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Unsere Haus- und Hoftiere waren alle mal wild und frei. Aber während sich Hund, Pferd und Kuh klaglos dem Menschen unterordnen, bleibt die Katze unberechenbar - und findet dennoch ihren Platz am häuslichen Herd.

Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg und seit Anfang der neunziger Jahre in Berlin lebend, ist mit ihren beiden Büchern "Abrauschen" (1998) und "Irres Wetter" (2001) eine der auffälligsten zeitgenössischen Autorinnen geworden. Sie schreibt Großstadttexte, die keine üblichen Romane mehr sind, sondern aktuelle Wahrnehmungsmuster auf rhythmisch-assoziative Weise in Sprache überführen.

Die "Beute", jenes legendäre Organ, das zuletzt immer mit dem schönen Untertitel "Halbjahresschrift für Politik und Verbrechen" im Berliner ID-Verlag erschien, gibt es nicht mehr. Ökonomischer Druck, interne Querelen - der Untergang der "Beute" war der übliche.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die wichtigste Förderorganisation der Wissenschaft in Deutschland, plädiert in ihrer Stellungnahme dafür, die Gewinnung von Stammzellen aus "überzähligen" Embryonen zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um Embryonen, die für eine künstliche Befruchtung hergestellt wurden, jedoch nicht mehr für diese verwendet werden können.

Von Bas Kast

Mit Plagiatsvorwürfen können Muse gut leben, wenn die Band, nach der sie angeblich klingen sollen, keine geringere als Radiohead ist. Die hymnische "OK Computer"-Phase der Britrock-Champions lassenMuse auf ihrem Debüt "Muscle Museum" wieder auferstehen.

Die Stellungnahme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vom vergangenen Donnerstag, in der sie sich für die Gewinnung von menschlichen embryonalen Stammzellen auch für Forscher in Deutschland ausspricht, hat für heftige Reaktionen gesorgt. Auch die FDP fordert in einer vom Parteitag angenommenen Resolution die Forschung an embryonalen Stammzellen bis zum 14.

Von Bas Kast

Überschwänglichkeit und Kontrolle: dieses atmosphärische Mittel ist es, was an Claudio Abbados Interpretation der siebenten Symphonie von Gustav Mahler fasziniert. Drei ausverkaufte Konzerte, und die Hoffnung auf Eroberung einer Karte für das erste bleibt für viele in der Warteschlange hängen, die sich im Foyer der Philharmonie staut.

Von Sybill Mahlke
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