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Unter den Top-Ten der bekanntesten Gemälde der Welt wäre Böcklins "Toteninsel" sicher dabei. Weniger bekannt ist, dass Max Reger sich von dieser Jahrhundertwende-Ikone und drei anderen bekannten Böcklin-Bildern zu Tondichtungen inspirieren ließ.

Eine sinnliche Reise durch Daseinsformen und Bewusstseinszustände tritt Shanti Oyarzabal in seiner Performance "Transmutation" an. Weil die Arbeit von der Mythologie der mexikanischen Huicholes inspiriert ist, deren Gott als blauer Hirsch erscheint, präsentiert sich der Künstler als blau geschminkter Artist.

Mit gewitztem Slapstick spielt sich Roberto Benigni in seinem Film "Das Leben ist schön" durch das faschistische Vorkriegsitalien - ein Piccaro jüdischen Gepräges, dessen Märchenzauber und Komik es auch im KZ die Sprache nicht verschlägt. Darf man das?

Den Georg-Büchner-Preis erhält in diesem Jahr die Wiener Schriftstellerin Friederike Mayröcker. Die von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt verliehene Auszeichnung gilt als der wichtigste Preis für deutschsprachige Literatur und ist mit 60 000 Mark dotiert.

Immer, wenn in den letzten zehn Jahren der Büchner-Preisträger bekanntgegeben wurde, fiel irgendwann der Satz: "Warum nicht Friederike Mayröcker?" Sogar einer der Preisträger selbst soll dies ausgerufen haben.

Seit Jahren wird im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt an einer Namensänderung gebastelt. "Konzerthaus" soll es heißen, und um dem Namen endgültig mehr Nachdruck zu verleihen, stellte Intendant Frank Schneider am Donnerstag ein neues Logo vor.

Von Uwe Friedrich

Neulich hat Jürgen Möllemann rechnen lassen. Die Addition, die ihm sein Berater Fritz Goergen vorlegte, behagte dem nordrhein-westfälischen FDP-Chef ganz ungemein.

Von Robert Birnbaum
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