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Der offizielle Nachfolger von Miles Davis, der Trompeter Wallace Roney, kommt am 27. November zum Konzert des Jahres mit Herbie Hancock nach Berlin.

450 000 Mark sind zweifellos ein starkes Argument. Für 450 000 Mark darf man alles, kann man alles, kriegt man (fast) alles: Champagner im Apollo-Saal zum Beispiel; oder kein Programmheft mehr, weil die Staatsoper anlässlich dieses Gala-Benefiz-Konzerts natürlich restlos ausverkauft war; und internationale Sängerstars hautnah, ganz vorne an der Podiumsrampe, wie sie sich die Schweißperlen von der Stirne tupfen (Jane Eaglen), winzige Hustenpastillen einwerfen (Placido Domingo) oder mit reizenden blonden Solo-Cellistinnen flirten (Matti Salminen).

Für Gerhard Schröder hätte die Nachrichtenlage aus Afghanistan sich kaum günstiger entwickeln können. Just in jenen Tagen, in denen er die in den Koalitionsparteien heftig umstrittene Entscheidung über die Bereitstellung von Bundeswehreinheiten zur Bekämpfung des Terrorismus durch den Bundestag presste, schienen die Meldungen aus dem Kriegsgebiet die Kritiker dieses Einsatzes wichtiger Argumente zu berauben: In schneller Folge eroberte die gegen die Taliban kämpfende und von massiven US-Luftangriffen unterstützte Nordallianz zunächst die Mehrzahl der wichtigen afghanischen Städte.

Wagners Musikdramen sind Opern im Reich der Triebe, die "Walküre" gilt als sein populärstes Werk: trotz der dekadenten Handlung, an deren Ende die Lieblingstochter von Göttervater Wotan eingeschläfert wird. Nike Wagner, Urenkelin des Komponisten, wies in ihrem Einführungsvortrag auf den bürgerlichen Charakter der "Walküren"-Handlung hin, in dem die Götterwelt des vorausgehenden "Rheingolds" nur mehr eine untergeordnete Rolle spiele.

Von Uwe Friedrich

Heute ist ein guter Tag, darüber nachzudenken, wie man mit Menschen umgeht, die einen lieben Menschen verloren haben, weil er gestorben ist. Die normale Reaktion ist leider: Gar nicht.

Von Elisabeth Binder

Wenn die Berliner Verlegerin und Kulturmäzenin Ruth Cornelsen auf das Schloss Niederschönhausen in Pankow zu sprechen kommt, funkeln ihre Augen. Es ist ein Glitzern unbestimmter Art, denn sie hat mit dem Thema keine guten Erfahrungen gemacht.

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