitionspartner will das nicht.

Die Golfstaaten gewinnen als geostrategische Partner zunehmend an Bedeutung. Ihr Selbstbewusstsein stellt den Westen vor Probleme. Ein Vorwurf lautet: Doppelmoral.

Chinesische Hersteller dominieren die europäische Solarindustrie. Nun wollen drei deutsche Firmen in eine eigene Produktion investieren – wenn der Bund den Großteil der Kosten übernimmt.

Robert Habeck war einmal der Star seiner Grünen. Doch der von Familienministerin Paus ausgelöste Eklat in der Ampel düpiert den Wirtschaftsminister. Was bedeutet das für das Machtgefüge der Partei?

Einst verstanden sich SPD und Grüne als natürliche Partner. Zur Beginn der Ampel lag diese Stimmung in der Luft. Inzwischen blickt die SPD mit Ärger und Frust auf den Koalitionspartner.

Die Familienministerin der Grünen hat die Kindergrundsicherung an das Wachstumschancengesetz gekoppelt. Das öffentliche Echo ist verheerend. Die prominenten Köpfe in ihrer Partei schweigen.

Die Ampel hat sich vor der Sommerpause in die Hand versprochen, künftig geräuschärmer zu regieren. Der Streit um das Wachstumschancengesetz zeigt: Das wird schwer.

Massage im Justizministerium, im Verkehrsministerium einen Autocrash simulieren und Zocken im Wirtschaftsministerium: Lindner, Habeck und Scholz öffnen am Wochenende ihre Türen.

Das Kabinett wollte heute über Steuererleichterungen für Unternehmen entscheiden. Familienministerin Paus stellt sich jedoch gegen die Pläne. Aus der FDP gibt es Kritik, Parteivize Kubicki wirft ihr „kindisches Verhalten“ vor.

Die Ampel ringt bis zur letzten Minute um ihr nächstes Steuer- und Förderpaket. Wirtschaftsforscher sehen darin richtige Signale - aber auch nur einen ersten Schritt.

Die Lebenserwartung steigt, gleichzeitig nimmt die Zahl der Beitragszahler immer weiter ab. Die Regierung ringt um die Reform der Rente. Das ist auch dringend notwendig, sagen Experten.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist mau. Nun plant die Bundesregierung gleich zwei Gesetze, um dem zu begegnen. Doch mit einer Stimme spricht die Koalition nicht.

Deutschlands Wirtschaft schwächelt, bislang aber hat die Regierung kein einheitliches Konzept dagegen. Das kritisiert die Top-Ökonomin Veronika Grimm.

Deutschland ist auf dem besten Weg, wieder zum „kranken Mann Europas“ zu werden. Und der grüne Wirtschaftsminister hat darauf keine Antworten.

Robert Habecks Wirtschaftsministerium will einen „Praxis-Check“ entwickelt haben, um unnötige Bürokratie zu identifizieren. Für Photovoltaikanlagen sei dieser bereits durchgeführt.

Die Ökonomin wirft der Politik vor, die Wahrheit zu verschweigen. Das Land stehe vor großen Aufgaben. Doch Deutschland drohe wieder zum kranken Mann Europas zu werden.

Lange galten die Grünen als polizeikritisch, doch inzwischen möchte die Partei ihr innenpolitisches Profil schärfen. Die Kandidatur von Jan Wulff ist dafür ein Schlüssel.

Geht es nach Wirtschaftsminister Robert Habeck, sollen größere und leistungsfähigere Balkonkraftwerke ab Januar ohne Genehmigung ans Netz. Ein Prüfingenieur zeigt sich jedoch besorgt deswegen und warnt.

Ein Wissenschaftlerbeirat der Regierung verlangt Einschnitte beim früheren Rentenbezug. Der Sozialminister will dagegen keine Änderung beim Eintrittsalter.

Der Wirtschaftsminister sieht den Exportrückgang, die Gaskrise und die Inflation als Gründe für die schwächelnde Konjunktur. Deutschland müsse jetzt Investitionshemmnisse abbauen.

Auch der taiwanesische Chiphersteller TSMC siedelt sich in Dresden an, doch die allgemeine Investitionsschwäche in Deutschland ist nicht ausgestanden. Die Suche nach Gegenmaßnahmen läuft.

Der weltgrößte Auftragsfertiger der Chipindustrie schafft 2000 Arbeitsplätze in Sachsen. Die Taiwaner arbeiten mit namhaften deutschen Partnern zusammen.

Der TSMC-Vorstand hat den Bau einer Chipfabrik in Dresden besiegelt. Der Bund soll das Werk mit fünf Milliarden Euro unterstützen.

Das taiwanische Unternehmen wird den Standort als ein Joint Venture mit Bosch, Infineon und NXP betreiben. Baubeginn soll in der zweiten Hälfte 2024 sein.

In der Debatte über die Konjunkturflaute verweist Wirtschaftsminister Habeck auf die Stärken des Standortes Deutschland. Es sind Großinvestitionen in Höhe von 80 Milliarden Euro geplant.

Bundesbauministerin Geywitz bringt eine Erhöhung der Abschreibungen ins Spiel, um den Neubau anzukurbeln. Das kann allenfalls ein erster Schritt sein, um das Blatt auf dem Bau zu wenden: Was zu tun ist

In der deutschen Wirtschaft geht die Angst vor der Deindustrialisierung um. Gleichzeitig deklassieren die Vereinigten Staaten die EU. Wie groß wird die Kluft noch?

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Konjunkturflaute. Deswegen werden Rufe laut, energieintensive Unternehmen – dafür plädiert auch Dietmar Woidke (SPD).
öffnet in neuem Tab oder Fenster